04. Februar 2019 02:27; Akt: 04.02.2019 02:58 Print

Trump schickt weitere 3750 Soldaten an Grenze

Um rund 240 Kilometer Stacheldraht zu verlegen, stockt die US-Regierung die Militärpräsenz an der Grenze zu Mexiko auf.

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Nebst Stacheldraht soll auch eine Mobilfunküberwachung installiert werden: Ein US-Soldat in Tijuana, Mexiko. (Archivbild) (Bild: Keystone/Ramon Espinosa)

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Die US-Regierung verlegt zusätzlich 3750 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Dort sollen sie unter anderem rund 240 Kilometer Stacheldraht verlegen, um Migranten von einer illegalen Einreise nach Amerika abzuhalten.

Wie das Verteidigungsministerium in Washington am Sonntag weiter mitteilte, sollen die Einheiten auch eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren. Mit der Entsendung steigt die Zahl der Soldaten an der Grenze auf rund 4350 Mann.

6000 Migranten an US-Grenze

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Ende 2018 waren rund 6000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze gelangt. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

US-Präsident Donald Trump hatte vor den Kongresswahlen im vergangenen November Soldaten an die Grenze entsandt. Trump-Kritiker bezeichneten die Truppenentsendung als Wahlkampfmanöver und Verschwendung von Steuergeldern.

Parteien verhandeln

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt in Zweifel gezogen, dass die Republikaner im Kongress den Demokraten die Finanzierung für die von ihm geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko abringen können. Vertreter beider Parteien verhandeln derzeit über die Grenzsicherheit.

Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden. Andernfalls droht Teilen der Regierung erneut eine Haushaltssperre. Um das Geld für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kastrat am 04.02.2019 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ihr Land!

    Es ist der Entscheid der USA und das ist gut so! Ich wünschte mir auch, wir hätten mehr Grenzkontrollen!

  • P.Meier am 04.02.2019 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlversprechen umsetzen

    Trumps Wahlversprechen war, dass er die Grenze zu Mexiko sichern wird. Und jetzt löst er sein Wahlversprechen ein. Das ist in der Tat ungewöhnlich, da normalerweise die gewählten Präsidenten alles andere machen, nur nicht ihre Wahlversprechen umsetzen.

  • US und A am 04.02.2019 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verteidigung

    Auch wenn man es für unmenschlich halten mag, wird trotzdem das Land und seine Bevölkerung geschützt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roman am 04.02.2019 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    Dekadenz pur

    Zahlt zuerst die Angestellten, bringt ein KK System auf die Beine usw. Wäre Mexiko stärker in der Armme würden sie das gestohlen Land zurückerobern. Amis einfach nur SIe sie und nochmals sie. Wer arbeiten in den Rebbergen, auf den Feldern?

  • US und A am 04.02.2019 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verteidigung

    Auch wenn man es für unmenschlich halten mag, wird trotzdem das Land und seine Bevölkerung geschützt.

  • Gamellen Putzer am 04.02.2019 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnvoller Einsatz

    Sehr gut. Dann machen die Militaristen mal was sinnvolles, der schweizer WK grüsst freudig!

  • Erwin B am 04.02.2019 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Trump's Republikaner hatten die letzten zwei Jahre eine Mehrheit in beiden Parlamentskammern - was hat er in dieser Zeit zur Grenzsicherung getan? Nun sind plötzlich die Demokraten schuld an der Misere...

  • Antilope am 04.02.2019 16:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die stacheln werden tief sitzen...

    Nicht nur tiere werden sich verheddern.... Mr President hat gute chancen sich darin zu verfangen. Denn wenn einer eine grube gräbt, fällt selbst hinein!