In-Game-Bezahlung

22. März 2011 16:39; Akt: 22.03.2011 16:40 Print

Apple baut «Kindersicherung» ein

Auch kleine Gamer können ungewollt grosse Kosten verursachen. Apple hat auf Beschwerden von Eltern reagiert und sichert die «Streichelzoo»-Kassen mit einem zusätzlichen Passwort.

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Virtuelle Beeren kosten richtiges Geld. Das hielt die jungen Spieler nicht vom Einkaufen ab. (Bild: Keystone)

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Smurfberries - was so viel wie Schlumpf-Beeren heisst - kosten richtiges Geld: Diese Warnung sehen die Spieler, die sich auf ihrem iPad oder iPhone mit «The Smurfs' Village» vergnügen. Bei Vierjährigen fällt der Warneffekt erwartungsgemäss gering aus: Schnell könnte aus kindlichem Spass elterlicher Ernst werden, weil die virtuellen Ausgaben der Kreditkarte berechnet werden.

Apple hat nach etlichen Beschwerden das System für Bezahlungen innerhalb von iPhone- oder iPad-Spielen geändert. Eltern in den USA hatten beklagt, dass Kinder auch ohne ihre Zustimmung Rechnungen von mehreren Hundert Dollar anhäufen könnten. Nach einigen negativen Medienberichten, in denen die Probleme ausführlich geschildert worden waren, befasste sich sogar die US-Handelskommission mit dem Fall.

Die Änderung in Apples Bezahlsystem ist Teil des letzten Updates des Betriebssystems für iPhone und iPad. So ist seit der Einführung von iOS 4.3 die Eingabe eines weiteren Passworts nötig, um Käufe aus Spielen heraus, zum Beispiel für virtuelle Güter, zu tätigen. Dies betrifft insbesondere die kostenlosen Kinder-Games wie «Tap Zoo», «Smurfs' Village« oder «Smurfberries».

(dsc/ap)