Legalisierung

02. Oktober 2015 05:15; Akt: 02.10.2015 13:42 Print

Uruguay vergibt erste Marihuana-Anbauflächen

Der Anbau, Verkauf und Konsum von Marihuana soll in Uruguay legalisiert werden. Mit dem Anbau könnte bald begonnen werden – die Regierung erteilte die ersten Genehmigungen.

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Anbau für einen Shop: Ein sogenannter Marihuana Grower in Montevideo, Uruguay. (18. Dezember 2013) Bild: AP Photo/Matilde Campodonico, File

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In Uruguay sind die ersten kommerziellen Anbauflächen für Marihuana zugelassen worden. Nach Vergabe der entsprechenden Genehmigung an zwei uruguayische Unternehmen mit ausländischer Beteiligung soll in rund acht Monaten erstmals Cannabis legal gekauft werden.

Bis 40 Gramm im Monat

Auf Initiative der Regierung des damaligen Präsidenten José Mujica war in Uruguay 2013 ein Gesetz verabschiedet worden, das den Anbau, Verkauf und Konsum von Marihuana legalisierte. Registrierte Konsumenten, die in Uruguay ansässig sein müssen, dürfen monatlich bis zu 40 Gramm Cannabis kaufen.

Der Vertrieb soll ausschliesslich über Apotheken laufen. Der Preis wird auf knapp über ein Dollar pro Gramm geschätzt. Es sollen jährlich insgesamt rund zwei Tonnen produziert werden.

(hae/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • m.r. am 02.10.2015 05:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nächstes land

    nächstes land, welches intelligenter ist als die schweiz. keine angst die use hat es auch legalisiert man darf wieder. sie haben ja wie so oft alle länder erpresst es zu verbieten. damit ihre baumwollindustrie gesichert ist.

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  • Dr House am 02.10.2015 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Einfach genial! Statt Geld ausgeben für die Kontrolle einfach dran versienen. Ich (b)rauchen kein M aber auch als Arzt sehe ich keinen Sinn in einem Verbot an da sich keiner hält und nur Ressourcen frissst.

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  • Hek am 02.10.2015 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Preisvergleich

    Wenn es in der Schweiz mal legalisiert wird bezahlen wir vermutlich nicht Fr. 1.00 pro Gram!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Steiner am 03.10.2015 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    legalisieren statt kriminalisieren

    Wer hat eigentlich die Befugnis den Leuten vorzuschreiben was legal ist und was nicht. Illegalität hält doch niemand davon ab es trotzdem zu tun. Das weiß eigentlich jedes Kind, also besser legalisieren da hat man wenigstens eine gewisse Kontrolle über den Markt und verhindert den illegalen Markt + Kriminalität. Was soll daran schlecht sein?

  • oli sutter am 02.10.2015 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wow

    wie die alkis ihre legale droge verteidigen ist ja krass. alk gehört zu den gefährlichsten Drogen der Welt. Es sterben mehr leute an einem tag als canabis ( in Deutschland 200 Leute pro tag). nachzulesen im drogenreport 2015. Ich trinke kein alk und rauche kein canabis. Aber wenn ich wählen könnte , so sind mir die kiffer lieber , denn alkis werden schneller gewalttätiger. Aber nun was solls, die Toleranz gegenüber anderen menschen ist schon lange verloren gegangen, was ich schade finde. Meine Empfehlung, entweder beides legal oder beides verbieten.

    • Zuschauer am 02.10.2015 19:41 Report Diesen Beitrag melden

      @oli sutter

      Dass nennt man Selbstlüge. Viele der vermeintlich gesund trinkenden Konsumenten dieses Rauschgiftes müssten zur Kenntnis nehmen, dass sie körperlich ein Suchtproblem haben und damit in die gleiche Kategorie wie Heroin-Fixer gehören. Das kommt nicht gut an. Also verweigert man sich der Realität und wiederholt die alten Märchen vom gesunden Alkohol und ultraschädlichen Cannabis. Tragisch. Noch tragischer ist es dann, wenn solche Leute auch noch glauben, der Staat müsse alle anderen auch mit Alkohol bevormunden - weil es Bestandteil ihrer kulturellen Identität sei.

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  • Anubis X treme am 02.10.2015 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Legalize it now!

    Egal ob ihr das Zeug jetzt selbst raucht oder nicht, fakt ist: Würde der Staat das über die Theke verkaufen lassen, würde viel Geld das momentan im Schwarzmarkt den Bach runter geht, in die Staatskassen gespühlt. Probleme mit kiffenden Kids wären weniger da es wie beim Alkohol dann kontrollierte abgaben gäbe. Würde mann dann wie bei den Zigaretten einen gewissen Protzentsatz in die AHV Kasse investieren, wäre dieses Problem dann auch weniger gross. Ps. Zu viel Kiffen ist wie zu viel Alkohol trinken, beides nicht zu empfehlen. Peace

  • Hans Wurst am 02.10.2015 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cannabis

    High werden kann mann auch durchs passiv rauchen, was beim Alkohol nicht so ist! Jetzt denkt mal nach...

  • Hil Billi am 02.10.2015 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    LOS GEHTS.....

    Also lieber Kiffer... Macht euch auf den Weg nach Uruguay, Baut Gras an und das treibt die Wirtschaft voran. URUGUAY BRAUCHT EUCH!?!?!?!

    • Gabi am 02.10.2015 18:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Hil Billi

      Nein Danke. Ich bleibe hier und amüsiere mich weiter an der Realsatire namens "Schweizerische Alkohol- und Drogenpolitik".

    • Poodel am 02.10.2015 19:22 Report Diesen Beitrag melden

      Genau! Und bleibt dort!

      Ich will nicht für euch immer höhere Krankenkassenprämien und Sozialabgaben zahlen

    • Zuschauer am 02.10.2015 19:37 Report Diesen Beitrag melden

      @Poodel

      Beruhige Dich. Cannabis ist kein Kostentreiber im Gesundheitswesen. Mach doch mal die Augen auf. Hauptverursacher von Krankheiten in diesem Land sind: Alkohol, Tabak und Zucker. Alkohol alleine kostet uns jedes Jahr 4 Milliarden Franken an Schäden und die Hälfte davon geht auf die KK. Zucker verursacht Diabetes und massive Folgekosten (z.B. amputierte Beine). Cannabis dagegen ist erwiesenermassen wirksam gegen einige Krankheiten, gut verträglich und kann von den Betroffenen zuhause billigst selbst angebaut werden. Daran ändert auch Dein Gepoltere nichts.

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