Test

13. September 2016 12:01; Akt: 13.09.2016 12:01 Print

So gut sind die Kameras in den neuen iPhones

Optisch unterscheiden sich die neuen Apple-Handys nur minimal von den Vorgängern. Verbessert wurde hingegen die Kamera, wie der Test zeigt.

Die neuen Funktionen des iPhone 7 und des iPhones 7 Plus im Überblick. (Video: Stefan Wehrle/tob)
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Als Apple vor bald zehn Jahren das erste iPhone in den USA auf den Markt brachte, hatte die Kameraindustrie für Handys nur ein müdes Lächeln übrig. Die Kamera im ersten iPhone löste mit zwei Megapixeln auf.

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Über die Jahre haben sich die Knipser ständig weiterentwickelt und die neuste Smartphone-Generation der Hersteller schliesst die Lücke zwischen Handy und klassischen Mini-Kameras zunehmend. Einen erneuten Angriff startet auch Apple. Der Konzern bringt Ende Woche zwei neue iPhones in die Schweiz.

Die Kamera im Test

Rundum erneuert wurde die Kamera: Dank einem grösseren Sensor und einer besseren Linse wirken Fotos knackiger. Im iPhone 7 ist eine Linse verbaut, beim iPhone 7 Plus sind es zwei. Eine für Weitwinkelaufnahmen und eine für Telefotoaufnahmen. Damit ist erstmals bei einem iPhone ein optischer Zoom möglich. Das Sujet kann zweifach vergrössert werden. Softwaremässig ist sogar ein zehnfacher Zoom möglich – was das Bild allerdings schnell körnig erscheinen lässt.

Im Test funktionierte der optische Zoom souverän. Was schade ist: Bei der zweiten Telelinse gibt es keinen optischen Bildstabilisator. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen wäre das praktisch gewesen, da dann die Fotos weniger anfällig sind für Ruckler. Auffallend ist bei den neuen Modellen, dass das Scharfstellen schneller geht als bei den Vorgängern.

Dualkamera erkennt Umgebung

Die Dualkamera im grösseren Modell basiert wahrscheinlich auf der Technik der Start-ups Linx und Primesense, die Apple für viel Geld gekauft hat. Dank den zwei Linsen kann das Gerät die Umgebung dreidimensional analysieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten. Spannend dürfte eine Funktion sein, die bis Ende Jahr für das grosse iPhone 7 Plus nachgereicht werden soll.

Damit soll es möglich werden, sogenannte Tiefenunschärfeneffekte zu erzeugen. Dabei ist der Vordergrund scharf, der Hintergrund unscharf. Bisher war das teureren Kameras vorbehalten. An einer Software/Hardwarelösung haben sich in der Vergangenheit schon einige Handy-Hersteller versucht – richtig überzeugen konnte bisher aber keine. Es wird sich zeigen, ob das bei Apple anders und die Funktion mehr als bloss eine Spielerei ist. Die Beispielfotos, die Apple bisher gezeigt hat, sehen vielversprechend aus.

Sicher ist: Schon heute bietet der Knipser im neuen iPhone den Nutzern mehr Möglichkeiten und kreativen Spielraum. Das Fotografieren damit macht Spass, und der Automatikmodus ist – wie von Apple gewohnt – sehr präzise. Wie gut die Kamera im Vergleich mit der Konkurrenz abschneidet, wird dann aber wohl erst ein weiterer Test zeigen.

Beispielfotos der neuen iPhones

Und sonst so?

In den iPhones sitzt ein neuer A10-Prozessor, der – zusammen mit einem leicht grösseren Akku – die neuen Modelle ausdauernder macht. Apple verspricht ein bis zwei Stunden mehr Laufzeit. Das hat sich im Test bestätigt. Mehr als einen Tag bei intensiver Nutzung mit den gängigen Social-Media-Netzwerken und der Kamera machen das iPhone 7 und das 7 Plus aber dennoch nicht mit.

