Kenia

19. Februar 2020 12:53; Akt: 19.02.2020 17:54 Print

Schweizerin (74) wird vergewaltigt und getötet

Die Schweizerin L. B. soll in der Nacht auf Mittwoch von Unbekannten in ihrem Zuhause erwürgt worden sein. Angestellte fanden sie am Morgen in ihrem Haus.

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Eine 74-jährige Schweizerin ist in ihrem Zuhause in der kenianischen Siedlung Milimani getötet worden. L. B.* lebte allein mit 48 Katzen, wie lokale Medien berichten. Am Mittwochmorgen betraten zwei Angestellte – die 27-jährige P. C.* und ihr 18-jähriger Kollege R. W.* – das Haus. Die Türen seien offen gewesen, berichten sie. «Wir gingen rein und riefen nach unserer Chefin, es kam keine Antwort. Wir durchsuchten das Haus und fanden ihre Leiche in der Garage, die als Abstellkammer dient.»

Aus dem Haus sei auch Geld verschwunden, das für die Miete gedacht war, erzählt C. Das habe ihr die Frau am Abend zuvor noch erzählt. Als sie das Haus am Mittwochmorgen mit W. betrat, sei es auf den Kopf gestellt gewesen.

EDA klärt Fall ab

Gemäss ersten Erkenntnissen wurde die Schweizerin in der Nacht von Unbekannten getötet. Die Täterschaft hatte die Hintertür aufgebrochen. Hinweise deuten darauf hin, dass die Frau vergewaltigt worden ist. Dann soll sie erwürgt worden sein.

Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen. Weitere Informationen über ihn sind noch nicht bekannt. Die Ermittlungen im Fall dauern noch an.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt den Tod einer Schweizerin in Kenia. Weitere Angaben wollte das EDA nicht machen.

*Namen der Redaktion bekannt

(vro)