Ausgeplaudert

02. März 2011 15:33; Akt: 02.03.2011 15:33 Print

Apple bringt Billig-iPhone

Interims-Chef Tim Cook hat bei einem Analysten-Meeting angedeutet, dass eine günstigere Variante des Apple-Smartphones auf den Markt kommen soll.

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Das iPhone: Für Tim Cook die «Mutter aller Nebeneffekte».

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Tim Cook vertritt zurzeit Steve Jobs an der Spitze von Apple, nachdem dieser Mitte Januar bekannt gegeben hatte, dass er sich für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen muss. In einem Gespräch mit Analysten plauderte er aus dem Nähkästchen und sagte, dass iPhones «nicht nur für Reiche» erschwinglich sein sollten, schreibt das Wirtschaftsmagazin «Forbes».

Er beschreibt das iPhone als «Mutter aller Nebeneffekte», dessen Erfolg sich direkt auf andere Produkte von Apple auswirke. So prophezeit Cook etwa dem Tablet-Markt eine rosige Zukunft. Er ist der Überzeugung, dass er noch grösser als der PC-Markt werden könnte und spricht von einem Geschäft von 60 bis 100 Milliarden US-Dollar allein für Apple. Der wachsenden Anzahl Konkurrenten ist er sich durchaus bewusst, sagt aber im gleichen Atemzug, dass Apples Vorsprung gross sei und «neue Dinge in der Pipeline» bereitstehen würden.

Schon 2004 und 2009 vertrat der als medienscheu geltende Manager den Apple-Gründer. Jobs war in den vergangenen Jahren bereits zweimal ernsthaft erkrankt. 2004 hatte er eine Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse besiegt. Im Jahr 2009 musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen.

(mbu)