Chill mal das Leben

03. April 2019 04:54; Akt: 03.04.2019 04:54 Print

7 Übungen, die dir mehr innere Ruhe schenken

Dir wächst gerade mal wieder alles über den Kopf? Wir geben dir Tipps, wie du dein Gemüt etwas beruhigen kannst.

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Die Welt will manchmal ziemlich viel von uns. Dort ein Handy-Push, da ein Anruf, hier ein E-Mail. Da ist es wichtig, sich seiner selbst bewusst zu sein. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn die äusseren Einflüsse zu störend sind. Wir geben dir sieben Tipps, wie du wieder achtsamer mit dir umgehen kannst, damit du deine Emotionen im Griff hast. Halt mal an. Gib dem nimmermüden Hamster im Rad in deinem Kopf mal eine Pause. Drücke Stopp. Klingt einfacher, als es ist. Aber als Hilfestellung kannst du zum Beispiel an deinem Arbeitsplatz eine Markierung anbringen, die dich daran erinnert, mal wieder anzuhalten. Versuche, die Geräusche in deiner Umwelt wahrzunehmen. Das Gleiche gilt für Gerüche und was es sonst noch so Faszinierendes in deiner Umgebung zu entdecken gibt. Das entschleunigt. Bodenhaftung spüren. Fühle die Gravitation und lass dich erden. Konzentriere dich auf das Gefühl deiner Füsse am Boden, deiner Hände auf deinen Oberschenkeln, deiner Haare auf deinem Kopf. Tief ein- und ausatmen. Circa für eine Minute. Stell dir richtig vor, wie sich deine Lunge mit Luft füllt und die negativen Gedanken den grossen Platz in deinem Kopf langsam freigeben. Verabschiede sie beim Ausatmen. Ein Blick in den Himmel. Was das bringen soll? Achtsamkeit lässt sich oft mit Metaphern erklären. Stell dir vor, die vorbeiziehenden Wolken sind deine Gedanken. Schau sie dir von einer Aussenperspektive an und lass sie vorbeiziehen. Das Setzen und Aufstehen mit Bewusstsein. Versuche jedes Mal beim Hinsetzen, den Vorgang bewusst wahrzunehmen. Das wird nicht immer gelingen. Aber indem du es letztlich versuchst, wirst du dich damit jedes Mal ins Hier und Jetzt befördern. Das entspannt. Du kannst es auch damit versuchen, dass du jedes Mal versuchst, bewusst wahrzunehmen, wenn du durch eine Tür läufst. Schenk dir einen Moment des Mitgefühls. Ja, und zwar dir selber! Sag dir ein paar nette Worte. Überlege kurz, was du heute oder in der vergangenen Woche auf die Beine gestellt hast, und sei es noch so scheinbar unbedeutend. Frag dich: «Was brauche ich gerade?» Die Antwort wird dich überraschen. Deine Umgebung wahrnehmen. Du stehst im Stau? Du könntest ausrasten und dich damit befassen, was du alles noch zu tun hast, und dich dieser ausweglosen Situation völlig hingeben. Oder du könntest dich einfach mal auf deine Umwelt achten. Auf die Menschen in den anderen Autos oder auf die Bäume am Strassenrand – einfach nach aussen. Du wirst erkennen, wie entspannend das sein kann. Du hast die Wahl: Willst du du genervt sein oder etwas dagegen unternehmen?

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura am 03.04.2019 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dankbar sein

    Man darf auch ruhig mal über das Leben, den Tag oder die Situation nachdenken in welcher man sich gerade befindet und dankbar dafür sein, dass man gesund ist, einen Job hat, tolle Menschen um sich hat, ein Zuhause kennt und im Stau nie alleine sitzt. Es sind ja oft die kleinen Dinge, die uns dabei helfen auch morgen wieder früh aufzustehen und arbeiten zu gehen. Seien wir also ruhig auch mal dankbar für die Umwelt, die uns erträgt und all die Kunden, die trotz allem immer noch an uns festhalten ... oder gerade deswegen ;)

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  • Nina am 03.04.2019 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Hilft wirklich!

    Keine Medien lesen, vor allem jene die primär auf Polemik und Provokation aus sind.

  • Tom Roth am 03.04.2019 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tipps

    Vorallem ausgleich zur Arbeit oder Joggen, Biken Lesen, Relaxen. Einfach mal NICHTS tun und in sich gehen. Konzentrstion auf die Atemzüge, bewusst und im jetzt Leben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Farsight am 03.04.2019 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    wichtig

    ist auch, dass man herausfindet was man wirklich möchte. Das ganze erfolg-,sexy-,intelligent-Ding kommt von den Medien. Aber was will ich eigentlich? Ist wohl eine der wichtigsten Fragen im Leben, wenn man es schafft ganz ehrlich zu sich zu sein.

  • Heidi Heidnisch am 03.04.2019 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jesus beim Abwaschen

    Was ich oft tue, und was mir gutes Feeling und auch verbesserte Funktionalität beschert, ich stelle mir öfters vor, ein Genie, Gott oder eine Berühmtheit ist gerade das am Tun, was mir sonst eigentlich stinkt. Ich bin Buddha wenn ich geduldig sein muss, bin Pythagoras beim Buchhaltung machen, verwandle mich in C.G.Jung, wenn ich mit menschlichen Problemen konfrontiert werde, Paracelsus beim Wunden verbinden, Lan Anderson beim Flöten spielen, und Gott Shiva, beim Reisen in andere Realitäten.

  • Peter am 03.04.2019 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Alles nur Symptombekämpfung

    Innere Ruhe und Frieden: Christus heisst das Stichwort.

    • Captain Commando am 03.04.2019 19:55 Report Diesen Beitrag melden

      für alle die überhaupt

      keine Lust haben über philosophische Fragen nachzudenken ist das genau das richtige. Dann sind ja alle Fragen schon "beantwortet".

    einklappen einklappen
  • Chilling and Grilling am 03.04.2019 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Einen Gang runterschalten

    Vor 20 Jahren war ich Montag bis Sonntag auf der Piste. Jetzt geniesse ich die Ruhe zuhause und gehe nur noch 1 Abend am Wochenende aus.

  • Werner am 03.04.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Entspannen

    Ich entspanne mich indem ich mich jeden Abend hinsetze und Musik spiele nach kurzer Zeit vergesse ich alles um mich herum.

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