Tote in Moschee in Kanada

31. Januar 2017 21:02; Akt: 01.02.2017 08:50 Print

Schütze von Québec ist ein rechter Antifeminist

In Québec in Kanada hat ein Mann bewaffnet eine Moschee gestürmt und sechs Menschen getötet. Beim Täter soll es sich um einen 27-jährigen Studenten handeln.

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Ein undatiertes Selfie des Hauptverdächtigen Alexandre B. Hunderte versammeln sich in Québec zu einer Gedenkfeier für die Toten. (30. Januar 2017) Auch in Moncton, New Brunswick, werden Kerzen für die Opfer angezündet. (30. Januar 2017) Die Polizei sucht in der Umgebung der Moschee nach Spuren. (30. Januar 2017) «Die muslimische Gemeinde war das Ziel dieses mörderischen Angriffs», sagte der Regierungschef der Provinz Québec, Philippe Couillard (Mitte). (30. Januar 2017) «Keine Person sollte mit ihrem Leben für ihre Rasse, ihre Hautfarbe, ihre sexuelle Orientierung oder ihren religiösen Glauben bezahlen müssen», sagte der Bürgermeister der Stadt Québec, Régis Labeaume (l.). Die Behörden haben Solidaritätskundgebungen angekündigt: «Frieden, kein Krieg», heisst es auf dem Schild. (29. Januar 2017) Die Polizei sperrte das Gebiet zunächst weiträumig ab: Das Islamic Cultural Centre in Quebec, wo zwei Männer ein Attentat verübten. Die Behörden erhöhen die Sicherheitsvorkehrungen: Ein Polizist steht vor der Grossen Moschee von Quebec Wache. Zwei Schützen feuern auf Betende in einer Moschee in Québec: Menschen kommen in der Nähe des Tatorts zusammen, um ihre Solidarität mit den Opfern auszudrücken. Zwei Verdächtige wurden verhaftet: Die Polizei bei der Moschee in Québec. (29. Januar 2017) Die Moschee wurde schon früher Ziel von Angriffen. (29. Januar 2017) In der Moschee hielten sich zum Zeitpunkt der Schüsse mehrere Dutzend Menschen auf. (29. Januar 2017) Das Gebiet um die Moschee wurde von der Polizei grossräumig abgesperrt. (29. Januar 2017) Der kanadische Premier spricht von einem Terroranschlag: Polizist bewacht den Tatort. (29. Januar 2017) «Frieden, kein Krieg»: Passanten mit einem Transparent. (29. Januar 2017) TOPSHOT - This undated selfie portrait sourced on social network on January 31, 2017 shows Alexandre Bissonnette, a Canadian political science student known to have nationalist sympathies who was charged with six counts of murder over a shooting spree at a Quebec mosque -- one of the worst attacks ever to target Muslims in a western country. Some 50 people were in the mosque at the time of the attack. The dead are all dual Canadian nationals: one Moroccan, two Algerians, one Tunisian and two Guineans. Bissonnette, who is a student at Laval University, surrendered 20 kilometers (12 miles) outside the city after calling an emergency services hotline an hour after the attack to reveal his location. / AFP PHOTO / - / ----IMAGE RESTRICTED TO EDITORIAL USE - STRICTLY NO COMMERCIAL USE----- / GETTYOUT

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(chk/rub/sda)