Philippinen

29. Dezember 2011 05:50; Akt: 14.02.2012 17:57 Print

Noch eine Klage gegen Gloria Arroyo

Die Ex-Präsidentin der Philippinen, Gloria Arroyo, soll in ein Schmiergeld-Geschäft verwickelt gewesen sein. Nach Vorwürfen des Wahlbetrugs steht sie seit November unter Arrest.

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Die frühere Präsidentin der Philippinen, Gloria Macapagal Arroyo. (Bild: Keystone)

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Philippinische Korruptionsbekämpfer haben am Donnerstag eine zweite Klage gegen die frühere Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo eingereicht. Darin werfen sie ihr vor, in ein überteuertes Geschäft mit einem chinesischen Telekommunikationsunternehmen verwickelt gewesen zu sein, bei dem Schmiergeld geflossen sein soll.

Arroyo wurde im vergangenen Monat bereits wegen des Vorwurfs des Wahlbetrugs festgenommen und steht in einem Militärkrankenhaus unter Arrest.

Die Ex-Präsidentin bestritt die Vorwürfe. 2008 kündigte sie jedoch erst unter massivem öffentlichen Druck einen 330 Millionen Dollar Vertrag über die Errichtung eines landesweiten Breitbandnetzwerks mit dem chinesischen Unternehmen ZTE. Die Hintergründe des Geschäfts blieben - auch auf Drängen Arroyos - bislang im Dunkeln.

(sda)