«Charlie Hebdo»-Anschlag

08. Januar 2015 07:32; Akt: 09.01.2015 09:42 Print

Schüsse und Geiselnahme im Suchgebiet

Um 8.40 Uhr ist im Suchgebiet ein Auto gestohlen worden, daraufhin ist es zu einem Schusswechsel gekommen. Ausserdem soll es zu einer Geiselnahme gekommen sein.

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Bei der Stürmung eines jüdischen Supermarkts am 9. Januar kam es zu mehreren Explosionen. Der Geiselnehmer wurde beim Angriff getötet. Menschen bringen sich in Sicherheit, als die Polizei zugreift. Die Ambulanz betreut die Personen, die festgehalten wurden. Geiseln werden aus dem Supermarkt in Paris gebracht. Der Zugriff auf den Supermarkt in Paris. Die Polizei stürmt im praktisch gleichen Moment wie bei der Druckerei in Dammartin. In Dammartin kam es um 17:00 Uhr zum Zugriff. Die beiden Attentäter, die für den Angriff auf «Charlie Hebdo» verantwortlich waren, sind getötet worden. Die Angreifer seien offenbar aus dem Gebäude gestürmt. Schüsse und Explosionen bei der Druckerei. Es sind Rauchschwaden zu sehen. Paris kommt nicht zur Ruhe: Ein bewaffneter Mann hat in einem koscheren Supermarkt Geiseln genommen. Fünf Personen sollen sich in seiner Gewalt befinden. Bisher ist unklar, ob es zu Toten gekommen ist, die Angaben sind widersprüchlich. Unter den Geiseln sollen sich auch Kinder befinden. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt, unzählige Einsatzkräfte sind positioniert. Rund um den koscheren Supermarkt kommt es immer wieder zu dramatischen Szenen. Die Polizei verhaftet verdächtige Personen. Er soll der Geiselnehmer sein: Die Polizei hat dieses Foto von Amedy Coulibaly (32) veröffentlicht. Auch sie soll laut den Behörden in die Geiselnahme verwickelt sein: Hayat Boumeddine ( 27) Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot und Spezialeinheiten vor Ort. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Der Verkehr im Osten der Metropole ist zum Erliegen gekommen. Wie der TV-Sender Euronews berichtet, soll der Täter mit den beiden Brüdern, welche das Attentat auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» verübten, in Kontakt gestanden haben. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Anwohner und Augenzeugen twittern Bilder vor Ort. Einsatzkräfte werden per Helikopter nach Dammartin-en-Goële eingeflogen und nehmen ihre Positionen ein. Bewaffnete Polizisten bereiten sich in dem Industriegebiet in Dammartin-en-Goële auf einen Zugriff vor. Die Polizei blockiert die Zufahrtsstrassen nach Dammartin-en-Goële. In der kleinen Industriestadt nordöstlich von Paris wollen die Einsatzkräfte die Kouachi-Brüder fassen, die sich mit mindestens einer Geisel in einer Druckerei verschanzt haben. Vermummte und bewaffnete Polizisten sollen die Kouachi-Brüder ausschalten. Eine Polizeiquelle hat bestätigt: Bei den Geiselnehmern handelt es sich um die Brüder. Dem Satiremagazin «Charlie Hebdo» wird in Paris die Ehrenbürgerschaft verliehen. Stadträte und Verwandte der Getöteten posieren mit «Je suis Charlie»-Schildern vor dem Rathaus. Polizisten kontrollieren die Umgebung in Dammartin-en-Goële. Die Mitglieder der Spezialeinheiten positionieren sich auf auf dem Dach. Alle Spezialeinheiten GIGN, RAID, GIPN und BRI werden in Dammartin-en-Goële zusammengezogen. Bewaffnete Einsatzkräfte kreisen in einem Helikopter über Dammartin-en-Goële. Um die Druckerei wurde eine Sicherheitszone errichtet. Gendarmerie und Polizei am Tatort vor der Druckerei in Dammartin-en-Goële. Ausnahmezustand in Dammartin-en-Goële. Ein Fahrzeug der Spezialeinheit BRI bei der Druckerei, in der die Geiselnahme stattfindet. Bilder eines Augenzeugen, die Einsatzkräfte zeigen, die sich auf dem Gelände der Druckerei postieren. Bilder eines Augenzeugen, die Einsatzkräfte zeigen, die sich auf dem Gelände der Druckerei postieren. Eine Patrouille in Dammartin-en-Goële. Zwei Schulen befinden sich in der Nähe des Firmengebäudes, in dem die Terror-Brüder Geiseln halten sollen. Über Dammartin-en-Goële kreist ein Helikopter. Dammartin-en-Goële liegt nur rund 13 Kilometer nordöstlich vom Flughafen Charles-de-Gaulle entfernt. Bewaffnete französische Soldaten jagen die beiden Brüder, die den Anschlag auf «Charlie Hebdo» verübt haben sollen. Offenbar haben sie am Freitag in einer Firma Geiseln genommen. Ein vermummter Polizist im Einsatz in Longpont in der Region Villers-Cotterêts. Die verdächtigen Brüder sind noch immer auf der Flucht. In Corcy suchen Spezialeinheiten intensiv nach den beiden mutmasslichen Tätern. Laut Twitter-Nutzern wird praktisch jedes Haus in der Ortschaft durchsucht. Die Einheiten durchkämmen auch die Vorgärten ... ... und Hinterhöfe. Rund um