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10. Januar 2020 13:16; Akt: 10.01.2020 13:16 Print

So kommst du aus dem Januarloch

Draussen ist es kalt, du bist müde, schlapp und hast irgendwie null Bock: Winterblues haben die meisten schon mal erlebt. Wir verraten, was dagegen hilft.

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1. Tanke Licht

Folge der alten Erkenntnis und tanke Licht in der Natur. Bereits ein dreiviertelstündiger zügiger Spaziergang oder Jogging bei Tageslicht hilft spürbar und heitert deine Stimmung auf. Gehe auch an grauen, ungemütlichen Wintertagen so oft wie möglich ins Freie. Je heller es draussen ist, desto besser. Denn über die Nervenbahnen deiner Augen signalisiert das Tageslicht dem Gehirn die Botschaft, weniger vom Schlafhormon Melatonin auszuschütten. Nütze die Wochenenden für zeitaufwendigere Sportarten wie Schneeschuhlaufen, Langlaufen, Schlitteln oder Skifahren. Unter der Woche gehören Jogging und Walking selbstverständlich dazu, sie sind weniger zeitintensiv und im Arbeitsalltag einfacher unterzubringen. All diese Sportarten hellen deine Stimmung auf. Mit Freunden oder Familie steigerst du zusätzlich den Spassfaktor.

2. Züchte Glückshormone

Ausdauersportarten verbessern deinen Gemütszustand. Der Grund dafür ist, dass sich bei lang andauernden gleichmässigen Bewegungen in deinem Zwischenhirn Glückshormone wie Serotonin und Endorphin bilden. Bereits während des Trainings spürst du dadurch ein inneres Wohlbefinden. Deine trübe Stimmung löst sich einfach in Heiterkeit auf. Wichtig ist, dass du regelmässig trainierst. Denn je öfter du sanfte Sportarten betreibst, desto mehr Glücksgefühle entwickelt dein Körper. Deine Stimmung steigt durch die körperliche Aktivität schneller und länger anhaltend. Trainiere 3- bis 4-mal pro Woche für mindestens 30 bis 45 Minuten.

3. Raus aus den Federn

Natürlich ist es an grauen und kalten Tagen verlockend, sich die Decke über den Kopf zu ziehen und möglichst lang im Bett zu bleiben. Aber gerade dann ist es wichtig, dass du deinen Tagesablauf gut strukturierst. Das gilt auch fürs Wochenende. Bleibe nicht zu lange im Bett liegen. Ideal ist es, wenn du täglich zur gleichen Uhrzeit aufstehst, auch am Wochenende. Sonst erlebt dein Organismus wöchentlich einen Mini-Jetlag. Und du fühlst dich spätestens am Montag wie gerädert.

4. Frische Luft und Proteine

Versuche auch an Arbeitstagen, deinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Ob mit einem Spaziergang oder Jogging über Mittag – Hauptsache, du kommst bei Tageslicht in die Gänge. Das heisst, du gönnst dir also anstatt Schnitzel und Pommes eine Portion Tageslicht mit frischer Luft. Schnitzel und Pommes ersetzt du mit einer grossen, farbigen Portion Gemüse – im Winter sind Kohlarten wahre Wundermittel. Und achte unbedingt darauf, deine Mahlzeit mit ausreichend Proteinen zu ergänzen: von Ei über Käse bis hin zu Tofu, Linsen, Poulet oder Bündnerfleisch – was immer dir schmeckt. Als Dessert eignet sich ein Naturjoghurt mit Beeren. Im Winter wählst du idealerweise gefrorene Beeren.
Guten Appetit!


(gss)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tim Ranos am 10.01.2020 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Definiton...

    Also Januarloch ist für mich das Loch in der Brieftasche, welches durch die Versicherungen, Abgaben und Rechnungen gefressen werden, die alle immer im Januar erneuert werden! Das mit dem "Schlapp" sein ist der Winterblues oder weniger geschöhnt die Winterdepression...

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  • Marco Tanner am 10.01.2020 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unvollständig

    auf der Liste der Proteine fehlt, Wild, Fisch, Rindfleisch und Schweinefleisch

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  • bergbäuerin am 10.01.2020 13:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schönes wetter

    und was mache ich bei unserem traumwetter in den bergen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Achmed Lachned am 14.01.2020 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Januarloch

    Bei mir ist es nicht nur ein Januarloch. Ich habe 12 Löcher. Da kommt man mit Löcherstopfen auch nicht mehr weit.

  • Dianondcobra am 11.01.2020 23:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Mandrlo iz Splita am 11.01.2020 22:58 Report Diesen Beitrag melden

    Und dann ins Februar-Loch...

    und dann erwischt dich die Frühlingsmüdigkeit nach 3 Wochen Fasnacht feiern, dann kommt der 1. April und keiner nimmt dich ernst... und dann der 1. Mai - der Tag an dem du arbeiten solltest... aber bald ist ja Juni und da fangen die Ferien an... und der Ferienstress erst recht... Roaming? Neue Suppe aus Japan?

  • Alexandra W. am 11.01.2020 22:08 Report Diesen Beitrag melden

    Januar-Loch kein Thema

    Erstens verdiene ich sehr gut. Grosszügiger Lohn, 14 Monatslöhne. Zweitens habe ich ( 26 ) mir schon ein ansehnliches Polster angespart, das weiter wächst. Und drittens mache ich grössere Ausgaben nur gezielt und geplant. Zur Zeit bin ich auch noch Single, Ich liesse mir nie von einem Typen, der darauf aus ist, Geld aus der Tasche ziehen. Hätte das auch gar nicht nötig, nur um an einen Mann zu gelangen. Umgekehrt will ich aber auch nie materiell von einem Mann abhängig sein. Aus familiären Gründen lernte ich früh, auf eigenen Füssen zu stehen.

    • Kinta Kunte am 11.01.2020 22:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Alexandra

      Gratulation, Sie scheinen zu wissen was Sie wollen und was nicht.

    • Nicht arm am 11.01.2020 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Alexandra W.

      Ja wunderbar. Aber, Januarloch bedeutet nicht unbedingt Ebbe in der Kasse.

    einklappen einklappen
  • Brumm am 11.01.2020 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gehirnwäsche

    Die Gesellschaft lässt sich eben alles einreden.