US-Wahlen

09. November 2016 10:55; Akt: 09.11.2016 11:56 Print

Trump kann auf beide Kongress-Kammern zählen

Nach dem Repräsentantenhaus sichern sich die Republikaner gemäss Hochrechnungen auch im Senat die Mehrheit. Weitere News im Ticker von 20 Minuten.

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Bisher haben die Demokraten (blau) laut «Politico» 45 Sitze im Senat für sich entschieden, die Republikaner (rot) 51. Für die Mehrheit braucht es 51. In Louisiana wird eine Stichwahl entscheiden. Sein Sieg in Pennsylvania bringt eine Senats-Mehrheit für die Republikaner in Griffweite: Pat Toomey. (7. November 2016) Phil Scott wird Gouverneur von Vermont – für die Republikaner. Oregon setzt mit Kate Brown auf eine Frau und auf die Demokratin. Utah auf das Gegenteil: Mann und Republikaner Gary Herbert. Senator John McCain macht das Siegeszeichen nach seinem Sieg über seine demokratische Rivalin Ann Kirkpatrick. Er bleibt Senator von Arizona. 2008 hatte er die Präsidenschaftswahl gegen Barack Obama verloren. «Ich kreuze meine Finger»: Der Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan hofft auf einen Sieg von Donald Trump und «eine richtig gute Nacht für Amerika». Kurze Übersicht über die Senatssitze: Rot sind die US-Staaten, welche die Republikaner für sich entschieden haben, Blau diejenigen der Demokraten. Türkis sind die Staaten mit ersten Teilresultaten. Senator Charles Schumer gewinnt New York. Auch seine Parteikollegin Hillary Clinton kann den US-Staat auf ihrem Konto verbuchen. Unternehmer und Philanthrop Doug Burgum ist neu Gouverneur von North Dakota – für die Republikaner. Weiter in republikanischer Hand: Die Partei von Donald Trump konnte ihre Mehrheit im US-Repräsentantenhauses behalten. Seit 2011 und auch weiterhin der Senator von Indiana: Todd Young. Für das Amt des Präsidenten hat es Republikaner Marco Rubio nicht gereicht, dafür aber knapp für die Verteidigung seines Senatsposten in Florida. (30. August 2016) Richard Shelby ist seit 1987 für Alabama im US-Senat vertreten. Der wurde damals als Demokrat gewählt, ist mittlerweile jedoch Republikaner. Die Republikaner verteidigen weitere Senatssitze. So James Lankford seinen Posten in Oklahoma. John Carney ist gewählt als Gouverneur von Delaware. Connecticut ist mit Richard Blumenthal demokratisch im Senat vertreten. Tammy Duckworth zieht für die Demokraten und für Illinois in den Senat. Tim Scott verteidigt den Senatsposten für die Republikaner in South Carolina. Auch Rand Paul stellt sicher, dass Kentucky einen republikanischen Senator hat. Republikaner Rob Portman zieht für Ohio in den Senat. Vermont wählt demokratisch und entscheidet sich für Patrick Leahy als ihren Senator.

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(foa/nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dani am 08.11.2016 06:06 Report Diesen Beitrag melden

    Fragend

    Ich frag mich immer noch, wie kann es sein, dass sämtliche Umfragen so knapp ausfallen, wenn an den Trump Rallies etwa 10x soviele Leute erscheinen und Hillary sogar mit Pharrell oder Madonna als Act kaum Publikum findet?

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  • Gebelesener am 08.11.2016 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich vorbei mit dem Wirbel

    Wurde als CH-Leser regelrecht überladen mit US-Wahlkampf. Bin ich froh hat diese Heuscherei ein Ende.

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  • Ernst Ruetimann , Trang am 08.11.2016 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Hans was Heiri ......

    Gewinne wer will ! In vier Jahren sind wieder Wahlen mit hoffentlich endlich faehigeren Kandidaten .-

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nachdenker am 11.11.2016 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Unsichere Zeiten

    Die Wahl Trumps bedeutet mehr Unsicherheit in Europa, da der amerikanische Schutz zurückgefahren wird.

  • C. Geisseler am 10.11.2016 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wir werden sehen...

    Es kann ja sein, dass unter Trump der Druck auf die CH- Banken gestoppt wird und auch die doppelte Besteuerung von US/CH-Doppelbürger aufhört. Obama hat in seinen 8 Jahren die Schweiz nie und nimmer in Schutz genommen oder unterstützt.

    • Böser Eugen am 10.11.2016 17:42 Report Diesen Beitrag melden

      wenn #AmericaFirst Programm sein soll

      ....was erwarten Sie denn überhaupt? Von den USA in Schutz genommen zu werden? - beklagen Sie sich in Bern, wo unser Etablishment fuhrwerkt. Oder wählen Sie entsprechend.

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  • Blonder Löwe am 10.11.2016 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Kurve gekratzt!

    Wie kann man nur so gemein über Trump's vergangenen Wahlkampf berichten, seine Äusserungen wurden doch eh alle nur gefälscht. Nur gut waren genug Amerikaner rechtzeitig so intelligent, dass sie dies gerade noch bemerkt haben.

    • Checker am 10.11.2016 14:56 Report Diesen Beitrag melden

      Nun.

      Würden Sie Englisch sprechen wüssten Sie, dass seine Äusserungen nicht gefälscht wurden. Aber da haben wir es wieder.. Bildung und Trump Anhänger, gelle?!

    • Babalu am 10.11.2016 16:00 Report Diesen Beitrag melden

      @Checker

      Wenn man nicht immer alles so nimmt wie es gesagt wird könnte man evtl auch zwischen den Zeilen lesen aber die Logik der Anti-Trump Anhänger lässt halt zu wünschen übrig...

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  • HP am 10.11.2016 06:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffen und beten

    Ich hoffe, dass er seine Wahlversprechen einhalten kann! Leute wie er könnten auch wir gebrauchen!

    • Gustaff am 10.11.2016 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @HP

      Du meinst sicher "wie ihn?" Da haben wir es ja schon!

    • Gustaff am 10.11.2016 06:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @HP

      Genau! Da hilft nur Beten!

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  • Igel am 10.11.2016 05:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Also bin Ehrlich. Wenn Trump ein solcher Schuldenjonglierer ist im Privaten. Dann wird Er das auch mit Amerika Tun. Trump hat seine eingefleischte Einstellung welche Er nicht verlassen kann. Amerika wird in dem Falle noch schlechter zugerichtet.

    • Gustaff am 10.11.2016 06:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Igel

      Und ich garantiere, dass sich seine Wähler ihr eigenes Grab geschaufelt haben. (Sie sind allerdings zu dumm, um das zu merken.)

    • jk am 10.11.2016 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gustaff

      Nach dem gestrigen Tag sollte niemand mehr irgendwelche Untergangs-Prognosen machen.. 1. kommt es anders 2. als man denkt. Bin überzeugt, dass diese Veränderung an der Zeit und gut ist.

    • Böser Eugen am 10.11.2016 17:54 Report Diesen Beitrag melden

      Schuldenjonglierer?

      Die Clintons waren am Ende der Legislaturen von Raping Bill bankrott. Die Gelder der ClintonFoundation gingen nie nach Haiti zu den Erdbebenopfern, sondern wurden privat verjubelt (die UN hat die CF zur Hilfsorganisation erklärt...). Wenn die geleakten Emails doch mal noch vom FBI untersucht werden dürfen, wandert die gesamte Clinton Crew inklusive Obama hinter Gitter. Im Kongress soll man ja bereits Anträge gestellt haben.

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