Schwere Unwetter

13. Mai 2012 14:23; Akt: 13.05.2012 14:27 Print

Sintflutartige Regenfälle fordern 40 Tote

Die Unwetter der vergangenen Tage in China haben mindestens 40 Menschen das Leben gekostet. Über 20 Personen werden nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua noch vermisst.

storybild

Rund 30'000 Menschen musste den Unwettern wegen in China evakuiert werden. (Bild: Keystone)

Fehler gesehen?

Die Unwetter der vergangenen Tage in China haben mindestens 40 Menschen das Leben gekostet. Über 20 Menschen werden nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua noch vermisst.

Bei sintflutartigen Regenfällen und Hagelschauern im Nordwesten Chinas starben in der Provinz Gansu mindestens 40 Menschen, 18 weitere wurden am Sonntag noch vermisst. Am schwersten betroffen war eine Bergregion im Kreis Minxian. Erdrutsche und herabfallende Steine machten Strassen unbefahrbar, Häuser stürzten ein, Strom und Mobilfunk fielen aus.

Nach Angaben der lokalen Behörden mussten rund 30 000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, 87 Verletzte kamen in Spitäler. 950 Zelte und 1270 Betten sind in die von dem Unwetter betroffene Region geschickt worden, doch die Hilfe reicht nach Angaben der Betroffenen nicht aus.

In der zentralchinesischen Provinz Hunan stürzte am Sonntagmorgen nach heftigen Regenfällen eine Brücke im Kreis Pingjiang ein. Ein Sandbagger, der von den Wassermassen angespült worden war, hatte einen Brückenpfeiler zum Einsturz gebracht. Gemäss Augenzeugenberichten fielen mindestens acht Menschen in den Fluss Changjiang, drei Verunglückte wurden bislang noch vermisst.

Die Brücke war am Samstag wegen des Regens gesperrt worden, trotzdem benutzten die Anwohner die Verbindung weiterhin mit ihren Motorrädern. Das Unwetter brachte in der Provinz Hunan 3500 Häuser zum Einsturz, mehr als 28 880 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

(sda)