Überraschende Fakten

08. November 2018 12:28; Akt: 08.11.2018 15:10 Print

13 Dinge, die du über die Schweiz wissen musst

Die Schweizer haben mit Knüppeln bewaffnet einen Krieg geführt und sie sind massgeblich am weltweiten Erfolg von Starbucks beteiligt.

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der Schweizerischen Eidgenossenschaft beginnt mit «im Namen Gottes des Allmächtigen!» Die beiden Gemeinden Büsingen und Campione d'Italia sind – wie ausländische Botschaften – Hoheitsgebiet eines Staates in einem anderen Staat. Die Bürgerinnen und Bürger dieser Gemeinden sind hauptsächlich deutsche bzw. italienische Staatsangehörige. In beiden Enklaven ist der Franken die Hauptwährung und beide haben zwei Postleitzahlen. Der heute 74-jährige Claude Nicollier, der in Vevey VD geboren wurde, war der erste und bis jetzt einzige Schweizer im All. Und er hat einen der längsten Weltraumspaziergänge der Geschichte gemacht: 8 Stunden und 10 Minuten dauerte er. 1969 fand nicht nur die erste Mondlandung statt, auch die Glace «Rakete» wurde geboren. Und zwar in der Fabrik der Nestlé-Tochter Frisco in Rorschach SG. Damals kostete die Rakete nur 30 Rappen, in den 1980er-Jahren schon 50 und heute meist 90 Rappen. mit Sitz im luzernischen Weggis stehen weltweit in fast jeder Starbucks-Filiale. Der Schweizer Vollautomat bereitet Espressi und Cappuccinos zu. im Vatikan, die aus jungen Schweizern unter 30 Jahren besteht, ist die kleinste aktive Armee der Welt. Sie umfasst 110 ständige Mitarbeiter. Der Vertrag zur Gründung der Schweizergarde wurde im 16. Jahrhundert unterzeichnet – deshalb tragen sie auch heute noch eine solche Uniform. Apropos Schweiz und Vatikanstadt. Diese beiden Staaten sind die einzigen mit einer quadratischen Flagge. befindet sich im Wallis und gehört dem Dalai Lama. La Vigne à Farinet ist nur 1,67 Quadratmeter gross und besteht aus drei Reben. war ein föderalistischer Aufstand gegen die Helvetische Republik im Jahr 1802. Die Aufständischen kämpften mit Knüppeln (Steckli), weil Napoleon ihnen alle Waffen genommen hatte. und auch sechs Eisenbahnwagen. Das wohl bekannteste Wrack ist das Dampfschiff Rhône, das 1883 nach einer Kollision sank. Elf Passagiere und drei Besatzungsmitglieder verloren damals ihr Leben. In der Schweiz ist es verboten, ein Meersäuli allein zu halten. Man muss sie immer als Paar besitzen. Stirbt eines davon, muss man umgehend ein neues kaufen. Bei der Gründung des schweizerischen Bundesstaates 1848 konnte man sich nicht entscheiden, ob die Schweiz überhaupt eine Hauptstadt braucht, und wenn ja, welche das sein sollte. Bern wurde als Bundessitz der Schweiz gewählt, die Stadt wird jedoch nicht Haupt-, sondern Bundesstadt genannt und ist nur de facto, aber nicht de jure Hauptstadt der Schweiz. 13. Unser Landeskürzel CH (Confoederation Helvetica) ist die lateinische Übersetzung für die Schweizer Eidgenossenschaft. Das Latein wurde gewählt, um keine der vier Landessprachen zu bevorzugen. Typisch schweizerisch halt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herbert Moser am 08.11.2018 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht gewusst?

    Viele dieser "unbekannten" Fakten sind Allgemeinbildung und werden an der Schule gelehrt. Oder werden sie heutzutage nicht mehr im Lehrplan behandelt?

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  • F.wenk am 08.11.2018 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Der Patriot

    Abgesehen von den Jahreszahlen und den abgesoffenen Schiffen wusste ich alles. Bin ich jetzt der Oberpatriot oder ist die Schlagzeile falsch gewählt?

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  • ueli am 08.11.2018 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bildung

    Wohl eher 13 Dinge, welcher der Autor nicht wusste. 1,2,3,6,7,9,11,12,13 waren mir alle bekannt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dani B. am 09.11.2018 20:46 Report Diesen Beitrag melden

    nur so Berichtigungen:

    Es ist die "Confoederatio Helvetica" , nicht die "Confoederation Helvetica". --- Die heutigen Uniformen der Schweizer Garde wurden erst 1914 entworfen.

  • Stavi am 09.11.2018 19:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nutzvoll oder Nutzlos

    Solche Beiträge sind wenigstens sinnvoll, nicht wie diese 99-Bildergalerie über Federer.

    • Freier Mensch am 09.11.2018 20:00 Report Diesen Beitrag melden

      Ah, der Tennisspieler falls ich

      mich nicht täusche. Bitte mich nicht nach dessen Vornamen fragen: Schorsch, Urs, Werni oder Thomas.

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  • Faktiker am 09.11.2018 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Fakten

    1. Gegen Religionsfreiheit 4. Preisanstieg 300% und die Löhne? 5. Schleichwerbung 6. Neutrale Schweiz? 8. Meine Rebe auf dem Balkon ist noch kleiner 11. Dann muss man bis ans Lebensende Meersäuli haben.

    • insert name am 09.11.2018 16:24 Report Diesen Beitrag melden

      im Präambel der BV

      wird nicht gesagt welcher Gott, kann genau so gut Allah, Jahwe, Kwanza oder das fliegende Spaghettimonster sein.

    • Freier Mensch am 09.11.2018 17:16 Report Diesen Beitrag melden

      @ shift+insert

      Die ganze BV beruht sich sozusagen auf eine Fantasiefigur. Grinns&Grööhl, auf diese Idee bin ich bisher nicht gekommen.

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  • Peter am 09.11.2018 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schleich werbung

    immer diese schleichwerbung schön versteckt. thermoplan für starbuks. es gibt da auch no andere schweizer firmen die das selbe tun. haupt sache schleichwerbung in wissens sparten verstecken

  • renato am 09.11.2018 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    verfassungsfehler

    soviel zur trennung von kirche und staat bezüglich der präambel unserer verfassung. zeitgemäss müsste es heissen: im namens des volkes....welches ja über die verfassung abstimmen darf.

    • Rene am 09.11.2018 16:05 Report Diesen Beitrag melden

      @Renato

      Im Namen der Wirtschaftsbosse wäre zeitgemässer.

    • insert name am 09.11.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

      sich in der Einleitung auf Gott berufen

      macht noch keine Staatsreligion aus, das ist eher traditionell bedingt und die vorherrschende Tradition in der Schweiz ist nun mal eine Christliche. Die Verfassung macht keine Angaben über eine offizielle Staatsreligion, im Gegenteil jeder kann seine Religion und Weltanschauung frei wählen und niemand darf gezwungen werden einer Religion anzugehören.

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