«Kampf gegen illegale Einwanderung»

18. Juni 2019 13:16; Akt: 18.06.2019 13:16 Print

Trump will Millionen von Ausländern ausweisen

Auf Twitter kündigt Donald Trump die Massenausweisung von «illegalen Ausländern» an. Die Einwanderungsbehörde soll bereits nächste Woche damit beginnen.

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Auf Twitter hat US-Präsident Donald Trump die Massenausweisung von illegalen Einwanderern angekündigt. Am Montag schrieb Trump, dass die Einwanderungsbehörde ICE in der kommenden Woche damit beginnen werde, «Millionen von illegalen Ausländern», die unerlaubterweise ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden haben, zurückzubringen. «Sie werden so schnell zurückgeschickt, wie sie gekommen sind», heisst es in dem Tweet weiter. Während Trumps Staatsbesuchs in Grossbritannien versammelten sich am 4. Juni in London Tausende Menschen, um gegen die Politik des US-Präsidenten zu demonstrieren. Am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Grossbritannien traf Donald Trump auf Theresa May. Mit dabei waren auch US-First Lady Melania Trump und Philip May, der Ehemann von Theresa May. Scheinen sich gut zu verstehen: US-Präsident Donald Trump und die Queen beim Staatsbankett. (3. Juni 2019) US-Präsident Donald Trump, die Queen, First Lady Melania Trump, Prinz Charles mit Herzogin Camilla (von links) posieren für die Fotografen. Die Queen führt ihre Gäste im Buckingham-Palast in den Ballsaal. First Lady Melania Trump zusammen mit Prinz Charles. Die britischde Premierministerin und Prinz William, gefolgt von... ...Herzogin Kate und dem US-Finanzminister Steven Mnuchin. Donald Trump und Gattin Melania bei ihrer Ankunft im Buckingham-Palast. Dort wurde das Paar von der Queen höchstpersönlich empfangen. Mit dabei waren aber auch Camilla, die Duchess von Cornwall... ...und Prinz Charles. Auch die Palastwache begrüsste den US-Präsidenten. Auch von Donald Trump waren Familienangehörige anwesend: Jared Kushner (rechts) und Ivanka Trump (Zweite von rechts) verfolgen die Begrüssungszeremonie von einem Balkon des Buckingsham-Palastes aus. Ihnen scheint es in London zu gefallen. Ivanka Trump geniesst die Aussicht. Zum Auftakt seiner Visite hat Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan (Bild) als «eiskalten Verlierer» bezeichnet. US-Präsident Trump ist am Montag, 3. Juni 2018, in London gelandet. Er bleibt drei Tage auf Staatsbesuch in Grossbritannien. Air Force One im Anflug auf den Stansted Airport. Nicht alle sind von Trumps Besuch begeistert.

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US-Präsident Donald Trump hat die Massenausweisung von illegalen Einwanderern angekündigt. Auf Twitter schrieb Trump am Montag, dass die Einwanderungsbehörde ICE in der kommenden Woche damit beginnen werde, «Millionen von illegalen Ausländern, die unerlaubterweise ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden haben, zurückzubringen. «Sie werden so schnell zurückgeschickt, wie sie gekommen sind», heisst es in dem Tweet.


Trump erklärte zudem, dass Guatemala kurz vor der Unterzeichnung einer sogenannten Drittstaatenregelung stehe. «Guatemala macht sich bereit, eine Drittstaatenvereinbarung zu unterschreiben.» Danach müssten Flüchtlinge bei der Einreise nach Guatemala dort Asyl beantragen und nicht in den USA.


Kampf gegen «illegale Einwanderung»

Trump hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung zu einem seiner Hauptanliegen gemacht. In den vergangenen Monaten hatte die Zahl der illegal über die US-Südgrenze gelangenden Menschen stark zugenommen.

Dabei handelt es sich meist um Migranten aus El Salvador, Guatemala und Honduras, die vor Armut und Gewalt in ihren Ländern flüchten. Die meisten beantragen nach Überqueren der US-Grenze Asyl.

Mexiko hatte sich in einem Anfang Juni unterzeichneten Migrationsabkommen mit dem USA verpflichtet, im Kampf gegen die illegale Einwanderung 6000 Nationalgardisten an seiner Südgrenze einzusetzen. Mit seinen Zusagen in der Einwanderungspolitik wehrte Mexiko Strafzölle ab, die Trump für den Fall mangelnden Entgegenkommens angedroht hatte. Die Einigung zielt darauf ab, die Zahl der auf dem Weg über Mexiko in die USA gelangenden Zentralamerikaner zu verringern.

(mon/afp)