Pete Frates

10. Dezember 2019 08:02; Akt: 10.12.2019 08:02 Print

«Ice Bucket Challenge»-Held (34) ist tot

Mit der «Ice Bucket Challenge» wurden über 200 Millionen Franken im Kampf gegen ALS eingenommen. Nun ist Pete Frates an der Krankheit gestorben.

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Der ehemalige Baseballspieler Pete Frates ist im Alter von 34 Jahren an der Nervenkrankheit ALS gestorben. «Heute hat der Himmel unseren Engel empfangen», so die Angehörigen in einem Statement.

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Frates wurde als Mister «Ice Bucket Challenge» weltweit bekannt. Er steckte hinter der Spendenaktion, die im Sommer für Spenden von über 200 Millionen Franken sorgte. Die Eiskübel-Aktion wurde 2014 innerhalb kürzester Zeit zu einem Internetphänomen. Unzählige Menschen übergossen sich mit Kübeln voller Eiswürfel und kaltem Wasser – für einen guten Zweck.

Die Idee hinter der Spendenaktion

Wie die «Washington Post» schreibt, sei Frates am Montag im Kreise seiner Familie in der Nähe von Boston friedlich eingeschlafen. Er erhielt die Diagnose ALS im März 2012. Mit den Jahren war er immer stärker eingeschränkt, sass im Rollstuhl und konnte nicht mehr sprechen. ALS führt zu Muskelschwäche und dem Verlust der motorischen Fähigkeiten.


Zahlreiche Prominente machten im Jahr 2014 bei der Ice Bucket Challenge mit – auch Roger Federer

Durch das Übergiessen mit dem eiskalten Wasser sollte bei der «Ice Bucket Challenge» der Lähmungszustand kurzzeitig simuliert werden. Frates hat die Challenge zwar nicht erfunden – er hatte aber die Idee, die Challenge als Spendenkampagne zu Gunsten der ALS Association zu nutzen.

(fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • K.N. am 10.12.2019 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Amyotrophe Lateralsklerose

    "Friedlich eingeschlafen"? Das hört man immer wieder von Ärzten und Angehörigen. ALS-Erkrankte sterben durch Ersticken und ich möchte mal einen Menschen sehen, der "friedlich" erstickt. Selbst wenn er mit Drogen zugedröhnt wird, reagiert das Unterbewusstsein. ALS ist der blanke Horror, ein schleichender Zerfall mit grausigem Tod zum Schluss. Wenn wir Millionen für Typen wie Carlos haben, sollten wir auch genug Geld für Erforschung von ALS haben.

  • Ueli Müller am 10.12.2019 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Dem ärgsten Feind nicht

    RIP Pete, So eine Krankheit wünsche ich keinem.

  • Wölfin am 10.12.2019 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Reise

    R.I.P Pete Frates Mein herzliches Beileid. Viel Kraft den Angehörigen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wölfin am 10.12.2019 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Reise

    R.I.P Pete Frates Mein herzliches Beileid. Viel Kraft den Angehörigen.

  • Mima am 10.12.2019 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid

    ALS, einer der fiesesten Krankheiten. Schön haben so viele mitgemacht und gespendet. Ich hoffe es wird ein Medikament gefunden und das es dann für viele Erkrankten die erhoffte Rettung gibt.

  • K.N. am 10.12.2019 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Amyotrophe Lateralsklerose

    "Friedlich eingeschlafen"? Das hört man immer wieder von Ärzten und Angehörigen. ALS-Erkrankte sterben durch Ersticken und ich möchte mal einen Menschen sehen, der "friedlich" erstickt. Selbst wenn er mit Drogen zugedröhnt wird, reagiert das Unterbewusstsein. ALS ist der blanke Horror, ein schleichender Zerfall mit grausigem Tod zum Schluss. Wenn wir Millionen für Typen wie Carlos haben, sollten wir auch genug Geld für Erforschung von ALS haben.

  • Ueli Müller am 10.12.2019 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Dem ärgsten Feind nicht

    RIP Pete, So eine Krankheit wünsche ich keinem.