Menschenrechte

28. Februar 2011 06:44; Akt: 28.02.2011 17:40 Print

Scharfe Kritik am Iran aus Washington

Die USA werfen dem Iran Heuchelei vor. Menschenrechte würden nicht eingehalten und Menschen eingeschüchtert.

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Die USA haben dem Iran vor einer Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates am Montag in Genf in scharfer Form die «unverhohlene» Verletzung universeller Rechte seiner Bürger vorgeworfen.

Teheran betreibe eine organisierte Kampagne, bei der Menschenrechtler, Aktivisten, Studentenführer, Journalisten und Blogger eingeschüchtert und inhaftiert würden, erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor, am Sonntagv (Ortszeit) in Washington.

Iran mache sich Heuchelei schuldig

Die iranische Regierung verweigere ihren Bürgern Zugang zu Informationen, indem sie Satellitensignale störe und Internetseiten blockiere. Teheran mache sich ausserdem der Heuchelei schuldig, wenn die Führung von anderen Staaten die Einhaltung universeller Rechte verlange, sie der eigenen Bevölkerung aber verweigere, erklärte der Sprecher weiter.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte vor wenigen Tagen die blutige Gewalt gegen die Opposition in Libyen verurteilt und an Machthaber Muammar al-Gaddafi appelliert, den Willen der Menschen in seinem Land zu respektieren.

(sda)