Weihezeremonie

24. Januar 2015 05:00; Akt: 24.01.2015 05:00 Print

Papst warnt neue Kardinäle vor zu viel Partywut

Neue Kardinäle werden traditionell mit aufwendigen Feiern begrüsst. Im Februar ist es wieder soweit. Doch Papst Franziskus will keine pompösen Feste.

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Papst Franziskus hat angehende Kardinäle bei ihrer Weihe im kommenden Monat vor zu viel Partywut gewarnt. Vielmehr sollten sie sich beim Feiern «in Demut» üben, mahnte Franziskus in einem Brief an die 20 neuen Würdenträger, der am Freitag in der Vatikan-Zeitung «L'Osservatore Romano» veröffentlicht wurde. Die Kardinäle sollten sich von jener Art von pompösen Festen fernhalten, die «schlimmer betäuben als Grappa auf leerem Magen.»

Nach der Weihezeremonie in Rom werden neue Kardinäle traditionell mit aufwendigen Feiern begrüsst, die oft von ihnen wohlgesonnen Gemeindegliedern organisiert werden. Allerdings ist Franziskus für seinen schlichten Lebensstil und für seine Abneigung gegen Pomp bekannt.

Neues Amt ist kein «Preis», sondern Berufung

Vor diesem Hintergrund rief er die Kardinäle auf, nicht ihr neues Amt als «Preis» zu begreifen, sondern vielmehr als Berufung zum Dienen.

Viele der Aspiranten, die am 14. Februar ins Kardinalskollegium aufgenommen worden, stammen aus Ländern, die zuvor noch nie einen ranghohen Würdenträger gestellt haben, darunter Cape Verde, Myanmar und Tonga. Viele kommen aus Entwicklungsländern wie Panama, Mosambik und Thailand.

(sda)