«Stefdies»

21. Mai 2019 22:07; Akt: 21.05.2019 22:07 Print

Selfies? Warum sie lieber als Tote posiert

Eine amerikanische Künstlerin posiert als lebloser Körper vor Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt. Damit will sie ein Zeichen gegen die Selfie-Manie setzen.

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Mit Selfiestick und Handykamera vor dem Big Ben oder dem Eiffelturm posieren? Das kommt für die amerikanische Künstlerin Stephanie Leigh Rose nicht infrage. Sie posiert lieber auf der Erde liegend, mit dem Gesicht nach unten.

Die morbide Haltung nimmt sie ohne Vorwarnung ein, was nicht selten für fragende Blicke sorgt. Auf ihrer Homepage Stefdies – einem Wortspiel aus Selfie und «Stef dies» (Stef stirbt) – erklärt sie das Projekt, das vor etwa acht Jahren begann, so: «Jedes meiner Fotos ist ein Anti-Seflie, ein Versuch, zu dem zurückzukehren, was ein Foto ursprünglich einmal war: Eine Momentaufnahme ... Es werden keine speziellen Beleuchtungen oder andere Bedingungen erfüllt.»

Entgegen des Titels, so die Künstlerin weiter, sei die Serie eine Hommage an das Leben, das vergänglich ist, und der Mensch es daher umso mehr schätzen sollte. «Hier ist der Big Ben heute, wir können nicht auf Morgen zählen. Lasst uns diese Momente zelebrieren», schreibt Stephanie Leigh Rose weiter.

(kat)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dumby am 21.05.2019 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mal was anderes

    Coole Idee! Dem würde ich sogar fast Kunst sagen!

  • Alibaba am 22.05.2019 01:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Instragrammer nerven nur

    Ich finde die Instagrammer Spezies so was nerviges. Mit halbnacktem Füdli vor einer Sehenswürdigkeit zu stehen uns sich ablichten zu lassen ist einfach nur peinlich. 2-3h Wartezeit am Hinmelstor in Bali...so peinlich

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  • Kaa73 am 22.05.2019 00:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hä?

    Selten doof, schlussendlich macht sie ja nichts anderes; lichtet sich auch bei der erst besten Gelegenheit ab, stellts ins Netz bsw. auf Instagram.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gubbel am 22.05.2019 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    der ultimative Kunst-Akt wäre nun

    tatsächlich zu sterben und dann seinen leblosen Körper an all die Orte bringen und fotografieren zu lassen, mitsamt dem ganzen Verwesungsprozess.

  • Errdo am 22.05.2019 12:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ist keine Kunst

    Weiss nicht. Habe das schon mehrmals in Mumbai gesehen. Die Leblosen Körper im Strassengraben waren aber echt.

  • mitleser am 22.05.2019 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    geschmacklos

    Ich empfinde es nicht als Kunst. Sondern eher pietätslos. Auch erschliesst sich mir nicht, was daran lustig wäre.

    • Alexa am 22.05.2019 12:38 Report Diesen Beitrag melden

      Kunst darf ruhig etwas provozieren

      das ist gut so und auch gewollt :-)

    • Impfluencer am 22.05.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

      Es ist eben nicht lustig

      Darum geht es eben. Das Synonym ist das Leute die ein "normales Selfe" machen auch tot (Zombies) sind. (Tot im Kopf) Es ist wie wenn Sie den anderen normalen Selfie-Leuten einen Spiegel vorhält.

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  • Pierre am 22.05.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Super-Idee der Künstlerin

    Während Millionen stupid langweilige Selfie-Bildchen mit ihrer eigenen Visage im Vordergrund knipsen ...... geht Stephanie Leigh Rose kreativ einen völlig neuen Weg. Das ist wahre Kunst!

  • Ursli am 22.05.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Habe mir gerade vor lauter Freude

    In die Hose gemacht das ist doch auch Kunst das konnte ich sonst nie !

    • Rolf am 22.05.2019 20:06 Report Diesen Beitrag melden

      Nein, eher Pech und Missgeschick!

      Kunst wäre vielmehr vor lauter Freude eben gerade nicht in die Hosen zu machen .....

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