Raumfahrtprogramm

11. Februar 2020 04:18; Akt: 11.02.2020 04:36 Print

Trump will Milliarden in die Nasa pumpen

Der neue US-Haushaltsentwurf sieht über 25 Milliarden Dollar für das Raumfahrtprogramm der Nasa vor.

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Das Weisse Haus will im vorgestellten Haushaltsentwurf 25,2 Milliarden Dollar für das Raumfahrtprogramm der Nasa ausgeben. Fast die Hälfte der Gelder würden in das «Moon to Mars»-Programm fliessen, das die Entwicklung von Mond-Landefahrzeugen, Roboter-Rovern, Schwerlastraketen und neuen Raumanzügen umfasse.

«Die Regierung unterstützt unsere Vision für ein neues Zeitalter der Entdeckungen, indem sie der Nasa jedes Jahr ständig steigende Budgets zur Verfügung stellt», sagte Nasa-Administrator Jim Bridenstine am Montag nach der Veröffentlichung des US-Etats 2021. «Jetzt müssen wir liefern.»

2024 auf den Mond

US-Präsident Donald Trump hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer stetigen Erhöhung des Budgets über fünf Jahre bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond und im kommenden Jahrzehnt auch erstmals auf den Mars zu schicken. Im Fünf-Jahres-Plan ist vorgesehen, dass 2023 die Ausgaben für die Nasa mit 28,3 Milliarden Dollar ihren Höchststand erreicht haben.

Unabhängig davon sind vom angedachten nationalen Verteidigungsbudget von 740,5 Milliarden Dollar weitere 15,4 Milliarden Dollar für die U.S. Space Force vorgesehen, die am 20. Dezember als unabhängiger Dienst unter der Luftwaffe gegründet wurde.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • User79 am 11.02.2020 06:06 Report Diesen Beitrag melden

    Raumfahrt

    Im Prinzip eine gute Sache, aber ich denke kein Land sollte sowas alleine Stemmen. Es wäre Sinnvoller auf Internationale Zusammenarbeit zu setzen und die Mittel zusammenzulegen.

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  • DD am 11.02.2020 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    Blauäugig

    15,4 Milliarden für die space Force und wir machen uns sorgen um unsere Umwelt...

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  • Igel am 11.02.2020 04:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Weiter so. Auch wenn ich nicht gegen Wissenschaftliche Aktionen bin. Aber ich denke, die USA haben sehr viele Aufgaben im eigenen Land, als das Geld in das Universum zu stecken. Oder will sich da, Jemand , so wie Kenedy mit der Mondlandung, jetzt mit dem Mars Geschichtlich Verewigen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • faessler.andreas@gmail.com am 16.02.2020 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Präsident thrumps Raumfahrtrichtung:

    Präsident thrumps Raumfahrtprogramm mit ziel Mond Mars und noch weiter, darf deshalb aber nicht aufkosten anderer Pläne und Projekte gehen. leider will er bei Sachen Umweltschutz, soziales, Klimaforschung, so auch bei astronomischer Wissenschaft drastisch wegsparen und abstreichen. etwa die fliegende Sternwarte Sofia auch plötzlich abrupt stoppen.

  • Over the moon am 13.02.2020 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es Leben?

    Die Antarktis hat zum ersten Mal in der Geschichte eine Temperatur von mehr als 20 °C registriert, was zu Befürchtungen betr. eine Klimainstabilität im weltweit größten Eislager führt. Die von brasilianischen Wissenschaftlern auf Seymour Island am 9.2.2020 aufgezeichneten 20,75 °C waren um ein Vielfaches höher als der vorherige Rekord von 19,8 °C, der im Januar 1982 auf Signy Island aufgenommen wurde. Es folgt ein weiterer Temperaturrekord: Am 7. Februar maß eine argentinische Forschungsstation in Esperanza 18,3 ° C, was den höchsten Wert auf der kontinentalen antarktischen Halbinsel darstellt

  • herr monte van Sihnoted am 12.02.2020 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gebau

    Madchinen fabrik Trumpf vielleicht ?

  • S.R.S. am 12.02.2020 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Reiner Stimmenfang

    Florida ist ein wichtiger Swing State mit vielen Angestellten im NASA-Umfeld. In Texas kann er die republikanische Vormacht so weiter stärken. Schaun wir mal wie viel von den 25 Milliarden nach der Wahl noch übrigbleiben, falls er wiedergewählt wird.

  • Peter Lustigner am 12.02.2020 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    hin und her...

    Erst 2018 hat Trump das NASA Budget noch um 561 Millionen gekürzt.