Auf Regierungscomputern

18. Dezember 2008 07:23; Akt: 18.12.2008 07:29 Print

Rassistische E-Mails gegen Obama in Alaska

Ausgerechnet in Alaska, dem Heimatstadt von Ex-Konkurrentin Sarah Palin, sind auf Regierungscomputern rassistische E-Mails gegen Barack Obama aufgetaucht. Eine Regierungssprecherin sprach am Mittwoch von einem peinlichen Vorfall.

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Die Behörden in Alaska ermitteln wegen rassistischer Schmähungen gegen den künftigen US-Präsidenten Barack Obama, die auf E-Mail-Konten des Staates verbreitet worden sind. Die Nachrichtenagentur AP erhielt Kenntnis von fünf derartigen E-Mails und informierte die Behörden, die nach eigenen Angaben bis dahin nichts davon wussten. Eine Regierungssprecherin sprach am Mittwoch von einem peinlichen Vorfall. Gouverneurin Sarah Palin, die Vizekandidatin von Obamas republikanischem Gegner John McCain, sei alarmiert worden.

Ein Sprecher Palins erklärte, offenbar handele es sich um einige wenige Mitarbeiter, die die Mails weitergeleitet hätten. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Witze von aussen geschickt und dann von Beamten weiterverbreitet.

(ap)