Gewalt im Gefängnis

28. Mai 2013 08:21; Akt: 28.05.2013 08:58 Print

Muslimische Häftlinge prügeln Wärter spitalreif

Parviz Khan sitzt im Knast, weil er einen Soldaten köpfen wollte. Inspiriert von der Ermordung eines Soldaten in London sperrte er mit zwei Komplizen einen Wärter ein und verprügelte ihn stundenlang.

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Vor fünf Jahren wanderte Parviz Khan in ein englisches Gefängnis. Der muslimische Extremist hatte geplant, einen britischen Soldaten zu köpfen. Jetzt gerät Khan wieder in die Schlagzeilen: Zusammen mit zwei anderen muslimischen Häftlingen hat er einen Gefängniswärter stundenlang verprügelt.

Das Opfer wurde schliesslich von einer Spezialeinheit befreit und ins Spital gebracht. Der Mann um die 30, der nach der brutalen Attacke unter anderem einen gebrochenen Kiefer hat, habe Glück, noch am Leben zu sein, zitiert «The Sun» eine Polizeiquelle.

Vom Soldatenmord in London inspiriert

Am Sonntagnachmittag brachten die drei Insassen den Gefängniswärter in ihre Gewalt und sperrten sich mit ihm in einen Putzraum ein. Fünf Stunden prügelten sie unter anderem mit Besenstielen auf ihn ein und sagten ihm, er werde sterben. Ein Polizist sagte zum «Mirror»: «Wir fürchteten, dass sie irgendwie an Messer der Gefängnisküche gekommen waren und sie versuchten, ihn zu köpfen.»

So wie das Michael Adebolajo und Michael Adebowale mit einem Soldaten getan hatten. Die Polizei ist überzeugt: «Die Tat war vom schrecklichen Mord an Lee Rigby inspiriert.» Khan habe einen Aufstand anzetteln wollen und forderte «echte Muslime» auf, beim heiligen Krieg mitzumachen.

Nach fünf Stunden stürmte eine Spezialeinheit am Sonntagabend den Raum und befreite den blutüberströmten Wärter. Im Gefängnis von Full Sutton sitzen einige der gefährlichsten Verbrecher und Terroristen ihre Strafe ab, und der Hochsicherheitstrakt ist berüchtigt für seine militanten muslimischen Insassen.

Söhne zu Terroristen erzogen

Der Anführer des brutalen Angriffs, Parviz Khan, hatte im Jahr 2008 geplant, einen muslimischen Armeeangehörigen zu entführen und zu köpfen. Dafür war er zu einer Gefängnisstrafe von mindestens 14 Jahren verurteilt worden. Es ist nicht das erste Mal, dass er in einer Anstalt für Aufruhr sorgt. In seinem letzten Gefängnis war er an Krawallen beteiligt, bei denen ein Mitgefangener Schnittwunden am Hals und im Gesicht davontrug.

Wie am Prozess auskam, wollte Khan seine beiden Söhne zu Terroristen erziehen. Als sie fünf und sieben Jahre alt waren, brachte er ihnen bei, die Kehle von «Ungläubigen» aufzuschlitzen. Ein Video zeigt, wie er seine Jungs fragt: «Wen liebt ihr?» Die Antwort: «Osama Bin Laden und Abu Hamza.» Auf die Frage, wen sie hassen, riefen sie: «Ich töte Amerika! Ich töte Bush! Ich töte Blair!»

(rey)