Geortet

24. März 2011 16:14; Akt: 24.03.2011 16:14 Print

iPhone übersteht Sturz aus Flugzeug

Eigentlich sollte die Militärmaschine Fallschirmspringer absetzen. Doch bei Tempo 240 und Flughöhe 1000 Fuss passierte das Missgeschick.

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Aus solchen C-17-Transporflugzeugen der Air Force springen in der Regel Fallschirmspringer. (Bild: Keystone)

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Der «Jump Master» ist an Bord eines Flugzeugs dafür verantwortlich, dass die Fallschirmspringer sicher abgesetzt werden. Der Job ist kein Zuckerschlecken. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 240 km/h peitscht einem an der geöffneten Luke gehörig der Wind ins Gesicht. Das hat auch Ron Walker von der US Air Force erlebt. Dumm nur, dass er bei seinem Overall nicht alle Taschen verschlossen hatte. Prompt fiel sein iPhone heraus und stürzte aus einer Flughöhe von 1000 Fuss - das sind über 300 Meter - Richtung Erde.

«Ich werde mir wohl ein neues Telefon kaufen müssen», habe er sich gesagt und dann mit dem luftigen Job weitergemacht. Dies berichtet der Apple-Blog iLounge.com, der den Vorfall in den USA publik gemacht hat.

Fast ohne Kratzer

Zurück am Boden erzählte Walker den Kollegen von seinem fatalen Missgeschick. Zur Zeit des Absturzes war man über ein abgelegenes Waldstück geflogen, so dass höchstens den Eichhörnchen und Rehen Gefahr durch «iPhone-Schlag» drohte. Zum Glück hatte er auf dem vermissten Gerät die «Find my iPhone»-Funktion eingeschaltet. Mit der Hilfe eines weiteren Geräts konnte es schliesslich nur wenige Meilen entfernt geortet werden.

Bei einem Baum, in der Nähe eines Sees, wurde das iPhone schliesslich geborgen. Zum Erstaunen des Besitzers hatte es den 300-Meter-Sturz fast ohne Kratzer überstanden und funktionierte tadellos. Das sei kaum der handelsüblichen Hülle oder der Rückseite aus Metall zu verdanken, vermutet Walker. Der Sturz sei wohl vielmehr durch Äste und Blätter entscheidend abgebremst worden.

(dsc)