Trotz Unfruchtbarkeit

29. November 2018 11:06; Akt: 29.11.2018 11:06 Print

Plötzlich war Heather Mutter von fünf Söhnen

Heather wusste schon früh, dass sie selber keine Kinder bekommen würde. Das Leben hatte aber einen Plan, um sie zur Mutter von fünf Jungs zu machen.

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Heather war wenige Wochen alt, als bei ihr eine Fehlstellung der Eierstöcke festgestellt wurde. Dieses Schicksal macht der Amerikanerin eine Schwangerschaft unmöglich. «Meine grösste Angst war immer, mich zu verlieben und dieses Geheimnis meinem Mann sagen zu müssen.» Als sie Jason kennenlernte, der schon Vater von zwei Jungs war, akzeptierte er ihr Schicksal sofort. «Er nahm mich in den Arm und sagte, dass Gott einen Plan für uns haben werde.» Sie entschlossen sich, ein Baby zu adoptieren. Gemeinsam fanden sie über das Netz eine Frau in Mississippi, die schwanger war und ihnen ihr Baby geben wollte. Wenige Wochen später, bekamen sie eine Absage, weil die Frau es doch nicht übers Herz brachte, ihr Ungeborenes zur Adoption freizugeben. Heather und Jason fanden daraufhin eine andere Mutter, die kurz vor der Geburt stand und Adoptiveltern suchte. «Wir wussten, dass dies unser Baby sein wird», erzählt Heather. Wenige Wochen später standen sie im Kreissaal und schauten zu, wie ihr Sohn auf die Welt kam. Es war für beide ein magischer Moment, den sie nie vergessen werden. «Wir spürten sofort eine riesige Liebe zu Andy, unserem Sohn.» Nur wenige Monate nach der Geburt von Andy bekam Heather einen Anruf der Frau aus Mississippi, die ihr Baby ursprünglich behalten wollte. «Sie sagte mir, dass sie durch eine schwierige Zeit gehe und sich doch eine neue Familie für ihr Kind wünsche. Ich konnte nicht Nein sagen.» Die kleine Familie flog nach Mississippi, um bei der Geburt von Ellis dabei zu sein. Jason und Heather durften sogar seine Nabelschnur durchschneiden. «Ellis wurde sofort zu meinem zweiten Sohn. Ich spürte es, als ich ihn aufs Herz legte. » Auch der kleine Andy schien seinen Bruder sofort ins Herz zu schliessen. Als sich die beiden eingelebt hatten ... ... bekam Heather erneut einen Anruf. Sean, der ältere Bruder von Ellis, fragte, ob er die neue Familie seines kleines Bruders besuchen dürfe. «Seans Mutter war einverstanden mit dem Plan, weil sie persönliche Probleme hat und nur das Beste für ihre Söhne will», so Chelsea. Aus einem geplanten 10-tägigen Trip zu der Familie ... ...wurde ein mehrmonatiger Aufenthalt. «Sean darf so lange bei uns bleiben, wie er will. Er ist wie ein Sohn für uns.» Die Familie von Heather hat mit beiden Müttern der Babys guten Kontakt. Andy traf seine leiblichen Eltern erst vor kurzem für einen Nachmittag auf dem Spielplatz. «Ich bin beiden Müttern so dankbar, dass ich ein Leben lang auf ihre Söhne aufpassen darf», sagt Chelsea. Und damit endet die herzerwärmendste Geschichte ... ... des Internets.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Safran am 29.11.2018 11:48 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Ein Kind, dass nicht gewollt ist, wird trotz allen Schwierigkeiten ausgetragen, darf leben und lieben lernen. Danke allen Mütter, auch meiner, die sich für eine Adoption und gegen eine Abtreibung entschieden haben. Danke, dass wir leben durften. Danke für diesen riesen Schritt der Nächstenliebe. Danke allen Adoptiveltern dieser Welt, und vorallem meinen, für die Liebe und Geborgenheit, die wir durch euch erfahren durften! Danke, dass wir Teil einer Familie sein durften!

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  • Michi am 29.11.2018 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das schönste an der Geschichte

    Das der grössere Bruder auch dort sein kann und happy ist!

  • Trudi Gerster am 29.11.2018 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    #beblessed

    Mega schöne Geschichte. :)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Candle am 29.11.2018 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hürden

    Schöne Geschichte. Schade, dass hier in der CH die Hürden derart hoch sind. Ich würde sofort adoptieren.

  • Sara am 29.11.2018 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unmöglich

    Würde nie mein Kind weggeben, es gibt so viele frauen die nicht schwanger werden können, aber wenn sie es könnten, würden sie nie ihr kind weggeben zu 100%.

  • Knallkopf am 29.11.2018 19:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heim

    Meiner Meinung nach könnten sich auch Schweizer Eltern von ca. 2 Kindern überlegen ein Pflege oder Adoptivkind zuzulegen statt immer mehr eigene zu machen. Es gibt hier noch viele Kinder die gerne geborgen in einer Familie leben würden statt im Heim aufzuwachsen.

  • lea am 29.11.2018 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles liebe

    Wunderschöne Geschichte. Wünschte adoptieren in der CH wäre auch so einfach...

  • Don Höfi am 29.11.2018 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heather und ihr Mann sind Supermenschen

    Adoptiveltern wo so sind wie Heather und ihr Mann haben von mir den grössten Respekt. Das sie weiterhin Kontakt haben mit den leiblichen Mütter zeigt das sie ein riesen Herz an Liebe haben müssen. Nicht nur den Kinder gegenüber sondern auch den leiblichen Mütter. Es gibt noch schöne Highlight auf dieser Welt.

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