Schiffsunglück in Budapest

12. Juni 2019 12:35; Akt: 14.06.2019 12:01 Print

Kapitän kommt gegen Kaution frei

Auf der Donau sind mehrere Touristen bei einem Bootsunglück gestorben. Der Kapitän darf Budapest vorläufig nicht verlassen.

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So sieht das Schiff zwei Wochen nach dem Unglück aus. Die Bergungsarbeiten haben begonnen. Sie sollen ungefähr sechs Stunden dauern. Noch immer werden acht Menschen vermisst. Nur sieben Insassen überlebten das Unglück. Während der Bergung soll das Wrack immer wieder von Tauchern untersucht werden. Wegen der starken Strömung in der Donau konnten Taucher bisher nicht in das Wrack vordringen. Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs war nach dem Unglück verhaftet worden. Ein sechsjähriges Mädchen und der Kapitän des Ausflugsbootes werden noch immer vermisst. Die Zahl der Toten nach dem Schiffsunglück auf der Donau ist auf 20 gestiegen. (9. Juni 2019) Nach dem schweren Schiffsunglück auf der Donau in Budapest behindern Hochwasser und starke Strömung die Suche nach den 21 Vermissten. (31. Mai 2019) Bisher konnten Taucher das in sechs Metern Tiefe liegende Schiff nicht erreichen. Zehn Angehörige der aus Südkorea stammenden Todesopfer und Vermissten reisten am 31. Mai nach Ungarn. Im Verlauf des Tages würden weitere mehr als 30 Angehörige folgen. Auch wurde die südkoreanische Aussenministerin Kang Kyung Wha in Budapest erwartet. Das gesunkene Touristenboot wurde am 30. Mai lokalisiert. Taucher versuchten, in der starken Strömung zum Wrack vorzudringen. Die Polizei hat an einer Medienkonferenz 7 Tote und 21 Vermisste bestätigt. Zudem wurde ein Video, das den Zusammenstoss zeigt, veröffentlicht. Mit diesem Schiff ist das Unglücksboot zusammengestossen, berichten ungarische Medien. Ein kleiner Schaden ist zu erkennen. Passagiere auf der «Viking Sygin» wurden nicht verletzt. Einen Tag nach dem Unglück verlassen sie das Boot. Die Suche nach den Vermissten wird durch die Strömung erschwert. Das Wrack des Unglücksboots wurde bei der Margaretenbrücke gefunden. Am Morgen nach dem Unglück suchen Einsatzkräfte mit Booten immer noch nach Vermissten. Der Grosseinsatz hat die ganze Nacht angedauert. Verygoodtour.com hat die Reise der Südkoreaner organisiert. Der Kundenservice-Leiter Lee Sang-moo entschuldigte sich im Namen des Unternehmens für das Unglück. Südkoreas Präsident Moon Jae In ordnete an, einen Krisenstab einzusetzen und zusammen mit den ungarischen Behörden «alle verfügbaren Mittel» zur Rettung der Vermissten zu ergreifen. Schiffsunglück auf der Donau in Budapest: Ein Rettungsboot sucht nach Vermissten. (29. Mai 2019) Ein Ausflugsschiff ist mit einem anderen Schiff zusammen gestossen: Retter und Polizisten kurz vor einem Sucheinsatz. Von einer Brücke aus halten die Retter nach Vermissten Ausschau. Bei den Passagieren auf dem Boot handelt es sich um Touristen aus Südkorea. Mehrere Menschen sind bei dem Unglück auf der Donau ums Leben gekommen. Das Ausflugsboot Hableany (Nixe) ist in der Nähe des Parlaments gekentert. (Archivbild) Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst. Passanten in Seoul verfolgen die Nachrichten aus Budapest im südkoreanischen Fernsehen.

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(fss/chk/sda)