Starke Verbrennungen

20. Oktober 2014 11:32; Akt: 20.10.2014 11:32 Print

iPhone 6 geht bei Unfall in Flammen auf

Ein Unfall mit einer Fahrrad-Rikscha hatte für einen Amerikaner schwere Folgen. Sein iPhone 6 verbog sich in der Hosentasche, worauf der Akku zu brennen anfing.

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Die angebliche Biegsamkeit des neuen iPhones bleibt ein Thema. Ende September stellte Apple klar, dass es sich bei den verbogenen Geräten um extreme Einzelfälle handelt. Während den ersten sechs Verkaufstagen hätten sich lediglich neun Kunden mit verbogenen Smartphones gemeldet, heisst es in einem Statement. Bei einer Verkaufszahl von rund zehn Millionen Geräten eine kleine Anzahl. Auch der CEO von T-Mobile äusserte sich zur Bendgate-Affäre. Während einer Rede an einer Konferenz kam der CEO in Rage: «That's bullsh**. This thing doesn't f***ing bend», äusserte sich CEO John Legere.

Denn um das Gerät zu verbiegen, ist offenbar viel Kraft vonnöten. So gab sich Apple ungewöhnlich transparent und zeigte, wo die neuen iPhones zu Testzwecken «gefoltert» werden. Demnach reicht ein Druck von 25 Kilogramm nicht aus, damit ein iPhone 6 Plus dauerhaft verbogen wird. Wenn allerdings extreme Kräfte auf die Smartphones wirken, sieht das anders aus. Das hat der Amerikaner Philip Lechter am eigenen Körper feststellen müssen.

Verbrennungen zweiten Grades

Bei einem Unfall mit einer Fahrrad-Rikscha flog Lechter fast aus dem Wagen. Nachdem er zurückgeschleudert wurde, verbog sich offenbar sein iPhone 6 in seiner Hosentasche, wie er in seinem Blog schreibt. Dabei wurde offenbar der Akku beschädigt, worauf das Gerät in Flammen aufging. Dabei erlitt er laut eigenen Angaben Verbrennungen ersten und zweiten Grades.

Dass Smartphones unter extremer Belastung in Flammen aufgehen, ist jedoch kein neues Phänomen. So explodierte letzten Sommer ein Handy von Samsung und auch andere Smartphones fingen Feuer.

Nachdem das Gerät in Flammen aufging, wurde es mit Eiswasser heruntergekühlt. (Video: Youtube/PhilipLechter)

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • KeinChemiker am 20.10.2014 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Tja, so ist die Chemie

    Tja, ein Akku kann nunmal brennen oder explodieren.

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  • kein Chemiker! am 20.10.2014 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chemie, nicht Apple!

    Jeder der die einfachen Grundlagen der Chemie versteht weiss, dass dies mit jedem Akku passiert, der auf diesem Bauprinzip basiert. Wir wollen halt immer stärkere Akkus die möglichst klein sind --> viel Energie auf kleinem Raum. Wird diese unkontrolliert Frei, kanns schonmal sehr sehr "warm" werden - oder halt brennen. Lithium-Ionen-Akku lässt grüssen.

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  • Roger Kuhn am 20.10.2014 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    das halbe iPhone 6 ...

    ist ein Akku (rückseitig auf der ganzen Länge), wenn es den zu stark verbiegt kommt es unweigerlich zum Kurzschluss und dann brennt es halt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Apfelkenner am 21.10.2014 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Apple

    Desshalb kaufe ich keine iPhones mehr. Mein 5S explodierte ebenfalls in meiner Hosentasche. Vor allem Verbrennungen bei den Genitalien....

    • Robert am 21.10.2014 18:59 Report Diesen Beitrag melden

      Dann ab in die Schule

      Ja besser das Geld sparen und zurück in die Schule, dort in Chemie besonders gut aufpassen wenn im Periodensystem die Erdmetalle, Erdalkalimetalle, Alkalimetslle behandelt werden. Der Lehrer wird sicher ein Experiment mit Magnesium an der Luft durchführen. Dann auch sehr gut ufpassen, anschliessend mal bei Akkus nachschauen aus was die so bestehen und warum es sehr wahrscheinlich absolut egal ist wer sie herstellt. Aber wegen mangelnder Schulbildung fen Hersteller versntwortlich machen ist etwas billig...

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  • Test Hans am 21.10.2014 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlerermittlung

    Wie kommt es dazu das der Akku das Brennen anfängt? Ganz einfach Akku wird gebogen und Geknickt, die Reaktion ist ganz einfach das irgenwann dann bei einen Geknickten Akku ein Kurzschluss kommt. dann Fängt er das Brennen an. Aber warum bekommt der Akku einen Knick? Ganz einfach weil das Telefon eine Billige verarbeitung ist das sich so Stark verbiegt, das der Akku in mittleidenschaft gezogen wird. Schuld daran ist Apple, da ihre Telefone nicht Ordnungsgemäss Baut so das der Akku geschützt ist. Ganz klar muss das Telefon vom Markt, das es gefährlich ist und dies kein Einselfall bleiben wird

  • Just am 21.10.2014 08:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist schon bisschen...

    Schuld von Apple. Mein Lumia 1520 ist grösser, hat sich aber noch nie verbogen. Würde es derart gebogen werden, so würde der Akku wahrscheinlich ja auch brennen. Aber es verbiegt sich nicht, selbst wenn ich mal darauf gesessen bin. Anyway, gute Besserung dem Oberschenkel!

    • Thomas am 21.10.2014 08:49 Report Diesen Beitrag melden

      dies oder das

      Dann aber lieber ein gebogenes Handy als gebrochene Knochen

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  • g.s. am 21.10.2014 07:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    physik

    ja genau und wenn bei meinem auto die bremsen versagen, dann ist das halt die physik und sicher nicht die schuld des herstellers.

  • zubert ron am 21.10.2014 07:32 Report Diesen Beitrag melden

    liegt nicht am Handy, sollte klar sein.

    tja das liegt nicht am Handy sondern am Akku, wäre bei jedem Handy passiert. wohl eine klare Sache,