Österreich

11. August 2019 10:59; Akt: 11.08.2019 12:31 Print

Zwei Tigerbabys aus Badewanne gerettet

In Österreich fand die Polizei zwei kleine Tiger in einer Badewanne. Die Tiere waren wenige Tage alt und in einem kritischen Zustand.

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Bei einem gemeinsam koordinierten Einsatz des österreichischen Tierschutzvereins und der Polizei in Hainburg an der Donau konnten am Donnerstag zwei kleine Tigerbabys aus einer privaten Wohnung gerettet werden.

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Wie der Tierschutzverein mitteilt, befanden sich die wenige Tage alten Jungtiere in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Babys kauerten in einer Badewanne unter einer Wärmelampe. Sie waren ihrer Mutter entrissen worden und illegal aus der Slowakei nach Österreich importiert worden.

«Die Tigerbabys waren in einem sehr kritischen Zustand, wir haben die ganze Nacht um ihr Überleben gekämpft», berichtet Heike L. vom österreichischen Tierschutzverein. Die Organisation befürchtet, dass sich Zoos um die beiden Babys reissen werden. Die Tiger wurden auf den Namen Sangha und Kumal getauft.

Tigerbabys sind auf dem Schwarzmarkt begehrt

Eine Mitarbeiterin des österreichischen Tierschutzvereins hatte ein Video und den Hinweis erhalten, wo sich die Babys befinden. Die Frau erstattete sofort Anzeige bei der Polizei.

Die 34-jährige Slowakin gab gegenüber der Polizei an, in ihrer Heimat eine «Auffangstation für Tiere» zu betreiben. Dabei seien ihr die Tigerbabys gebracht worden. «Da ich eine Stunde Anfahrtsweg ins slowakische Tierheim gehabt hätte, nahm ich die Tiere mit in meine Wohnung in Hainburg», so die 34-Jährige zur Polizei.

Der Tierschutzverein vermutet, dass die Tiere hätten verkauft werden sollen. Ulrike Weinberger, ausgebildete Zootierpflegerin sagt: «Tigerbabys sind auf dem Schwarzmarkt heissbegehrt und werden dort um zigtausend Euro gehandelt.»

(fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Regina Balsiger am 11.08.2019 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nachvollziehbar

    Immer wieder unfassbar mit was einige Leute ihr Geld verdienen. Mögen sie irgendwann in der Hölle, hoffentlich schon vorher in einem Gefängnis, schmoren!!!

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  • Der SeheR am 11.08.2019 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bestie Mensch

    Das Problem sind die Strafen bei Wilderei und illegalen Tierhandel. Mindestens 10 Jahren Zuchthaus und hohen Geldstrafen sollte die Norm sein. Dazu deren Bilder ins Internet.

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  • Paul am 11.08.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    höhere Strafen

    "Die Organisation befürchtet, dass sich Zoos um die beiden Babys reissen werden." Was genau wäre hier das Problem? Besser, die Tiere sind in einem Zoo, wo sie professionell gehalten werden, als in einer Privatwohnung ausländischer Schwachköpfe, die ihr Selbstwertgefühl mit solchen Tieren erhöhen wollen. Die Strafen für das illegale und/oder nicht artgerechte Halten exotischer Tiere sollten massiv höher sein als sie es heute sind.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ihnen wurde ein zweites Leben geschenkt am 12.08.2019 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Tigerli-Entführung zum Glück misslungen!

    Die beiden Tigerbabys geniessen die Zärtlichkeit und Fürsorge von Heike L. sichtlich nachdem sie in einer Badewanne ihr junges Dasein mit einem Schock beginnen mussten. Wie gut, dass Sie sich unter der Pflege wieder erholen. Ich hoffe, sie gelangen weiterhin in fürsorgliche Hände!

  • schmussekater am 11.08.2019 23:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    karma

    es gibt ein karms und das wird es richten.

    • Exekutivziege am 12.08.2019 00:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @schmussekater

      Mein Name ist Azrael Karma und ich werde richten. Man reiche mir die fehlbaren.

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  • Tierfreund am 11.08.2019 23:07 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Tiger

    Wo ist die Mutter? Mir tun die beiden leid. Tierkinder bleiben bis zu 3 Jahren bei ihrer Mutter. Und ich glaube kaum, dass sich Zoos darum reissen. Die meisten sind in einem Zuchtprogramm und müssen die genaue Herkunft der Tiere kennen. Zudem sind von Hand aufgezogene Tiere nicht für die Zucht geeignet. Ich hoffe, die beiden kommen durch.

    • Tao am 12.08.2019 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tierfreund

      Sonst mir die Tigerbabys schenken. Wir Chinesen wissen wie die Babys aufgezogen werden.

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  • Manuel am 11.08.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganze Geschichte

    Andere Quellen sagen, dass die Tiegerbabys aus einem slowakischen Zoo stammen, da die Mutter die Babys auffressen wollte. Der einzige Fehler ist wohl, dass die slowakische "Tierschützerin" die Babys einfach so nach Össtereich über die Grenze gebracht hat.

  • Pia Zil lig am 11.08.2019 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nie

    da gehören Strafen von Fr 100.000 Franken her, aber links weiss das zu verhindern leider, so hört das nie auf

    • ein Zungenbrecher am 12.08.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Pia Zi-lig, Parteiengerangel?

      Aber die Rechten schauen Ihrer Meinung nach allein zum rechten, allein dass Sie immer richten macht es nicht gerechter.

    • Cyon am 12.08.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt eine genügende Strafe?

      Höhere Strafen und 20 Jahre in den übelsten Knast!

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