US-Präsidentschaftswahl

12. Dezember 2011 00:00; Akt: 13.12.2011 07:49 Print

Mitt Romney und das 10'000-Dollar-Problem

von Peter Blunschi - Im US-Präsidentschaftsrennen der Republikaner ist Favorit Mitt Romney gegenüber Newt Gingrich in Rücklage geraten – auch weil er eine Wette anbieten wollte.

Mitt Romneys fatales Wettangebot. (Video: AP/YouTube)
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Man kann Mitt Romney manches vorwerfen. Eines hatte der ehemalige Gouverneur von Massachusetts im schier unendlich langen Vorgeplänkel zur Präsidentschaftswahl 2012 seinen Konkurrenten aber voraus: Er konnte es vermeiden, in den Fettnapf zu treten. Seit der letzten Fernsehdebatte am Samstag in Des Moines im Bundesstaat Iowa, wo in drei Wochen die erste Vorwahl stattfinden wird, ist auch Romney nicht mehr unbefleckt.

Als ihm der texanische Gouverneur Rick Perry vorhielt, er habe sich einst für ein Krankenkassen-Obligatorium eingesetzt und versuche nun, dies zu verschleiern, konterte Romney mit einem kühnen Angebot: «Weisst du was, Rick: 10 000 Dollar. Wetten wir um 10 000?» Perry verweigerte die ausgestreckte Hand mit den Worten: «Ich bin nicht im Wettgeschäft.» Damit war die Kontroverse lanciert, wobei es nicht um das Thema ging, sondern um den Betrag.

Ein abgehobener Typ

10 000 Dollar sind eine Summe, die kaum ein Amerikaner einfach aus dem Hut zaubern kann, besonders nicht in wirtschaftlich harten Zeiten. Eine Sprecherin von Romneys Kontrahentin Michele Bachmann sagte, für viele Wähler in Iowa seien 10 000 Dollar «drei bis vier Monatslöhne». Mitt Romney hatte sich als das entlarvt, was er ist: Ein reicher Sack, der im Wahlkampf 2008 sein Vermögen mit 190 bis 250 Millionen Dollar deklariert hatte.

Der Flop mit der Wette hätte für ihn zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Seit Monaten kämpft der 64-Jährige vergeblich darum, das Misstrauen der konservativen Parteibasis zu überwinden. In den Umfragen konnte er nie mehr als 25 Prozent der republikanischen Wählerschaft für sich gewinnen. Und nun stärkte der ohnehin aristokratisch wirkende Mormone das Vorurteil, ein abgehobener Typ zu sein, der keinen Bezug zur Welt der Durchschnitts-Amerikaner hat – ein in einem US-Wahlkampf fast tödlicher Vorwurf.

Nagelprobe in New Hampshire

Bei einem Auftritt am Sonntag im Bundesstaat New Hampshire versuchte Romney, den Schaden zu begrenzen. Er habe gar nicht mehr als 10 000 Dollar, witzelte er laut «Washington Post» gegenüber Reportern. Und vor seinen Anhängern erinnerte er an seine Zeit in den 60er Jahren als junger Mormonen-Missionar in Frankreich. Damals habe er sehr bescheiden gelebt, von «500 bis 600 heutigen Dollar im Monat».

New Hampshire ist ein Nachbarstaat von Massachusetts, hier findet am 10. Januar die zweite Vorwahl statt. Alles andere als ein klarer Sieg wäre für Mitt Romney ein Debakel, denn auf nationaler Ebene hat ihn Newt Gingrich, der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, in den Umfragen überholt. In Iowa führt er klar, ebenso in South Carolina und Florida, zwei gewichtigen Staaten, in denen ebenfalls im Januar gewählt wird.

Newt und Mitt sind Hans was Heiri

Der wundersame Aufstieg des Newt Gingrich in der Wählergunst stösst längst nicht bei allen Republikanern auf Begeisterung. Zu viele Altlasten schleppt der 68-Jährige mit sich herum, und auch seine Glaubwürdigkeit als Konservativer wird angezweifelt. Michele Bachmann sprach in der Debatte vom Samstag mehrfach von «Newt Romney». Es war kein Versprecher, sondern ein Signal an die konservative Wählerschaft: Newt und Mitt sind Hans was Heiri – windige Typen, denen man nicht trauen kann.

Kandidat Ron Paul liess letzte Woche ein zweieinhalbminütiges Video (siehe oben) verbreiten, in dem Gingrichs gesamtes «Sündenregister» dargeboten wird – und die privaten Eskapaden des zum dritten Mal verheirateten Lebemanns sind nicht einmal enthalten. Denn Newt Gingrich ist auch kein Ausbund an Bescheidenheit. In den letzten zehn Jahren soll er als Berater und Buchautor rund 100 Millionen Dollar verdient haben. Bei Engagements als Redner beharre er auf «Erstklass-Ausgaben» bei Flug und Hotel, enthüllte die Website Smoking Gun.

