A13 bei Mels SG

20. Mai 2012 15:00; Akt: 20.05.2012 18:33 Print

Schwerer Unfall sorgt für Riesen-Stau

Ein heftiger Unfall auf der Autobahn A13 bei Mels SG hat den Rückreise-Verkehr aus dem Süden gestoppt. Die A13 wurde beidseitig gesperrt, zwei Personen wurden schwer verletzt.

Bildstrecke im Grossformat »

Fehler gesehen?

Riesen-Chaos auf der A13 im Kanton St. Gallen. In Richtung Süden und in Richtung Norden staut sich der Verkehr kilometerweise, auch die H3 Richtung Sargans ist betroffen. Besonders die Rückkehrer aus dem Süden müssen sich gedulden.

Das ist passiert: Eine Autofahrerin hat bei der Einfahrt auf die A13 in Mels/Sargans in Richtung Zürich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Sie ist aus ungeklärten Gründen über die Grünfläche unkontrolliert auf die Autobahn gefahren. Dabei ist sie mit einem Töff kollidiert, der von Zürich in Richtung Chur unterwegs war. Die Autofahrerin sei in den Baustellenbereich gefahren, wie die Kantonspolizei St. Gallen auf Anfrage bestätigt. Dabei hat sich die 21-Jährige schwere Verletzungen zugezogen. Auch der 58-jährige Töfffahrer erlitt schwere Verletzungen. Beide mussten mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Unfall auch auf der Gegenfahrbahn

Beim Unfall wurde zudem die Mittelabschrankung im Baustellenbereich verschoben und auf die Gegenfahrbahn gedrückt. Dadurch kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Diese endete zwar ohne Verletzungen, auch hier musste die Fahrbahn danach aber gesperrt werden.

Wie weit sich die Blechlawinen stauen ist nicht klar. Das Ausmass dürfte jedoch beträchtlich sein. Gemeldet wird Rückstau in Norden bis nach Flums, Nord-Osten bis auf die Höhe Balzers und im Süden bis Landquart. Indes konnte nach 15 Uhr in Richtung Zürich eine Spur wieder geöffnet werden, der Verkehr begann dann wieder anzulaufen. Die Polizei hofft, die Baustelle bis zum Abend geräumt zu haben.

Lange Wartezeiten auch am Gotthard

Der traditionelle Rückreisestau nach Auffahrt hat am Sonntagnachmittag wieder eingesetzt. Die Autos stauten sich vor dem Südportal des Gotthardtunnels zwischen Faido und Airolo auf einer Länge von 10 Kilometern.

Gemäss dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse bedeutete das eine Wartezeit von zweieinhalb Stunden. Geduld war laut Viasuisse auch auf der San-Bernardino-Route A13 gefragt: Der Verkehr stockte wegen Verkehrsüberlastung auf diversen Abschnitten zwischen Roveredo und dem San-Bernardino-Tunnel sowie zwischen Rothenbrunnen und Reichenau.

(aeg/sda)