Poll des Tages

11. Juni 2012 11:03; Akt: 11.06.2012 11:03 Print

«Alles andere ist gegen die Menschenwürde!»

Sterbehilfe ist ein höchst umstrittenes Thema. Doch eine Umfrage zeigt: Unter bestimmten Voraussetzungen herrscht in der Schweiz grosse Zustimmung zur künstlichen Lebensverkürzung.

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Nur ein geringer Anteil unserer Leser hält die verhängte Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten für angemessen (Teilnehmerzahl: 2457). Für unsere Leser gilt eindeutig: Je weniger Blitzer auf der Autobahn, desto besser! (Teilnehmerzahl: 3413) Obwohl das Thema Sterbehilfe stets ein sehr umstrittenes ist, spricht sich eine deutliche Mehrheit unserer Leser dafür aus (Teilnehmerzahl: 662). Würde ein Festival ein Verbot für mitgebrachte Getränke verhängen, würde dies laut unseren Lesern einen Grossteil der Besucher verscheuchen (Teilnehmerzahl: 2637). Eine eindeutige Mehrheit unserer Leser findet, dass das soziale Netzwerk nicht offiziell für Kinder unter 13 Jahren zugänglich sein sollte (Teilnehmerzahl: 952). Knapp drei Viertel der 20-Minuten-Online-Leser findet Weiterbildungskurse für Fahranfänger unnötig (Teilnehmerzahl: 1619). Der zweite Luzerner Tatort mit dem Titel «Skalpell» kam bei der Mehrheit unserer Leser gut an.(Teilnehmerzahl: 1374). Ein Grossteil unserer Leser ist längst überzeugt von der Kaffee-Variante in Kapseln (Teilnehmerzahl: 1541). 58 Prozent der Leser bummeln mindestens einmal pro Monat virtuell durch Zalando, Amazon & Co um einzukaufen. Knapp jeder Fünfte in der Schweiz tut dies sogar wöchentlich. (Teilnehmerzahl: 1401). Die Mehrheit unserer Leser möchte den Bundesrat nicht direkt wählen (Teilnehmerzahl: 977). Immerhin fast drei Viertel unserer Leser würde es wagen, sich einer Behandlung bei einem Budget-Zahnarzt zu unterziehen (Teilnehmerzahl: 2064). Immerhin ein knappes Drittel unserer Leser könnte sich vorstellen, ein GA bei der Swiss zu kaufen (Teilnehmerzahl: 1607). Etwa die Hälfte unserer Leser befürwortet die Anschaffung von 2800 neuen Militärvelos, im Wert von je 2500 Franken (Teilnehmerzahl: 1063). Die Mehrheit der 20-Minuten-Online-Leser spricht sich, wie US-Präsident Obama, für die gleichgeschlechtliche Ehe aus (Teilnehmerzahl: 632). Die Idee eines öffentlichen Prangers findet nur ein geringer Teil unserer Leser gut (Teilnehmerzahl: 3836). Für eine recht deutliche Mehrheit ist es selbstverständlich, dass man mit Kundenberatern von Schweizer Firmen auch Schweizerdeutsch reden kann (Teilnehmerzahl: 4201). Für die meisten unserer Leser wäre es höchste Zeit, die Roaminggebühren runterzufahren, da aus diesem Grund kaum einer im Ausland sein Handy nutzt (Teilnehmerzahl: 1505). Nur eine geringe Minderheit der 20-Minuten-Online-Leser wurde schon einmal vom Navigantionssystem so richtig ins Unglück geführt (Teilnehmerzahl: 1431). Der Wahlsieg ging an diesem Tag an François Hollande. Die Mehrheit unserer Leser hatte jedoch dem Gegner, Nicolas Sarkozy, beigehalten (Teilnehmerzahl: 1581). Die Mehrheit unserer Leser findet es absolut in Ordnung, dass die Rega auch ausserhalb der Schweiz Aufträge erfüllt (Teilnehmerzahl: 1917). Der 92 Jahre alte Hyman Strachman ist wahrscheinlich der älteste Raubkopierer der Welt. Er kopiert die neusten Hollywood-Filme und schickt die DVDs an US-Truppen im Irak und in Afghanistan. Die Mehrheit unserer Leser kann sein Verhalten nur befürworten (Teilnehmerzahl: 899). Die Leser sind sich alles andere als einig, aber dennoch befürwortet die Mehrheit den Rausschmiss von Christian Gross bei den Young Boys (Teilnehmerzahl: 2543). Knapp 70 Prozent - und damit eine deutliche Mehrheit - unserer Leser findet, dass es den Zivilstand «geschieden» nicht mehr geben sollte (Teilnehmerzahl: 1527). Wenn es darum geht, welches der aktuellen Premium-Smartphones Bilder am besten darstellt, entscheidet sich die Mehrheit unserer Leser für das iPhone 4S (Teilnehmerzahl: 2567). Die Mehrheit der 20-Minuten-Online-Leser war mit der Mauertaktik des FC Chelsea im Halbfinale der Champions League einverstanden (Teilnehmerzahl: 3625). Mehr als die Hälfte der Leser nutzt das Internet nicht, um darüber Radio hören zu können (Teilnehmerzahl: 2099). Nur ein sehr geringer Teil der Leser von 20 Minuten Online ist dafür, dass der Megaupload-Manager von Neuseeland an die USA ausgeliert wird (Teilnehmerzahl: 1498). Für die Hälfte unserer Leser kann der Sommer praktisch gar nicht heiss und sonnig genug werden (Teilnehmerzahl: 2627). Die Leser von 20 Minuten Online sind sich weitestgehend einig darüber, dass die Schweizerische Nationalbank SNB ihre 1040 Tonnen Gold ausschliesslich in der Schweiz lagern soll. (Teilnehmerzahl: 1740) Weniger als die Hälfte der Leser glaubt an einen neuen Höhenflug der Grasshoppers. (Teilnehmerzahl: 1702) Wenn es nach den Lesern von 20 Minuten Online geht, ist die Meisterschaft noch nicht entschieden. (Teilnehmerzahl: 1308) Nur ein geringer Anteil der 20-Minuten-Online-Leser scheint ein Fan der Sammelbildchen zu sein. (Teilnehmerzahl: 4525) Über die Hälfte der User isst täglich oder mindestens mehrmals pro Woche Schokolade. (Teilnehmerzahl: 1324) Eine deutliche Mehrheit spricht sich für eine zweite Röhre im Gotthardtunnel aus. (Teilnehmerzahl: 1316)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Immer mehr Alters- und Pflegeheime in der Schweiz gewähren den Sterbehilfeorganisationen Exit und Dignitas Zugang. Doch einig wird man sich bei diesem Thema wahrscheinlich nie werden. Während die einen ganz klar für die Selbstbestimmung plädieren, können beispielsweise betroffene Pfleger und Pflegerinnen diesen Schritt nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren (siehe Diskussion unten). Dennoch scheinen sich unsere Leser insgesamt recht einig zu sein: 80 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für die Sterbehilfe in Pflege- und Altersheimen aus.

