So feiert die Schweiz

23. Mai 2014 07:24; Akt: 23.05.2014 09:52 Print

Die Walliser trinken im Ausgang am meisten

Unsere Leser haben uns verraten, wie sie am liebsten feiern. Wissen Sie, wer im Ausgang gerne mal eins kifft und wo die ältesten Partyhasen wohnen?

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In einer schweizweiten, nicht-repräsentativen Umfrage haben wir die Leser gefragt, wie sie an den Wochenenden feiern. 6623 Partygänger aus allen Kantonen verraten, wo der typische Schweizer seine freien Abende am liebsten verbringt, wie viel Geld er in einer Nacht liegen lässt und ob er ausser Alkohol noch andere Drogen konsumiert.

Männlich und alleinstehend

Die meisten Umfrageteilnehmer sind männlich und – einsame Suchende aufgepasst! – single. 56 Prozent der Partygänger sind aktuell ungebunden. Der einzige Kanton, der für die wochenendliche Partnersuche weniger geeignet zu sein scheint, ist Glarus. Dort geniesst nämlich der Grossteil der Feiernden die Freuden einer Partnerschaft.

Der durchschnittliche Schweizer Partygänger ist überdies zwischen 25 und 30 Jahre alt, wobei man sich in den ländlichen Kantonen früher ins Nachtleben stürzt. Während nämlich die Feiernden in den städtischen Kantonen meistens über 25 Jahre alt sind, trifft man in Schwyz, Appenzell und anderen Landkantonen vorwiegend 20-Jährige auf der Tanzfläche. Nur die Nidwaldner tanzen in dieser Beziehung komplett aus der Reihe: Die Ausgehfreudigsten im Kanton Nidwalden sind über 35 Jahre alt.

Gesellige Walliser

Eine Truppe von vier Personen scheint die perfekte Ausgehformation zu sein. Zumindest für den Schweizer, denn fast alle Feierfreudigen sind vorwiegend zu viert unterwegs. Die Freiburger und Zuger formieren sich in Fünfergruppen. Einzig die Walliser scheinen nach dem Grundsatz «je mehr, desto besser» zu leben und nehmen gleich fünf oder mehr Kollegen mit zum Feiern.

Es fliesst viel Alkohol

Eine Ausgangsnacht kostet den Schweizer im Durchschnitt 40 bis 60 Franken, wobei zwei Drittel des Geldes für Alkohol auf den Kopf gehauen wird. Nur dem Walliser sind die freien Abende mehr wert. Er bezahlt gerne 80 bis 100 Franken pro Nacht, und nicht nur das: Er investiert das Geld auch fast ausschliesslich in den Genuss alkoholischer Getränke. Da scheinen sich die Glarner seriöser zu geben. Sie sind die Einzigen, die lediglich 0 bis 20 Prozent ihres Ausgangsbudgets für Alkohol aufwenden.

Da verwundert es nicht, dass die Walliser ihre freien Abende am liebsten in Bars verbringen, schliesslich bleibt kaum Geld übrig für einen Clubeintritt. Aber auch in den meisten anderen Kantonen sind Bars besonders beliebte Ausgangslokalitäten. Nur in Zürich, Basel-Stadt, St. Gallen, Glarus und in Solothurn vergnügen sich die Partyhasen lieber in Clubs.

Die Nidwaldner kiffen am meisten

In Appenzell, Unterwalden und Basel-Land scheint nicht gerade der Bär zu steppen, diese Ausgehfreudigen flüchten nämlich lieber in Nachbarkantone, um richtig abzufeiern. Vielleicht auch, um sich einfacher verstecken zu können, denn die Nidwaldner und Appenzeller führen die Kifferstatistik an. In Nidwalden konsumieren 39 Prozent und in Appenzell AR 34 Prozent Marihuana, wenn sie im Ausgang sind. Die Spitzenränge bezüglich härteren Drogen überlassen sie aber Zürich und Basel-Stadt. In diesen zwei Kantonen greifen 10 Prozent der Umfrageteilnehmer während dem Festen neben Alkohol und Marihuana auch zu anderen Drogen.

Wie verbringen Sie am liebsten Ihren Ausgang und welche Kosten halten Sie für angemessen? Teilen Sie Ihre Meinung im Kommentarfeld mit!

(kam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Claus Bet am 23.05.2014 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    VS nicht geizig - teilen nicht eine Coci zu fünf w

    Die Walliser sind fröhliche und lustige Leute, auf einen Franken mehr oder weniger kommt es ihnen nicht an. Teilen sich im Ausgang nicht ein Coci zu fünf, wie die Gruezini.

    einklappen einklappen
  • andy candy am 23.05.2014 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    orly??

    soso der Zürcher kifft also nie und kommt mit 40-60 Franken aus im Ausgang.. haha selten so gelacht. Was für ein Schmarren.

  • Markus F am 23.05.2014 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Buendner Fleisch.

    Buendner und kein Gras Konsum - ab diesem Teil ist die Auswertung laecherlich.

Die neusten Leser-Kommentare

  • fender am 24.05.2014 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    40-60fr??

    ähm 40 bis 60 fr.?? hab ja in de Lehre schon locker über 100 ausgegeben...wenn wir heute in den ausgang gehen..dann gehn wir erst schick essen..zu viert oder fünft was dann mal schnell 150-200 stutz kostet pro person wenn man noch bissle wein trinkt. dann 40 stutz eintritt...20 stutz parkhaus...50 stutz fürs auto und nochmal locker 100-200 stutz für drinks und zigarren und so werden es schnell mal 500 stutz pro schnauz und wenn dann nich die frauen hinzukommen kannst den betrag gleich verdoppeln

  • Morpheus am 24.05.2014 03:01 Report Diesen Beitrag melden

    Urschwizer Kiffer

    Gekifft wird also nur in Nidwalden? :3

  • Luc am 24.05.2014 02:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ahha

    Marihuana wird also nur in Nidwalden konsumiert! Und das nur knapp jedes dritte Mal. Das passt also so gar nicht nach meiner Wahrnehmung! Und wer bitteschön geht mit 40.- Franken in den Ausgang? Da wo ich also herkomme kostet die Tramfahrt etwa so viel. Und wenn ich nach dem letzten Tram nach hause gehe (was deutlich mehr beinhaltet als ein Herrgöttli- panaché und ein cüpli) kostet das Taxi gefühlt nochmals eine Zillion! Wo wurde diese Umfrage also gemacht? Im Kloster Einsiedeln und in den grossen Pausen einer Grundschule?

  • Ttz am 23.05.2014 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tja das waren noch Zeiten

    Vor zwanzig Jahren waren wir walliser aber viel schlimmer. Wir waren früher von Do bis So früh auf Achse. Es gab fast kein Wochenende wo nicht irgendwo ein Dorffest, Musikfest, Gartenfest, Disco oder in Sitten Match war. Wie versauften damals locker mehrere 1000.- Monat für Monat,wir hatten damals noch kein Natel, kein Internet, und nur 6 TV Kanäle, wir hatten und brauchten nicht viel. aber wir hatten massenhafte Kollegen und Kolleginnen und man traf sich täglich. Und ab Do war Party. Schade das dies die heutige Jugend so nicht mehr kennt.

  • Lena am 23.05.2014 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gspässigi statistik

    Walliser trinken mehr, weil sie mehr vertragen als di grüezini &weil sie wissen wie man party macht!! Haha

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