Exodus

04. Februar 2011 08:43; Akt: 04.02.2011 11:11 Print

Pakistaner fliehen vor Extremisten

In einer Offensive versuchen Soldaten zurzeit Extremisten im Grenzgebiet zu Afghanistan aufzustöbern. Die anhaltenden Kämpfe haben inzwischen 22 000 Pakistaner vertrieben.

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Bereits vor gut einer Woche hatte die Offensive in der Stammesregion Mohmand begonnen, um Extremisten aufzustöbern, denen Anschläge auf Sicherheitskräfte sowie Bombenattentate in der Region zur Last gelegt werden. Schätzungsweise 22 000 Flüchtlinge lebten in Lagern, wo sie Hilfe und Lebensmittel erhielten, sagte Roshan Khan Mehsud.

Aufgrund der Kämpfe zwischen Soldaten und Aufständischen sind nach Angaben eines pakistanischen Regierungsmitarbeiters rund 22 000 Menschen aus dem Grenzgebiet zu Afghanistan geflohen.

Mit Unterstützung von Kampfflugzeugen und Hubschraubern seien fast 100 Aufständische getötet worden. Verluste habe es auch auf Seiten der Regierungstruppen gegeben.

Die Streitkräfte bestätigten am Freitag die Offensive, wollten aber nur wenige Einzelheiten dazu nennen.

(ap)