Jeden Tag eine Frage

20 Minuten Online stellt Ihnen jeden Tag - eingebunden in verschiedene Artikel - zahlreiche Fragen, bei denen Sie Ihre Stimme abgeben können. In der Bildstrecke (siehe oben) präsentieren wir Ihnen nun regelmässig die Ergebnisse der Fragen, die besonders häufig von unseren Lesern beantwortet wurden. Viel Spass beim Durchblättern!

(viw)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Demenzkranke haben oft eine reiche Gefühlswelt und können durchaus zufrieden leben, wenn ihr Umfeld stimmt. Meine Mutter hatte sich vor vielen Jahren bei Exit angemeldet, weil sie Angst vor Schmerz und/oder Demenz im Alter hatte. Heute ist sie 82 und schon ziemlich dement, aber Selbstmord und Exit waren nie mehr Thema, weil es eben noch andere Ebenen gibt, die das Leben lebenswert machen! Das zeigt doch, dass Entscheidungen, die man als Gesunde/r macht, nicht mehr unbedingt zutreffen müssen wenns dann soweit ist. – Josie

Ich will als Pflegefachfrau Menschen in schwierigen Situationen betreuen, begleiten und professionell pflegen, mit allen Aspekten, die dieser Beruf mit sich bringt. Dazu gehört auch das Lindern von Leiden, das Verabreichen geeigneter Medikamente und das Erfüllen der Wünsche, die ein Patient auf dem letzten Teil seines Lebenswegs noch äussert. Aber dazu gehört nicht das Verabreichen tödlicher Substanzen. Das kann ich weder mit meinem Auftrag noch mit meinem Gewissen vereinbaren. – Pflegefachfrau

