China

13. November 2019 13:15; Akt: 13.11.2019 13:15 Print

Milliardärssohn darf nicht mehr First Class fliegen

Der 31-jährige Wang Sicong liebt den Luxus. Jetzt hat ihm ein chinesisches Gericht einige Annehmlichkeiten untersagt.

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Gern gibt Wang Sicong das Geld seines Vaters Wang Jianlin, eines chinesischen Unternehmers, der 28 Milliarden Franken schwer ist, aus. So kaufte der 31-Jährige unter anderem acht iPhones für umgerechnet knapp 10'000 Franken für seinen Schlittenhund Coco. Bilder und Videos auf seinem Instagram-Account zeigen das luxuriöse Leben des Milliardärssohnes.

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Sozialkredit-System

Doch nun soll Medienberichten zufolge damit Schluss sein. Weil Wang es versäumt habe, einem Konkurrenten nach einem Rechtsstreit umgerechnet eine halbe Million Franken zu zahlen,
verbietet ihm ein chinesisches Gericht einige Annehmlichkeiten.
So darf der 31-Jährige nicht mehr in High-End-Hotels übernachten, First Class fliegen, Golf spielen und in Nachtclubs gehen. Immobilien- und Autokäufe sind ihm ebenfalls untersagt.

Die Strafe hängt mit dem Sozialkredit-System zusammen, das China gerade ausprobiert: Wer sich asozial verhält, wird in seinem Leben eingeschränkt – bis er wieder genügend Pluspunkte hat.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bernd das B. am 13.11.2019 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Asozial

    Und wer schränkt den Chinesischen Staat ein wenn er sich asozial verhält?

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  • Beaetel am 13.11.2019 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbung

    Für den totalen Überwachungsstaat.

  • Beni B. am 13.11.2019 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja, China...

    ...und sein totalitärer Überwachungsstaat. Der feuchte Traum der westlichen Macht-Elite...

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • KHF am 13.11.2019 20:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überlegen vor dem Schreiben

    Wer hier blind Kritik an China übt, hat definitiv nie über die Sache ansich nachgedacht. Es ist ungeheuer schwer ein solches Land kontrolliert in die Moderne zu führen, ohne dass es im Chaos versinkt und das ganze Volk leidet. Länder wie die USA arbeiten ständig genau daran. Ich möchte in China nicht an der Regierungsspitze stehen müssen.

  • J. Urist am 13.11.2019 20:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überwachungswahnwitz und Rechtsstaat

    Dass hier etliche Schreibende sich derart klar zugunsten totalitärer Kontrollwut aussprechen, ist schlicht und einfach bedenklich. Und dies umso mehr, als dass sie sich damit offen gegen jene Rechtsstaatlichkeit und Demokratie aussprechen, die ihnen auch solche Meinungsäusserungen ermöglicht.

  • Marcel Wenger am 13.11.2019 19:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Sehr gut. Ich würde gleich bei den Hooligans anfangen, dann die Chaoten vom 1. Mai (Wobei wohl eine Schnittmenge schon bei den Hooligans dran glauben musste), die Schläger von links und rechts, die unverbesserlichen aus der Reithalle und zuletzt noch die verd.... Drängler beim Bahn- und Autofahren!

  • G. Orwell am 13.11.2019 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überwachung total - das negative Utopia

    Noch ganz kurz zurück zur klassischen Frage: wenn die einen schon gleicher sind als die anderen - wer kontrolliert denn die Kontrolleure?

  • Tüechlidrugger am 13.11.2019 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    "Jeder"

    Wünscht sich sooo viel Geld aber woher das kommen soll weiss keiner. Ja was wäre denn wenn ihr 46% alle so viel Geld hättet? Nicht mal Belag auf der Strasse, keine Dach überm Kopf und nichts zu beissen, aber soweit reichts wohl nicht mit dem Verstand. Und weil das so ist gehen wir auch langsam vor die Hunde mit unserer Dekadenz. So wie Rom, wenn jeder denkt er sei Patrizier und brauche nichts zu leisten weil er dank Abstammung was besseres ist dann bricht alles zusammen. Auch das steht im Schweizer Sagenbuch.