Nominierung rückt näher

09. Mai 2012 02:49; Akt: 09.05.2012 10:31 Print

Romney kassiert drei weitere Staaten

Der voraussichtliche Herausforderer Barack Obamas hat bei den Vorwahlen der Republikaner weitere Stimmen für die Nomination gesammelt. Es fehlen ihm noch rund 200.

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Bei den Vorwahlen der US-Republikaner hat Mitt Romney auch Indiana, North Carolina und West Virginia gewonnen. Damit sicherte sich der bereits als voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat feststehende Multimillionär weitere wichtige Wahlmännerstimmen vor der Kür seiner Partei.

Romney fehlten vor dem Votum vom Dienstag nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP noch 288 Stimmen für die offizielle Nominierung. In den drei Staaten ging es um rund 100 Stimmen.

Einen ernsthaften Herausforderer hat Romney nicht mehr: Rick Santorum schied im April aus, der frühere Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, in der vergangenen Woche. Ron Paul hält seine Bewerbung aufrecht, liegt jedoch bei den Delegiertenstimmen abgeschlagen zurück.

Politikveteran abgewählt

Bei der Abstimmung über den Senatskandidaten für Indiana musste sich unterdessen der Politikveteran Richard Lugar dem Tea-Party-Herausforderer Richard Mourdock geschlagen geben. Für Lugar endet damit eine fast 40-jährige Senatskarriere. Eine Kandidatur als Unabhängiger schloss der 80-Jährige aus.

Lugar war langjähriger Vorsitzender des Ausschusses für Aussenpolitik und setzte sich stark für die Reduktion von Massenvernichtungswaffen ein.

Der neue Senatskandidat Indianas, der 60-jährige Mourdock, konnte bei der Vorwahl rund 60 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, wie die US-Sender CNN und MSNBC am Dienstag meldeten.

(sda/ap)