Attacken auf Abgeordnete

20. Juli 2019 06:06; Akt: 20.07.2019 11:38 Print

Michelle Obama reagiert auf Trumps Tiraden

«Die Vielfalt macht unser Land gross», schreibt die ehemalige First Lady Michelle Obama auf Twitter.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach den fremdenfeindlichen Attacken von US-Präsident Donald Trump gegen vier US-Politikerinnen der Demokraten hat sich die frühere First Lady Michelle Obama in die Debatte eingeschaltet. «Was unser Land wirklich gross macht, ist die Vielfalt.»

Dies schrieb sie am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Ob wir hier geboren sind oder hier Zuflucht suchen – hier ist Platz für uns alle.» Es gebe nicht «mein Amerika oder dein Amerika», schrieb Obama weiter. «Es ist unser Amerika», betonte sie.

Antwort an Trump

Die Frau von Ex-US-Präsident Barack Obama erwähnte Trump in ihrem Tweet zwar nicht, doch waren ihre Äusserungen offenbar auf dessen Tiraden gegen die vier weiblichen Abgeordneten mit Migrationshintergrund gemünzt. Der aktuelle US-Präsident hatte mit seinen Attacken gegen die Politikerinnen in den vergangenen Tagen für Empörung gesorgt. Trump hatte sie zur Rückkehr in ihre Heimatländer aufgefordert – dabei sind drei der vier von ihm genannten dunkelhäutigen Frauen in den USA geboren.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte am Freitag Kritik an Trumps Äusserungen geübt und die Vielfalt in den USA hervorgehoben. Aus ihrer Sicht liege die Besonderheit der USA darin, «dass es ein Land ist, in dem Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität zur Stärke dieses amerikanischen Volkes beigetragen haben», sagte Merkel.

(chk/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bettina am 20.07.2019 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Melania

    Trumps Ehefrau Melania ist auch nicht in den USA geboren. Das scheint er vergessen zu haben.

    einklappen einklappen
  • SAS am 20.07.2019 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umverteilung

    ....es geht ja im Endeffekt nicht darum, wer wo ist. Diesen Vermischung kann dank der Mobilität nicht aufgehalten werden. Der störende Punkt ist, dass das Sozialsystem nicht dafür geschaffen ist, Wirtschaftsflüchtlinge zu unterhalten. Es soll diejenigen auffangen, die kriegs-, unfalls- oder arbeitsbedingt ihre Existenz verlohten haben; nicht diejenigen, die nie was hatten und nun was wollen, ohne dafür was zu machen. Natürlich schafft diese Situation Neid, Frust und Hass. Es endet erst, wenn diejenigen, die mit dem ganzen Asylwesen "abkassieren", nichts mehr damit verdienen.

    einklappen einklappen
  • Lämpel am 20.07.2019 07:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja, aber

    Die Worte von Michelle Obama sind richtig. Es ist jedoch wichtig, dass alle Menschen gewillt sind, ihren Beitrag zur Allgemeinheit zu liefern. Nur dann funktioniert unsere Gesellschaft.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Neumann am 20.07.2019 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mal so mal so

    Es ist aber schon so, dass wer sich nicht in einem Gastland anpassen will oder kann lieber wieder in sein Ursprungsland zurückkehren sollte. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die besagten vier Frauen und ihre Anhängerinnen nicht auch einfach ihr eigenes Ding und ihre Weltsicht durchdrücken wollen. Hab Reden von ihnen gehört, einfach eine Hasstirade auf Trump und die Republikaner. Möchte sie auch nicht als Präsi, ebensowenig wie Trump.

  • Rosa am 20.07.2019 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guten Tag

    Warum mischt sich Michele Obama ein . Das geht sie ja gar nichts an. Zuerst bei sich selber schauen

    • Sw. Com. am 20.07.2019 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rosa

      ...eben, weil sie sich schämt für ihr Land!!!

    einklappen einklappen
  • Sw. Com. am 20.07.2019 16:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Michelle Obama die nächste 1.Lady

    ich würde Michelle Obama als Kandidatin für die nächsten Wahlen aufstellen. Denn sie hätte alles was Trump nicht hat. Anstand und würde!!!!

    • Tinu am 20.07.2019 17:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sw. Com.

      Michelle hat genau eine Chance die nächste 1. Lady zu werden: Sie muss Trump heiraten!

    • Neumann am 20.07.2019 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sw. Com.

      Vielleicht war dieses Statement als Wahlkampf Auftakt Michelles gedacht?

    einklappen einklappen
  • Nina am 20.07.2019 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hallo

    Was geht das alles Michele Obama an. Sie soll sich raushalten und für sich selbst schauen

    • Sw. Com. am 20.07.2019 17:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nina

      weil sie sich schämt für ihr Land!!!

    • Jörg Frei am 20.07.2019 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nina

      es giltet immernoch meinungsfreiheit!!

    einklappen einklappen
  • Blanca Koller am 20.07.2019 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jazzmama

    Ich verstehe absolut nicht, warum die Politiker den Präsidenten (von links bis rechts) , ihn wegen seinen rassistischen Aeusserungen nicht an die Kandare nehmen. Quo Vadis America mit einem solch unwürdigem Präsidenten

    • Alles wird gut am 20.07.2019 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Blanca Koller

      Und unwürdigen Abgeordnete?

    einklappen einklappen