Zudem sind die neuen iPhones wasser- und staubresistent. Ganz weggelassen wurde der klassische Kopfhöreranschluss. Was die Alternativen sind, sehen Sie im Video.

Das iPhone 7 mit 32 GB Speicherplatz wird ab 759 Franken verkauft, das 7 Plus (32 GB) ist ab 899 Franken zu haben.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas Heiniger am 13.09.2016 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Objektive Vestehen.

    Wer Aussagen trifft wie "im kleineren Modell steckt ein Weitwinkelobjektiv von ungefähr 28mm" hat grundlegend die Physik einer Kamera nicht verstanden, kann aber sehr gut zahlen Ablesen. Ein etwas vertiefteres Auseinandersetzen mit dem Thema wäre wünschenswert, sonst verkommts zur Werbung. Mfg, T.H.

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  • Sami am 13.09.2016 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    wieder mal ein Artikel über ein Apple Produkt. Mir wurde schon fast langweilig...

  • Vorname Name am 13.09.2016 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Hat der Beitragsverfasser...

    ... schon mal was anderes als ein iPhone in der Hand gehalten? Die "Grosse Blende" Funktion im Huawei P9 funktioniert m.E. sehr gut... aber ist halt kein Apfel...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stefan am 14.09.2016 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Das Kamera gebluffe hat auch Nokia nicht

    Apple Bluff, was erst ein sehr gutes Bild bei ISO 30 vorher ISO 20 WOW :-D

  • Beat Müller am 13.09.2016 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Sony XZ

    Kein Vergleich mit dem bald auf den Markt kommenden neuen Sony XZ!

  • Mein Name am 13.09.2016 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Antenne

    und wird die Antenne wieder mal besser? MacBook und iPhone 5 und 6 sind in der Beziehung katastrophal :(

    • Thierry Ribaut am 13.09.2016 15:45 Report Diesen Beitrag melden

      @Mein Name

      Also ich habe mit meinem Macbook bisher immer besseren Empfang als mit meinem Firmenlaptop (Lenovo).

    • Martin am 13.09.2016 16:29 Report Diesen Beitrag melden

      No Problem

      Hatte weder mit dem 4ser noch 5ser kein Problem und mein MacBook (zugegeben 2011 Version), nichts zu beanstanden. Also keine Ahnung wovon er da eigentlich Spricht

    • Beat Müller am 13.09.2016 17:23 Report Diesen Beitrag melden

      Apple und WLAN Probleme

      Alle MA bei uns, welches Apple Produkte haben - haben einen enormes WLAN Empfangsproblem. Kein Vergleich zu Android Handy's oder unseren Lenovos.

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  • Martin Brunner am 13.09.2016 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Abo und Gerätewechsel lohnt sich:

    Ein neues Handy mit 4G Internet Zugang und generell mehr Leistung lohnt sich. Es kann auf ein reines Mobile Data Abo gewechselt werden. Zum Beispiel Salt surf unlimited für nur noch CHF 35 pro Monat. Bei Swisscom ab CHF 49 pro Monat. Die Schweizer OpusTel App mit richtiger Festnetznummer auf bis zu 8 Geräten nutzbar, ersetzt dann die überteuerten und langsamen Infinity Natel Abos.

    • Thomas am 13.09.2016 16:31 Report Diesen Beitrag melden

      Wo er recht hat hat er recht

      Die swisscom abbos sind überteuerte resp. reine Abzocke wen es um die Geschwindigkeit geht. 180.-- für das schnellst mobile Internet von Swisscom? Reine Frechheit ist das.

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  • Thömse am 13.09.2016 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    News

    So, nun verweigert auch die SWISS völlig korrekt den Transport des Galaxy Notes, wobei es eigentlich keine Rolle spielt, wer der Hersteller ist. Was mit hoher Wahrscheinlichkeit explodiert, gehört nicht in ein Flugzeug. Wo sind nun die Anti-USA Rufe? Ich höre.