Wasserschaden!

06. Juli 2014 06:00; Akt: 06.07.2014 06:00 Print

Die fünf Phasen der Trauer ums Smartphone

Ohne Smartphone geht nichts. Wir können uns nicht orientieren, kommunizieren und selbst darstellen. Gross ist also die Trauer, wenn das gute Stück der Bewässerung anheimfällt.

Bildstrecke im Grossformat »
Es ist Sommer, die Party feucht-fröhlich und das nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Smartphone. Denn als sich die Natur meldet und Sie torkelnd beschliessen, die Toilette aufzusuchen, hören Sie urplötzlich dieses Geräusch, das Geräusch, das nur ein Smartphone macht, wenn es ins Wasser fällt. Sie sind schlagartig nüchtern. Kann das wirklich passiert sein? Es kann, und noch viel schlimmer: Auf Sie warten nun die fünf Phasen der Trauer um ihr Smartphone. «Nein, nein, nein, das ist nicht wirklich passiert! Sowas passiert nur anderen, nicht mir! » «Es ist mein Smartphone! Diese verdammten engen Hosen, dieses verfluchte zu spannende Facebook - und warum zur Hölle haben Toiletten Wasser drin! Und überhaupt, warum, um alles in der Welt, baut niemand schwimmende Smartphone? - Alles miese Amateure! » «Aber ich muss es da rausholen, schliesslich brauche ich noch meine SIM-Karte und vielleicht kann man es ja retten. Aber ins Klo greifen? Igitt! Vielleicht holt es mir ja die freundliche Putzfrau raus. Ich muss sie nur ganz lieb anschauen!» «Die Putzfrau will nicht für mich ins Klo greifen. Ich werde mein Smartphone nie wieder da rausbringen. Ausserdem sind die Dinger so unglaublich teuer. Und wie soll ich denn jetzt mit meinen Freunden in Kontakt bleiben? Ohne mein Smartphone werde ich zum totalen Eremiten!» «Na gut, du bist stark und ein Smartphone ist nicht das Wichtigste im Leben. Passiert ist passiert. » Schlussendlich entschliessen Sie sich, Ihr Smartphone selber aus der Schüssel zu holen und das nächste Mal weniger zu trinken, weitere Hosen anzuziehen und auf dem WC nicht mehr Quizduell zu spielen. Nur, um all diese Vorsätze einige Wochen später wieder zu vergessen.

Zum Thema
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Was früher das Portemonnaie als Aufbewahrungsort für alles Wichtige war, ist heute das Smartphone. Der digitale Begleiter vereint alles, was der Mensch von heute braucht: Orientierungshilfe, Kommunikationsmittel, er vertreibt Langeweile und versammelt alle vermeintlichen und echten Freunde. Wenn die Telekommunikationsunternehmen zudem halten, was sie versprechen, könnte es, mit der Möglichkeit, via Smartphone zu bezahlen, der Geldbörse endgültig an den Kragen gehen.

Umfrage
Haben Sie Ihr Smartphone schon einmal «gewässert»?
18 %
27 %
47 %
8 %
Insgesamt 4457 Teilnehmer

Der ehemalige Smartphone-Besitzer und die fünf Phasen der Verzweiflung

So wichtig das Smartphone, so gross die Verzweiflung, wenn das geliebte Gadget auf Tauchstation geht. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Der Versuch, zu enge Hosen zwecks WC-Besuchs auszuziehen, generell Besuche von sanitären Anlagen in Kombination mit Quizduell und alkoholisierte Momente an Seen, Flüssen oder Swimmingpools oder Taschen in Badehosen. Das Ergebnis aber ist immer dasselbe – ein verzweifelter Smartphone-Besitzer. Und wie jeder Trauernde geht auch er durch die fünf Phasen der Trauer. Wie die aussehen, sehen Sie in der Bildstrecke, dargestellt von Disney-Prinzessinnen.

Haben auch Sie schon einmal Ihr Smartphone gewässert? Erzählen Sie uns die Story dazu im Kommentarfeld.

(bsg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter am 06.07.2014 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich Frei!!!

    1. Luftsprung vor Freude machen. 2. Das Handy in den Müll werfen. 3. Die Tage ohne Handy in vollen Zügen geniessen, denn jetzt ist Ruhe vor doofen SMS und unnötigen Anrufe.

    einklappen einklappen
  • Hanspi am 06.07.2014 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Achtung vor Spätfolgen

    Es ist an der Zeit, dass Klofrauen eine psychologische Zusatzausbildung erhalten, um den "Fehlpinkler" über den Verlust ihres Lieblings hinweg helfen zu können.

  • Stupid am 07.07.2014 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie Bedenklich

    Diese Reaktionen zeigen doch genau auf, wie abhängig man von diesen Teilen ist.

Die neusten Leser-Kommentare

  • liatia am 08.07.2014 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ach jeh.

    meine Güte. Habe gestern mein Handy gewässert, SIM-Karte rausgeholt, in mein altes Nokia 6210 eingesetzt und gut ist.

  • kurt am 08.07.2014 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traure auch grad

    hab grad ein htc ne zu tode gefasht

  • 90. Jahre am 08.07.2014 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Ich vermisse sie

    die 80 und 90 Jahre kein Smartphon kein 9/11 und Party all the Time. Ich bin ohne diesen Natel zwang aufgewachsen und so mit könnte ich auch wieder ohne es leben wenn es nicht schon fast ein zwang der Gesellschaft ist eins zu haben. Sobald ich die Möglichkeit habe werde ich es wieder los werden macht nur stress mehr nicht.

  • Wolfram Barren, der smartphönige am 08.07.2014 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Sitz mal ans Fenster oder wenn

    möglich in den Garten, wann warst du letztes mal im Wald? oder spazieren? oder anders gefragt: Wann haste das letzte mal nix gemacht und warst einfach dich selbst??? ja jetzt hä, denkmal! hehe,

  • Sven E. am 08.07.2014 07:10 Report Diesen Beitrag melden

    Trauer? Ums Smartphone?

    Wie bitte?

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