Uno-Generalversammlung

25. September 2019 02:10; Akt: 25.09.2019 02:23 Print

Maurer trifft in New York Irans Präsident Rohani

Der Bundespräsident bedankte sich bei seinem iranischen Amtskollegen für die gute Zusammenarbeit. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran waren kein Thema.

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Bei der Eröffnung der Uno-Generalversammlung hat Bundespräsident Ueli Maurer in New York seinen iranischen Amtskollegen Hassan Rohani getroffen. Die Schweiz und Iran feiern 100 Jahre der diplomatischen Beziehungen.

Maurer bedankte sich bei Rohani für die langjährige gute Zusammenarbeit, welche die beiden Staaten pflegten. Seit bereits 40 Jahren hat die Schweiz zudem ein Schutzmachtmandat für Iran und die USA. Sie nimmt die konsularischen Dienste für Amerikaner im Iran und umgekehrt wahr.

Das Treffen sei in einer freundschaftlichen Atmosphäre verlaufen, sagte Maurer anschliessend. «Das Gespräch drehte sich um eine Analyse: Wo stehen wir, was können wir in nächster Zeit gemeinsam tun?»

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA seien nicht Gegenstand des Gespräches gewesen, sagte der Bundespräsident. In absehbarer Zukunft sei auch kein Treffen zwischen Rohani und US-Präsident Donald Trump geplant.

Die Schweiz habe die Rolle eines Briefträgers zwischen den beiden Ländern. Ihre Aufgabe sei es, Aussagen, die gemacht werden, in eine Sprache zu übersetzen, die auch verstanden werde. «Die Gefahr einer Eskalation besteht immer dann, wenn man sich nicht mehr zuhört», sagte der Bundespräsident.

(chk/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Meier am 25.09.2019 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Schwiz

    Hauptsache es nützt etwas. Lieber vermitteln als Soldaten hinschicken oder wie die EU den Moralapostel spielen und trotzdem fleißig Geschäfte machen.

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  • a.s. am 25.09.2019 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Soso

    Gute Zusammenarbeit? Mag sein, aber in einem Punkt sicher nicht wenn es um die kürzlich thematisierten Ausschaffungen und Rückführungen nach Iran geht!

  • Hänsel am 25.09.2019 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Schutzmachtmandat

    Die Schweiz fungiert als "Briefträger", sprich Laufbursche, oder gut schweizeriech, der Gango.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Brain Bug am 25.09.2019 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Das sähe Spitze aus!

    Ueli, könntest Du für mich mal den Turban aufsetzen?

  • CO2 neutrale Antimaterie am 25.09.2019 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wird Zeit das Rohani dem Ueli

    mal den Stand der Dinge erklärt. Der Iran hat und will keine Atomwaffen weil diese veraltet sind; Iran hat inzwischen etwas viel effizienteres entwickelt!. Vielleicht kommt die Schweiz ja dann mit dem Iran ins Geschäft und besorgt sich dort Antimaterie welche in Echtzeit an jeden gewünschten Einsatzort gebeamt werden kann, was wesentlich billiger kommt als neue nutzlose Co2 Schleuder Kampfjets zu kaufen.

  • Poodel am 25.09.2019 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz trifft sich mit jedem...

    Solange die Kohle stimmt.

    • wo leben wir denn? am 25.09.2019 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Poodel

      sicher...! gratis ist schon gar nicht's zu haben.

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  • Canniuanos am 25.09.2019 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Auf Augenhöhe

    Seien wir froh war diesmal ein ausgeglichener und kompetenter Geist wie Ueli dafür zuständig. Die peinliche Anbiederei von Calmy-Rey bleibt unvergessen.

  • Seppi-NW am 25.09.2019 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Gott diese Kommentare!!!!??

    Die Schweiz ist als Vermittlerin international gefragt und kann hier ihre Rolle als neutrales Land einbringen. Was all diese Besserwisser in den Kommentaren schreiben zählt hier nicht, sondern nur, dass die zwei Streithähne (USA/Iran) die Schweiz in dieser erfolgreichen Rolle schon seit Jahren akzeptieren und vertrauen!