Nach wie vor ein grosses Unbehagen

Derzeit aber geniesst Gingrich noch seine Rolle als neuer Partei-Liebling. Die Attacken seiner Rivalen in der Debatte vom Samstag konterte er kühl. Mitt Romney sei nur deshalb kein Berufspolitiker geworden, weil er «1994 die Senatswahl gegen Ted Kennedy verloren hat», hielt er seinem Hauptkontrahenten vor. Allzu sicher aber darf sich Gingrich nicht fühlen. Die Umfragen belegen auch, dass das Unbehagen bei der republikanischen Wählerschaft über das schwache Kandidatenfeld nach wie vor beträchtlich ist.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • John Doe am 13.12.2011 00:07 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder ist besser...

    ...als Obama. Hauptsache Obama wird abgewaehlt.

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  • Beni Sacramento am 13.12.2011 02:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wette

    Hier redet niemand ueber die 10.000 dollar Wette! Keine meiner Kollegen verlieren auch nur ein piips darueber. Romney verliert von tag zu tag mehr stimmen und Newt legt zu. Beangstigend so was !

  • Bruno S. am 13.12.2011 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    RON PAUL

    Warum wird Ron Paul ignoriert? Anstatt über blöde Präsidentschaftskandidaten mit zu viel Geld und zu wenigen Kenntnissen über Amerikas Aussenpolitik und momentane Kriege, bringt ihr lieber mal ein Bericht über Ron Paul. Er ist gegen Kriege, und gegen die finanzielle Unterstützung für Israel...das reicht um ihn zu boykotieren?!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno S. am 13.12.2011 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    RON PAUL

    Warum wird Ron Paul ignoriert? Anstatt über blöde Präsidentschaftskandidaten mit zu viel Geld und zu wenigen Kenntnissen über Amerikas Aussenpolitik und momentane Kriege, bringt ihr lieber mal ein Bericht über Ron Paul. Er ist gegen Kriege, und gegen die finanzielle Unterstützung für Israel...das reicht um ihn zu boykotieren?!

    • lukas s. am 13.12.2011 17:08 Report Diesen Beitrag melden

      richtig

      jo ron paul ist der beste! :) ich beobachte das schon länger und bin mit dir vollkommen einverstanden. lg

    • Thomas am 13.12.2011 17:44 Report Diesen Beitrag melden

      Und?

      Ron Paul ist einfach ein Konstitutionalist und jemand der die Republikanische Ideologie radikal umsetzen will. Das akzeptiere ich, aber es ist sehr extrem. Der Staat wird fast auf null reduziert. Das heisst KEINE Sozialhilfe mehr, KEINE Staatliche Krankenkasse, KEINE Unterstützung für Staatliche Schulen u.s.w. Zu dieser Einstellung gehört auch keine Interventionspolitik zu führen, aber das dann auch sehr strikt, was heisst, dass man Europa im Grenzfall NICHT helfen würde! Ob man die militärische Deckung von Israel gutheisst muss jeder selber wissen. Ich tue es auf jeden Fall.

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  • Auswanderer am 13.12.2011 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Obama oder Perry

    Ich hoffe eigentlich, dass Barack Obama oder Rick Perry gewinnt. Beide sind mir sympathisch. Meine Prinzipien entsprechen eher den Republikanern. Ich glaube die USA müssen sich in diesen Zeiten auf Republikanische Grundwerte zurückbesinnen und damit meine ich vor allem wenig Staat, viel Freiheit, viel Föderalismus, Eigenverantwortung und die harte Arbeit eines jeden Amerikaners und zukünftigen Amerikaners. Leider ist das Kandidatenfeld insgesamt tatsächlich nicht überzeugend. Deshalb rechne ich damit, dass Obama eine zweite Amtszeit antreten wird, womit ich mich ebenfalls anfreunden könnte.

    • Reto Stadelman am 13.12.2011 11:07 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Beitrag von Auswanderer

      Grundsätzlich gebe ich ihnen absolut recht. Die republikanischen Werte wären gut. Leider sind sie pervertiert worden. Heute ist es längst nicht mehr möglich nur mit harter Arbeit und Fleiss Geld zu verdienen, nicht mal wenn Intelligenz dazu kommt. Es braucht Kontakte, bereits vorhandenes Geld, Skrupellosigkeit und vor allem auch Glück... Daher favorisiere ich die Demokraten. Herzlichen Dank für ihre erfrischende Einschätzung der Republikaner. Wenn alle so vernünftig wären, hätten sie die Wahl schon gewonne. So hoffe ich auf den pragmatischen und vernünftigen Obama.

