Öffentlicher Dienst

01. März 2011 10:00; Akt: 01.03.2011 10:12 Print

Streiks in Deutschland gehen weiter

Die Arbeiter im öffentlichen Dienst in Norddeutschland wollen mehr Geld. Wegen der Streiks geht stellenweise gar nichts mehr.

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In den deutschen Bundesländern Nordrhein- Westfalen und in Schleswig-Holstein sind am Dienstagmorgen die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst fortgesetzt worden. Am Montag hatten sich auch Arbeitnehmer im Saarland und in Hessen an Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Nordrhein-Westfalen (NRW) ist das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. Mehrere tausend Angestellte in Gerichten, Strassenbaubetrieben und Landesministerien würden am Dienstag nicht zur Arbeit erscheinen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi.

Neben Pflegepersonal an den Uni-Kliniken wollten in NRW auch Polizisten und Feuerwehrleute die Arbeit niederlegen. In Schleswig- Holstein legten Lehrer an zahlreichen Schulen ihre Arbeit nieder. In mehreren Städten waren Kundgebungen geplant.

Mit ihren Protesten wollen die Gewerkschaften Druck in den bisher ergebnislosen Tarifgespräche für die landesweit rund 600 000 Angestellten der Bundesländer machen. Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von 3 Prozent. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 9. März in Potsdam geplant.

(sda)