Zentralrussland

01. Juni 2019 16:18; Akt: 01.06.2019 16:18 Print

38 Verletzte nach Brand in Sprengstofffabrik

Eine Explosion in einer Sprengstofffabrik in der russischen Stadt Dserschinsk hat einen Grossbrand ausgelöst. Eine riesige Rauchwolke zog über die Stadt.

Eine Explosion in einer grossen Sprengstofffabrik in Zentralrussland hat am Samstag einen Grossbrand ausgelöst. (Video: Twitter)
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Eine Explosion in einer grossen Sprengstofffabrik in Zentralrussland hat am Samstag einen Grossbrand ausgelöst. 38 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer, wie ein Sprecher der Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur Tass sagte.
Tote gab es demnach nicht.

Bei den Verletzungen handelte es sich Angaben örtlicher Gesundheitsbehörden zufolge um Schrapnellwunden von «geringer und mittlerer Schwere».

Videos verbreiteten sich auf Social Media

Die Explosion ereignete sich in der «Kristall»-Fabrik in Dserschinsk rund 400 Kilometer östlich von Moskau. Bilder in Online-Netzwerken zeigten eine grosse Rauchwolke nach der Explosion.

Ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzes sagte Agenturen, es habe eine «technische Explosion» in einer der Werkstätten gegeben, gefolgt von einem Feuer auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern. Mehr als 300 Einsatzkräfte und 50 Fahrzeuge seien an den Aufräumarbeiten beteiligt, berichteten Nachrichtenagenturen.

Untersuchung eingeleitet

Ein Vertreter von der Fabrik sagte, fünf Menschen hätten in dem Bereich gearbeitet, in dem es zu der Explosion kam. Sie seien wohlbehalten in Sicherheit gebracht worden. Es gab zunächst keine Informationen dazu, wo sich die 38 Verletzten zum Zeitpunkt der Explosion aufhielten. Feuerwehrleute sagten, sie hätten keine Informationen über weitere Menschen, die sich noch in der Fabrik befänden.

Russlands Ermittlungsbehörde erklärte, sie habe eine Untersuchung hinsichtlich möglicher Verstösse gegen Sicherheitsbestimmungen in der Fabrik eingeleitet.

Im August waren bei einer Explosion in einer Rüstungsfabrik in Dserschinsk mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, mehrere Menschen wurden verletzt.



(afp)