    • Muhkuh am 13.12.2011 11:19 Report Diesen Beitrag melden

      Neuer Schaffner....

      Spielt sowiso keine Rolle... Absolut egal wer gewählt wird aus welchem Lager. Bloss ein neuer Schaffner im Zug zur NWO ;)

    • t.ruther am 13.12.2011 12:05 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      richtig Muhkuh hat recht.. der einzige der Amerika resp auch der ganzen welt noch helfen kann ist Ron Paul. Alle anderen sind marionetten der Finanz- und Rüstungsindustrie..

    • Reto Stadelman am 13.12.2011 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Etwas zu einseitig

      @t.ruther Genau das habe ich gemeint mit "vernünftige Republikaner" ;-) Denken Sie nicht auch, dass es etwas gar übertrieben ist Ron Paul zum einzigen Retter der USA hochzustilisieren? Obwohl ich ihn ebenfalls für einen interessanten Kandidaten hallte. Aber ob seine Wahl wirklich so viel ändern würde ist fragwürdig, ein Präsident kann nicht einfach walten und machen was er will. Vor allem nicht wenn es sich um Einschnitte beim US Militär handelt ;-)

    • Amigo am 13.12.2011 14:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Auswanderer

      Sollten die Republikaner wieder an die Macht kommen, so gibt es wieder einen Krieg. Das sind Worte nicht von mir sondern eines Kollegen, der seit Jahren in den USA lebt. Soviel zu den US Wahlen und republikanischen Grundwerten.

    • jo hanns am 13.12.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

      Grundwerte

      "wenig Staat, viel Freiheit" Klingt aber eher nach Ron Paul als nach Obama oder Perry.

    • t.ruther am 13.12.2011 17:09 Report Diesen Beitrag melden

      @stadelmann

      naja. Obama und die Demokraten haben die letzten 4 Jahre bewiesen, dass sie es auch nicht besser können. Die Republikaner würden diesen Planeten mit ihren Kriegen sowieso sofort in den Abgrund stürtzen. Daher kann nur er es richten.. Klar ist der "hype" etwas übetrieben.. aber solange er grundsätzlich von allen Medien ignoriert und boykottiert wird ist es wichtig ihn immer wieder zu erwähnen, sodass er nicht vergessen geht.

    • Auswanderer am 13.12.2011 17:38 Report Diesen Beitrag melden

      Grundwerte u.s.w.

      @Amigo: Das ist eine Meinung, aber kein Fakt. Ich respektiere die Ansicht Ihres Kollegen natürlich, aber er kann sich auch irren. @jo hanns: Ron Paul ist einfach einer, der diese Werte extrem strikte umsetzen will. Das bedeutet aber auch die komplette Abschaffung jeglicher staatlicher Sozialhilfe. Ob das bei so einer hohen Arbeitslosenquote wirklich hilft ist ganz sicher fraglich.

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  • Beni Sacramento am 13.12.2011 02:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wette

    Hier redet niemand ueber die 10.000 dollar Wette! Keine meiner Kollegen verlieren auch nur ein piips darueber. Romney verliert von tag zu tag mehr stimmen und Newt legt zu. Beangstigend so was !

  • John Doe am 13.12.2011 00:07 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder ist besser...

    ...als Obama. Hauptsache Obama wird abgewaehlt.

    • Stefan Müller am 13.12.2011 08:28 Report Diesen Beitrag melden

      jeder?

      ernsthaft? also lieber wieder george zurück? der war ja so viel besser...

    • Ppaul Reim am 13.12.2011 08:28 Report Diesen Beitrag melden

      Obama

      Da bin ich anderer Meinung. Obama ist der beste Präsident den die USA seit langer Zeit hatte. Leider scheitert er immer wieder an den beiden Kammern.

    • Fabian am 13.12.2011 08:44 Report Diesen Beitrag melden

      Was für ein Unsinn...

      Obama ist sicher nicht gerade das, was man sich erhofft hatte, aber gegenüber Romney/Gingrich/Perry hat er schon lange gewonnen. Der Einzige, der einigermassen okay wäre bei den Repubs ist Ron Paul, und den wollen sie nicht.

    • holz am 13.12.2011 08:47 Report Diesen Beitrag melden

      warum?

      begründung bitte?

    • Leider immer noch keine Greencard :-( am 13.12.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

      Wohl kaum!

      Am besten, ihr holt Georg W. Bush wieder, und lässt das Land Bach ab gehen. Wie bitte soll Obama das Land in einer Amtsperiode nach diesen desaströsen 8 Jahren Georg W. Bush retten? Auch Obama kann keine Berge versetzen, er macht seine Arbeit gut, das Land braucht einfach Zeit um sich von dieser damaligen Politik zu erholen! Ich fand es super, dass Obama gewählt wurde, er hat einfach definitiv die wohl schlechteste Amtsperiode ever gekriegt! Hoffentlich hat er die Gelegenheit in einer zweiten Amts-periode weiter zu präsidieren. Ich würde Ihn jedenfalls sofort wählen. Vote for Obama!!!

