Lord's Resistance Army

15. Oktober 2011 14:06; Akt: 15.10.2011 14:26 Print

Obama jagt die Killer-Miliz von Uganda

von B. Klapper und M. Smith,ap - Die USA schalten sich in den blutigen Konflikt im afrikanischen Staat Uganda ein. Dort treibt die Miliz Lord's Resistance Army ihr Unwesen.

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Die Lord's Resistance Army geht seit 24 Jahren äusserst brutal vor. (Bild: Keystone)

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Die USA schalten sich in einen der blutigsten Konflikte Afrikas ein. Präsident Barack Obama kündigte am Freitag an, etwa hundert amerikanische Soldaten zur Bekämpfung der radikalchristlichen Miliz Lord's Resistance Army (LRA) nach Uganda zu entsenden. Dort sollen sie unter anderem dabei helfen, den berüchtigten LRA-Anführer Joseph Kony zu fassen. Kampfhandlungen sollen die US-Soldaten höchstens zur Selbstverteidigung durchführen, sagte Obama.

Das Weisse Haus teilte am Freitag mit, die ersten Soldaten des Kontingents seien bereits am Mittwoch in Uganda angekommen. Andere werden auch im Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und dem Kongo zum Einsatz kommen.

Obwohl die Truppenstärke gering ist, stellt die Intervention einen höchst ungewöhnlichen Schritt für die Vereinigten Staaten dar. Einige US-Soldaten sind in Dschibuti stationiert, andere wurden nach Somalia entsandt, aber traditionell hat sich Washington beim Kampf gegen afrikanische Aufständische immer zurückgehalten.

Die meisten der eingesetzten Soldaten sind nach Angaben des Pentagons Spezialeinheiten, die afrikanischen Truppen Sicherheits- und Kampftraining geben sollen. Auch in geringer Zahl gelten sie als sehr effektiv bei der Bekämpfung von Netzwerken von Aufständischen.

Gräuel und Kindersoldaten

Beobachter werten den Einsatz in Afrika als Erfolg für jene Berater Obamas, die mehr Einsatz bei Krisen in Afrika fordern. Einige von ihnen wiesen wiederholt daraufhin, wie es die USA in den 1990ern versäumt haben, den Völkermord in Ruanda zu stoppen.

Auch die Gräuel der seit 24 Jahren aktiven Rebellengruppe LRA haben tausende Menschen das Leben gekostet und 300 000 Menschen zur Flucht gezwungen. Menschenrechtsgruppen werfen der LRA die Rekrutierung von Kindersoldaten und Vergewaltigungen der Kinder vor. Ihr Anführer Kony wird vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in seinem Heimatland Uganda gesucht. Der selbsternannte Prophet, der christlichen Mystizismus in seine Politik einfliessen lässt, soll sich derzeit an der sudanesisch-kongolesischen Grenze aufhalten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • USA Rocks am 15.10.2011 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    go get 'em

    Let's go Green Berets

  • Sandra am 15.10.2011 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach schlimm...

    Es ist einfach furchtbar wieviele Probleme in diesen afrikanischen Ländern herrschen. Extremissmus und Gewallt sind wohl das grösste davon. Ich hoffe, dass das Eingreiffen helfen wird. Leider steht dort so vieles im Argen, dass man kaum weiss wo man anfangen soll. Ich hoffe, dass sich die Leute und das Land irgendwann von innen heraus heilen können.

  • Niggi am 16.10.2011 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ölfeld

    Die USA greift nur aus einem Grund in Uganda ein, weil kürzlich dort das größte Afrikanische Ölfeld gefunden wurde.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ammar am 17.10.2011 02:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum immer ????

    Warum mischt sich die USA immer überall auf der Welt ein ? Hat die keine eigenen Probleme. Und dann fragen sie sich warum die Bekämpften mit Flugzeugen zurückschlagen. Waffen aus den USA töten 700% mehr Personen am Tag als angeblich bin laden am 9/11.

    • anonyym89 am 08.03.2012 08:36 Report Diesen Beitrag melden

      Warum immer?!!!

      Würde sich die USA in diesem Fall hier nicht einmischen hätte NIE jemand etwas über diese Umstände in Afrika erfahren oder?! Anstatt zu kritisieren sollte man froh sein das überhaupt jemand was unternimmt!! Denn was diese Bande anrichtet ist schrecklich! Leider gibt es mehrere davon! Aber wenigstens hat man begonnen etwas dagegen zu Unternehmen....

    • Bruno am 09.03.2012 18:31 Report Diesen Beitrag melden

      Warum immer ?

      Man muss sich nicht einmischen, nur bringts dann auch nichts zu spenden, denn spenden und die Ursache nicht bekämpfen ist sinnlos.

    einklappen einklappen
  • Niggi am 16.10.2011 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ölfeld

    Die USA greift nur aus einem Grund in Uganda ein, weil kürzlich dort das größte Afrikanische Ölfeld gefunden wurde.

  • Sandra am 15.10.2011 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach schlimm...

    Es ist einfach furchtbar wieviele Probleme in diesen afrikanischen Ländern herrschen. Extremissmus und Gewallt sind wohl das grösste davon. Ich hoffe, dass das Eingreiffen helfen wird. Leider steht dort so vieles im Argen, dass man kaum weiss wo man anfangen soll. Ich hoffe, dass sich die Leute und das Land irgendwann von innen heraus heilen können.

  • R. Lange am 15.10.2011 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich finds gut

    wenigstens tut mal jemand was. Wir haben gelernt wegzuschauen... Das geht schon seit Jahren so. Diese Gangster müssen aufgehalten werden!

  • USA Rocks am 15.10.2011 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    go get 'em

    Let's go Green Berets