Handelskonflikt

25. Juli 2018 03:55; Akt: 25.07.2018 04:13 Print

US-Regierung hilft Farmern mit 12 Milliarden

Die vom Handelskonflikt mit China betroffenen US-Landwirte sollen Subventionen in Milliardenhöhe erhalten, wie der Agrarminister mitteilt.

storybild

Von chinesischen Einfuhrzöllen betroffen: Ein Farmer in Nebraska. (24. Juli 2018) (Bild: Keystone/Nati Harnik)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die US-Regierung will den vom Handelskonflikt mit China und anderen Staaten betroffenen US-Landwirten mit Milliardenzuschüssen unter die Arme greifen. Agrarminister Sonny Perdue sagte am Dienstag in Washington, die Subventionen sollten sich auf insgesamt bis zu zwölf Milliarden Dollar belaufen. Die Hilfen sollen demnach unter anderem an Sojafarmer gehen, die von erhöhten chinesischen Einfuhrzöllen betroffen sind.

Die Subventionen sollten Schäden ausgleiche, die durch «illegale Vergeltungszölle» angerichtet würden, sagte der Minister. Jene Farmer, die im Zuge der von US-Präsident Donald Trump geführten Handelskonflikte von erhöhten Zöllen auf ihre Exportware betroffen sind, werden nach seinen Angaben entweder direkte Subventionen erhalten oder ihre überschüssige Ware an die Regierung verkaufen können.

Neben Sojafarmern sollen auch Produzenten von Milcherzeugnissen, Nüssen, Obst, Reis, Schweinefleisch und Sorghum-Hirse von den neuen staatlichen Hilfen profitieren.

(chk/afp)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gegner am 25.07.2018 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Frage:

    Ist das nicht die Regierung, die vehement gegen Subventionen in der EU ist?

    einklappen einklappen
  • Sokrates am 25.07.2018 10:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigentor der USA

    Der von den Amis angezettelte Handelskrieg scheint sich für die US-Wirtschaft nicht zu lohnen. Subventionen und Produktionsverlagerung ins Ausland sowie erste Kapitulationen gegenüber der EU.

    einklappen einklappen
  • Ah am 25.07.2018 08:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaa

    Die USA ist selbst schuld, muss nicht denken das die ganze Welt von ihrem Entertainment abhängig sind. Rohstoffe kann man auch in Russland holen. Die USA schiesst sich in eigene Bein Trump will ja Strafzölle schon wieder aufheben

Die neusten Leser-Kommentare

  • René Stamer am 25.07.2018 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja genau...

    Illegale Vergeltungszölle?! Wer hat denn angefangen mit dem Mist? Die Amis spinnen jetzt wohl komplett, wenn die Zölle erheben ist das legal und richtig, und wenn der Rest der Welt dies tut ist es illegal... alles klar. Läuft bei denen

  • Cartman1993 am 25.07.2018 17:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    HahaxD

    Obligatorische Krankenversicherung und bezahlbare Schulbildung bis zur Uni das ist Sozialismus, aber 12 Mrds den Farmern nach zu schmeissen, nur weil der Präsident eine Maise hat und die Zwischenwahlen anstehen ist okay?xD

  • Mary J am 25.07.2018 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    grosser Schaden

    Eine Abwärtsspirale, da nimmt er auf der einen Seite Geld durch die Zölle ein, weil es aber den eigenen Leuten schadet, schiebt der die Kohle als Subvention gleich weiter. Der hat doch nichts begriffen!! Augenwischerei, leider fallen dann einige wieder darauf herein! Und den Staatshaushalt wird er so auch nicht sanieren können, im Gegenteil. Ich habe jetzt schon Erbarmen mit dem ihm folgenden Präsidenten, dem werden dann auch 8 Jahre nicht reichen um die Schäden etwas zu beheben...

  • Dagobert am 25.07.2018 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Liberalismus Goodbye

    Liberal ist man halt nur, so lange es der eigenen Wirtschaft nützt!

  • Pleitegeier am 25.07.2018 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Verschuldung "noch & nöcher!"

    Bravo, das Land verschuldet sich noch weiter, schliesslich will Donald wieder gewählt werden. Bezahlen tut's natürlich der Steuerzahler - auch in USA.