Generation Internet

28. Februar 2011 20:01; Akt: 28.02.2011 20:02 Print

Verpassen die Kinder das richtige Leben?

Die Freunde warten im Chatroom, das Hobby auf dem Bildschirm - Jugendliche verbringen einen Grossteil der Freizeit im Internet.

Die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion zur neuen JAMES-Studie am 28. Februar im Stapferhaus in Lenzburg.
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Als Digital Natives bezeichnet man die Generation, die mit Handy und Internet aufwächst. Die digital-analoge Grenze befindet sich etwa bei Jahrgang 1980. Klebte die frühere Generation noch vor dem Fernseher im Wohnzimmer, sind die Augen heute auf kleine, mobile Bildschirme gerichtet. Ein Leben ohne digitale Welt existiert nicht mehr.

Wie diese Generation klickt und tickt ist für Aussenstehende gar nicht so leicht zu verstehen. Unter der Leitung von Medienpsychologe Prof. Dr. Daniel Süss (48) präsentiert die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) am 28. Februar 2011 JAMES, die erste umfassende Jugend-Mediennutzungsstudie für die Schweiz. Sie gibt Aufschluss darüber, welchen Stellenwert die Neuen Medien im Leben der Digital Natives hat, wie stark die Nutzung der Social Media auch ihr Sozialverhalten und Beziehungsnetz verändert, und welche Gefahren im Digitalzeitalter lauern.

Zusammen mit Patrice Emch (28), einem Jugend- und Schulsozialarbeiter und Mitgründer des Beratungsdienstes Jugend-online.ch diskutiert Süss darüber, ob iPhone, Internet und Co. wohl eher dumm, asozial und süchtig machen oder ob die neuen Techniken, Games und Chats die Jugend auf eine Zukunft vorbereiten, wo flexible, vernetzte und kreative Menschen gefragt sind.

Der Event wird live auf 20 Minuten Online übertragen.

(fvo)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Mair am 28.02.2011 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrscheinlich ja ...

    Verpassen die Kinder das richtige Leben? Nicht alle, aber viele wahrscheinlich Ja. Und das ist schade. Freunde treffen ist besser als Chatten, und der Wald ist besser zum spielen als jedes Game. (Wobei der Computer und das Internet gut sind - aber richtig und vernünftig eingesetzt.)

  • Eron Thiersen am 28.02.2011 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Die Arbeits- & Erwachsenenwelt lassen Kindheit nic

    Der unkontrollierte Umgang mit dem PC wird als Kavaliersdelikt betrachtet. Denn das IT-Wissen ist ja wichtig für die spätere Berufswelt. Gleichzeitig ist es notwendig Englisch zu lernen, sich zu vernetzen, den Umgang mit Officeanwendungen zu beherrschen und einfache Scripts zu erstellen um Apps für Android und Apple bereitzustellen. Damit möglichst die erste Million erreicht ist noch bevor man zu studieren beginnt und im Ausland arbeiten kann.

  • Roger am 28.02.2011 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die gute Durchmischung machts aus.

    Internet für Kinder ist nicht schlecht, solange das reale Leben auch real erlebt wird. Wie überall ist es die gute Mischung, dann kommts sicherlich gut. Die Eltern sind nach wie vor gefordert. Vielen Dank

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nick am 28.02.2011 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Die Mischung machts

    Mit Computer und Internet aufzuwachsen, ist sicher nicht schlecht. In der heutigen Zeit kommt man im Berufsleben einfach nicht mehr drum rum. Wichtig ist aber, dass die Eltern kontrolle darüber haben, was ihre Kinder da so alles tun und spielen. Allerdings ist es ebenso wichtig einfach mal ein Buch für die fantasie-, sprach- und wortschatzförderung in die Hand zu nehmen. Und bei schönem Wetter heissts raus mit Freunden spielen!

  • Lisa am 28.02.2011 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgleich ist gefragt

    Es braucht beides, moderne Technologie und den Kontakt zu Mitmenschen und Natur. In der heutigen Zeit, wo alles überbesiedelt ist und die Kids kaum mehr um die Häuser streifen dürfen oder auf einen Baum klettern, wird das Stillsitzen vor dem Compi gefördert. Einfach schade. Hoffentlich gibt es viele Eltern die sich für einen Ausgleich bei ihren Kids einsetzen, das wäre sehr wertvoll.

  • Eron Thiersen am 28.02.2011 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Die Arbeits- & Erwachsenenwelt lassen Kindheit nic

    Der unkontrollierte Umgang mit dem PC wird als Kavaliersdelikt betrachtet. Denn das IT-Wissen ist ja wichtig für die spätere Berufswelt. Gleichzeitig ist es notwendig Englisch zu lernen, sich zu vernetzen, den Umgang mit Officeanwendungen zu beherrschen und einfache Scripts zu erstellen um Apps für Android und Apple bereitzustellen. Damit möglichst die erste Million erreicht ist noch bevor man zu studieren beginnt und im Ausland arbeiten kann.

  • Roger am 28.02.2011 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die gute Durchmischung machts aus.

    Internet für Kinder ist nicht schlecht, solange das reale Leben auch real erlebt wird. Wie überall ist es die gute Mischung, dann kommts sicherlich gut. Die Eltern sind nach wie vor gefordert. Vielen Dank

  • Max Mair am 28.02.2011 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrscheinlich ja ...

    Verpassen die Kinder das richtige Leben? Nicht alle, aber viele wahrscheinlich Ja. Und das ist schade. Freunde treffen ist besser als Chatten, und der Wald ist besser zum spielen als jedes Game. (Wobei der Computer und das Internet gut sind - aber richtig und vernünftig eingesetzt.)

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