Es mag immer Einzelfälle geben wo die Sterbehilfe sinnvoll erscheint (Demenz ist ein schwammiger Begriff), aber es sollte nicht zum Normalfall werden. Es könnte ein gesellschaftlicher Druck entstehen, dass man sich ab einem gewissen Alter umzubringen hat, denn "man will ja niemandem auf der Tasche liegen". Pauschal allen Senioren solch eine schwere Entscheidung aufzubürden, empfinde ich als keinen grossen Gewinn an "Menschenwürde". – Felix D.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerd am 11.06.2012 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das eigene Leben

    Es gibt nichts persönlicheres als das eigene Leben. Jeder sollte wenigstens darüber ganz alleine entscheiden dürfen.

  • Sabrina Salerna am 11.06.2012 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    grundsätzlich in ordnung...

    ich finde, dass das thema sterbehilfe zu fest polarisiert... wenn ein mensch nicht mehr leben will ist dies bestimmt die bessere methode als sich vor einen zug zu werfen oder von einer brücke zu stürzen wo dann andere auch involviert werden und alles mit ansehen müssen gegen ihren willen. wenn ich alt bin und krank werde oder weiss, dass ich unheilbar krank werde, würde ich sowas auch in betracht ziehen denn lieber für immer schlafen als jahre oder jahrzehnte leiden und dahin-seichen.... wer will, der soll ein solchen angebot in betracht ziehen! jedem das seine.

  • Susanne am 10.06.2012 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Suizid ist kein Tabuthema mehr:

    Logisch sind die Demenzen in Altersheimen (Pflegeheimen!) übervertreten! Die Senioren treten meist ein, wenn es zu Hause mitsamt Spitex u.Co. nicht mehr geht und die Leute werden generell älter. Die grosse Mehrheit ist jedoch in den eigenen vier Wänden. Wenn man bedenkt, dass ein Pflegeplatz über 10'000.- Fr. monatlich kostet und die Vermögenden bis auf wenige Tausender geschröpft werden, so ist Exit schlicht eine Alternative. Man kommt dort eh nicht mehr lebend raus!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Claudio am 14.06.2012 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstbestimmung

    Wer nimmt sich das Recht zu entscheiden, was ein Mensch ertragen muss. Wenn ein stetiger Verfall von Körper und Geist, das Leben unwürdig sein lässt und die betroffene Person es selbst nicht weiterhin erträgt, ist es meiner Meinung nach ein Verbrechen den Wunsch der Betroffenen Person keine Beachtung zu schenken. Allerdings sollte es nicht ein Freifahrtschein für Lebensmüde sein.

  • hitsch am 11.06.2012 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Sterben lassen?

    Einfach das Leben verlängern, mit allen möglichen Mitteln, oder das Sterben ermöglichen? Es ist immer schwierig zu entscheiden, vor allem für die Kinder, was noch gemacht werden soll oder muss. Wenn man "glauben kann" wievielen noch ein Herzschrittmacher etc eingesetzt wird die eigentlich sterben möchten ist das vermutlich falsch verstandene Hilfe.

  • Andreas Martin Waldmeier am 11.06.2012 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Egal wie....

    Sterbehilfe ist nur eine Geldmacherei, jedes Lebewesen hat eine innere Uhr und wen die abgelaufen ist dann ist das das Ende egal auf welche Art man abtreten muss das Leben ist geschenkt und nur das das es schenkte bestimmt die Dauer, das grosse Unbekannte.

  • Gerd am 11.06.2012 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das eigene Leben

    Es gibt nichts persönlicheres als das eigene Leben. Jeder sollte wenigstens darüber ganz alleine entscheiden dürfen.

  • Sabrina Salerna am 11.06.2012 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    grundsätzlich in ordnung...

    ich finde, dass das thema sterbehilfe zu fest polarisiert... wenn ein mensch nicht mehr leben will ist dies bestimmt die bessere methode als sich vor einen zug zu werfen oder von einer brücke zu stürzen wo dann andere auch involviert werden und alles mit ansehen müssen gegen ihren willen. wenn ich alt bin und krank werde oder weiss, dass ich unheilbar krank werde, würde ich sowas auch in betracht ziehen denn lieber für immer schlafen als jahre oder jahrzehnte leiden und dahin-seichen.... wer will, der soll ein solchen angebot in betracht ziehen! jedem das seine.

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