Hoch die Tassen!

25. April 2013 18:04; Akt: 25.04.2013 18:17 Print

Gluck, gluck - das ist das beste Bier der Schweiz

Welches Bier trinken Herr und Frau Schweizer am liebsten? Hinweis: Es kommt aus dem Appenzell und letztes Jahr gingen rund 8 Millionen Liter dieses Gerstensafts über die Theke.

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Die Leser haben gewählt: Das sind die zehn beliebtesten Schweizer Biersorten.

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Die Leser von 20 Minuten haben gewählt: Quöllfrisch ist das beste Bier der Schweiz. Dabei standen 40 Biersorten aus allen Regionen der Schweiz zur Abstimmung. Der Gerstensaft aus dem Appenzell hat mit deutlichem Abstand die meisten Stimmen im Rating mit der schönen Schaumkrone geholt. Insgesamt 1284 Leser haben dafür gevotet. Auf Platz 2 liegt das Feldschlösschen Original mit 467 Stimmen, vor dem Lager hell von Schützengarten mit 349 Stimmen.

Der offizielle Ehrentag des Bieres ging bereits am 19. April über die Theke, ein 20-Minuten-Leser wird ab sofort allerdings das heutige Datum im Kalender gelb anstreichen: Anlässlich unserer grossen Bierabstimmung kriegt Markus Bättig aus dem Kanton Schwyz ganze 100 Liter erfrischendes Quöllfrisch nach Hause geliefert. Lange lagern wird Bättig das gelbe Gold allerdings nicht: «Das gewonnene Bier werde ich mit meinen Arbeitskollegen verköstigen!», verkündigt der 35-Jährige.

«Eigentlich ist Turbinenbräu mein Favorit»

Zwar hat Bättig bei der Suche nach dem besten Bier der Schweiz unter anderem auch für das Appenzeller Quöllfrisch abgestimmt, seine Lieblingsbier wird jedoch in Zürich gebraut: «Eigentlich ist Turbinenbräu mein Favorit», gibt der Informatiker zu.

Was sagen die Braumeister aus Appenzell selbst über ihren Sieg? «Das freut uns natürlich ungemein. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass alle unsere Biere zusammen nur etwa einen Marktanteil von drei Prozent im Schweizer Biermarkt haben», so Karl Locher, der seit 1989 bei der Locher Brauerei AG tätig ist.

Strenger Verschluss als «Kinderschutz»

Das Quöllfrisch selbst gibt es bereits seit dem Jahr 1977 – auch an dem traditionellen Etikett zu erkennen. «Wir wollten von Anfang an ganz klar auf den Etiketten zeigen, woher das Bier kommt. Jedes Bild stellt eine Szene aus der Umgebung dar», so Locher über die Trachten, Kühe und Sennen auf den Flaschen und Büchsen.

Obwohl das Appenzeller Gebräu unter den Lesern von 20 Minuten nun offiziell das beliebteste Bier ist, hat der ein oder andere doch eine Kleinigkeit zu bemängeln: den Drehverschluss. Warum es so schwer ist, an das offensichtlich leckerste Bier der Schweiz zu gelangen, dafür hat Locher eine einfache Erklärung: «(lacht) Wir sehen das als eine Art Kinderschutz».

(lis)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Duri M. am 26.04.2013 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Quöllfrisch verdient gewonnen

    Aber was Feldschlösschen auf den 2. Platz zu suchen hat ist mir schleierhaft, und das es sogar 2 Mal in den top 10 ist verwundert mich noch mehr. Calanda auf dem 10. Platz, es giebt definitiv bessere Biere als Calanda, das beste ist sowieso das Calanda Mineralwasser und das sage ich als Bündner.

  • Gfeller René am 26.04.2013 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Brasserie des Franches Montagnes Nr. 1

    Das beste Bier für mich sind die Biere der Brasserie des Franches Montagnes in Saignelégier. Alle Spezialbiere dieser Brauerei sind inzwischen auch in Amerika, Japan und weiteren ausländischen Märkten bekannt. Feldschlösschen auf dem 2. Platz ist ein Hohn. Gaggeli

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  • Andreas Nieschler am 28.04.2013 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Bier

    Persönlich finde ich die Auswahl nicht so gut getroffen.Viele Biertrinker wissen oftmals nicht, dass Grossbrauereien nach internationalen Rezepten (und Rohstoffen aus dem Ausland) brauen,nicht heimatbezogen sind, und in der Hand sehr,sehr weniger Monopole sind (Belgien,Holland,Amerika) Lieber ein Bier aus einer kleinen Brauerei, wo man beim Brauen noch zuschauen kann. Das sollte man erhalten und würdigen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Biber am 29.04.2013 00:35 Report Diesen Beitrag melden

    Einsiedler Bier

    Wie kann man Feldschlösschen und Calanda in die Top10 voten? Diese Leute haben in diesem Fall noch nie ein Maisgold getrunken! Schade..

  • Dominik Gräub am 28.04.2013 23:44 Report Diesen Beitrag melden

    Calanda?!?

    Wer zum geier hat denn um himmels willen calanda in de top 10 gevotet?? so ziemlich das scheusslichste bier das ich kenne nach Bud light und das sollte schon etwas heissen.

    • Marina Pieters am 29.04.2013 00:36 Report Diesen Beitrag melden

      iiiikh

      da geb ich dir recht..und Feldschlösschen ebenfall. Wie schaffen die das nur??

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  • Andreas Nieschler am 28.04.2013 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Bier

    Persönlich finde ich die Auswahl nicht so gut getroffen.Viele Biertrinker wissen oftmals nicht, dass Grossbrauereien nach internationalen Rezepten (und Rohstoffen aus dem Ausland) brauen,nicht heimatbezogen sind, und in der Hand sehr,sehr weniger Monopole sind (Belgien,Holland,Amerika) Lieber ein Bier aus einer kleinen Brauerei, wo man beim Brauen noch zuschauen kann. Das sollte man erhalten und würdigen.

  • Flaachemer am 28.04.2013 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Napfgold

    Meine Hausmarke ist Napfgold aus Walperswil BE. Eine kleine Brauerei aus dem Emmental, die gegen die grossen Marktplayer mit feinen Spezialitätenbiere sich nicht verstecken müssen und produzieren nicht das in aller Munde bekannte "Lager-Pfütze". Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und jeder Bürger kann selbst entscheiden was es seinem Gaumen zumuten kann! Na dann Prost

    • Hans Peter Rennhard am 28.04.2013 13:04 Report Diesen Beitrag melden

      Napfgold

      Wie wahr, ich kenne das Napfgold, das bekomme ich nächste Woche wieder im Emmental, wenn ich beim Bauer auf der Zuckeralp im Einsatz bin, freue mich darauf!

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  • Hans Peter Rennhard am 27.04.2013 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    Sonnenbräu

    Meine Hausmarke ist Sonnenbräu, das Alt-Rheintaler Zwickelbier..."Zwickelgold" Wurde auf der deutschen Testseite, leider nicht mehr abrufbar, warum??, als Göttertrunk qualifiziert. Ich kann nicht verstehen, dass das fade Feldschlösschen-Bier ab 2. Stelle steht.

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