Corcy wimmelt es von Spezialeinheiten der Polizei. Die französische Elite-Einheit der Polizei (RAID) sucht fieberhaft nach den beiden mutmasslichen Tätern des «Charlie Hebdo»-Attentats. Auch die Gendarmerie steht im Einsatz. Auch in Abbaye de Longpont, etwas weiter südlich von Corcy, kam die Spezialeinheit zum Einsatz. Auf der Flucht vor der Polizei überfielen die Terror-Brüder diese Tankstelle. «Die beiden Männer sind vermummt, mit Kalaschnikow und anscheinend mit Raketen-Werfern bewaffnet», sagte der Mann. In Marseille nimmt der Polizist Philippe Brinsolaro (Mitte), Bruder des in Paris getöteten Polizisten Franck Brinsolaro, an einer Schweigeminute teil. Vor der Kathedrale Notre-Dame in Paris harren die Menschen im Regen aus, um die Toten des Anschlags auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» zu ehren. Staatschef François Hollande (Mitte) und Innenminister Bernard Cazeneuve (l.) nahmen in der Pariser Polizeipräfektur an der Schweigeminute teil. Auch im Elysée-Palast wurde eine Schweigeminute abgehalten. In ganz Frankreich ehrten Menschen die getöteten Mitarbeiter von «Charlie Hebdo». In Strassburg legten Bürger Stifte nieder, um auf die Meinungsfreiheit zu pochen. Der französische Premier Manuel Valls gibt eine Presseerklärung ab. Vor dem Redaktionsgebäude von «Charlie Hebdo» in Paris halten Journalisten eine Schweigeminute ab und halten dabei ihre Presseausweise hoch. Eine Demonstrantin umarmt eine muslimische Teilnehmerin während der Solidaritätskundgebung. Auch die Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP halten um 12 Uhr am Hauptstandort in Paris eine Schweigeminute ab. Menschen legen Blumen, Grablichter und Botschaften vor dem Gebäude nieder, in dem sich die Redaktion von «Charlie Hebdo» befindet. Polizisten sichern den Tatort, an dem am Morgen des 8. Januar eine Polizistin angeschossen worden war, die später ihren Verletzungen erlag. Im Süden von Paris kam es am 8. Januar zu einer weiteren Schiesserei. Der Angreifer floh. Zwei Menschen wurden verletzt. Eine Polizistin erlag später ihren Verletzungen. Eine Person wurde verhaftet. Ein Zusammenhang mit dem Anschlag auf «Charlie Hebdo» ist noch nicht bestätigt. Die Polizei hat Fahndungsfotos der mutmasslichen Täter vom Anschlag auf «Charlie Hebdo» veröffentlicht. Chérif und ... ... sein Bruder Said Kouachi werden verdächtigt ... ... am 7. Januar einen Terrorangriff auf das französische Satireblatt «Charlie Hebdo» verübt zu haben. Drei vermummte Männer drangen in die Redaktion des Satiremagazins ein und erschossen gezielt deren Mitarbeiter. Bei dem Anschlag wurden zwölf Personen getötet. Hier sollen die Täter ihr Fahrzeug verlassen haben. Videoaufnahmen des französischen Fernsehens zeigen, wie zwei der Täter auf der Strasse vor dem Satiremagazin einen Polizisten erschiessen und dabei «Allah ist gross» rufen. Chefredaktor Stéphane «Charb» wurde bei dem Attentat getötet. Mit ihm starben die Karikaturisten Jean Cabu, Bernard Verlhac alias Tignous und Georges Wolinski. Sie gehörten zu den besten Karikaturisten Frankreichs. Laut bisherigen Erkenntnissen wurden zehn Personen verletzt - fünf davon schwer. Vor dem Gebäude der «Charlie Hebdo»-Redaktion in Paris ist die Bestürzung gross. Ein Polizeiauto weist mehrere Einschusslöcher auf. Das Auto der Attentäter wurde unweit der Redaktion gefunden. Offenbar haben die Täter auf der Flucht ihr Fahrzeug stehen lassen und ein neues gestohlen. Am Abend durchsuchte die Polizei eine Wohnung in Reims. Houellebecq-Karikatur auf «Charlie Hebdo»: Letzte Ausgabe vor dem Anschlag. Die Wochenzeitung rief mit Karikaturen des hoch verehrten Propheten in der islamischen Welt immer wieder Empörung hervor. Der letzte Tweet der «Charlie Hebdo»-Redaktion. Man wünscht IS-Chef Al-Baghdadi ein gutes neues Jahr. François Hollande verurteilte den Terroranschlag. Die Regierung hat die Terrorwarnung auf die höchste Stufe gesetzt. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Mehr als 100'000 demonstrieren am Abend in französischen Städten. Kerzenlichter in Paris. Auch in Washington fanden trotz Kälte Trauerkundgebungen statt. Unter den Teilnehmern war auch IWF-Chefin Christine Lagarde.

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Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Pariser Satirezeitung «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten hat es nach Angaben des französischen Premierministers Manuel Valls mehrere Festnahmen gegeben.

Mehrere Menschen befänden sich in Polizeigewahrsam, sagte der Regierungschef am Donnerstagmorgen im Radiosender RTL. Zur Frage, um wie viele Festnahmen es sich handle, wollte sich Valls nicht äussern.