    • Paul Kuster am 13.12.2011 08:56 Report Diesen Beitrag melden

      Da bekomme ich Angst

      ...und das widerspiegelt genau das wovor ich Angst habe. Keine Argumente aber Hauptsache dagegen.

    • Walter am 13.12.2011 09:01 Report Diesen Beitrag melden

      So ein Blödsinn!

      Der einzige Fehler von Obama ist, dass er nicht zaubern kann. Bei so vielen Erwartungen wie in Ihn gesetzt wurden, konnt er - da er eben nur ein Mensch ist - in den Augen der Leute nur versagen. In einer Regierung, die sich selbst immer wieder blockiert und nicht zum Ziel hat weiter zu kommen sondern der anderen Partei am Stuhl zu sagen - sind es aus meiner Sicht trotzdem Riesenschritte, die er zurückgelegt hat. Obama ist zu gut für das heutige Amerika!

    • JohnDoe2 am 13.12.2011 09:07 Report Diesen Beitrag melden

      Jeder ist besser

      Naja, da kann man auch anderer Meinung sein ....

    • Safi am 13.12.2011 09:17 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Rebublikaner bitte

      Einfach kein Rebublikaner, denn die wollen nicht Steuern zahlen wie alle anderen Amerikaner das müssen. Amerika hat grössere Schulden als Europa, genau diese Leute hacken nun auf Europa rum. Lobyieren und nur für die eigenen Taschen schauen...

    • Ben Bu am 13.12.2011 10:00 Report Diesen Beitrag melden

      Schwach

      Joe Depp das ist ja ein super qualifizierter Kommentar. Hauptsache O. ist weg. Steuern, Sozialwerke und Krankenversicherung ganz abschaffen, neue Kriege beginnen (die kurpeln bekanntlich die Wirtschaft an) und strikt nach der Bibel leben und noch mehr Milliarden für die reichen Säcke. Das ist das Wahlprogramm der Republikaner. Yes, das bringt die USA weiter.

    • Mirco am 13.12.2011 11:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Ben Bu

      Der einzige Republikaner der staatliche Sozialwerke komplett abschaffen will ist Ron Paul. Interessant aber, dass Sozialversicherungen für Schweizer scheinbar immer der ultimative Referenzpunkt zu sein scheinen, obwohl viele das System mit Kranken- und Sozialversicherungen der USA nicht wirklich kennen. Ich sage ihnen, es gibt genügend Krankenversicherungen in den USA. Sowohl staatlich, als auch Privat. Viele Leute verzichten freiwillig drauf sich zu versichern und setzen auf die Notfallversorgung im Ernstfall, die IMMER kostenlos ist oder auf die Selbstübernahme der Kosten. Das ist Freiheit!

    • freiwillig am 13.12.2011 12:39 Report Diesen Beitrag melden

      @mirco

      naja, kostenlose Notfallversorgung? sich bei 2 abgeshnittenen fingern entscheiden müssen welcehn man anoperieren lässt, ist nicht freiwillig

    • debütant am 13.12.2011 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      verblendet?

      was hat obama den gutes getan? krieg in lybien.. afghanistan, irak ist immernoch besetzt. Drohnenangriffe in Jemen, Somalia, Pakistan etc. Noch viel mehr Schulden gemacht als sein Vorgänger.. Das einzige was er kann ist blenden.

    • Peter Falk am 13.12.2011 14:58 Report Diesen Beitrag melden

      @Mirco

      Die Leute verzichten freiwillig darauf, weil sie sich nicht leisten können. Das ist Freiheit?

    • Antikapitalist am 13.12.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

      Freiheit Mirco?

      Bedeutet für Sie die beinahe Ausrottung der Ureinwohner, die Sklaverei, der Bruderkrieg, Vietnam etc. Freiheit? Nein das ist die Geschichte eines Landes das irgendeinmal für sein Handeln die Konsequenzen tragen wird. Ein anderer Prasident der wie Sie von Freiheit spricht wird dies auch nicht ändern können!

    • Reto am 13.12.2011 17:34 Report Diesen Beitrag melden

      @Antikapitalist

      Was Sie hier schreiben ergibt überhaupt keinen Sinn. Beinahe Ausrottung der Ureinwohner? Gleich wie in Australien... aber das ist Geschichte und hat überhaupt nichts mit heute zu tun. Was sollte man denn tun? Man kann Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Und ausserdem ging es bei der oben genannten Freiheit um die Freiheit, selbst zu entscheiden ob man eine Krankenversicherung will oder nicht, und nicht um irgendwelche Kriege.

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