Milliarden-Markt

31. Januar 2016 10:22; Akt: 31.01.2016 10:22 Print

Das iPhone beamt Sie 2017 in den Cyberspace

Schon nächstes Jahr sollen iPhone-Nutzer in die virtuelle Realität eintauchen können. Ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter könnte dabei helfen.

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Gedanken lesen wie mit dem Helm aus «Back to the Future» kann man mit Cyberbrillen zwar nicht, dafür an ferne Orte reisen. Aufsetzen und eintauchen: Ein Abstecher zu diesen zehn virtuellen Orten lohnt sich - bestimmt. Ab zum Mond? Kein Problem. Mit dem interaktiven Virtual-Reality-Film «Apollo 11» begibt man sich auf die Spuren von Neil Armstrong. Die erste Demoversion des erfolgreichen Kickstarter-Projekts ist seit dem 25. Januar 2016 erhältlich. Ein Tribut an Vincent van Gogh: Mit einer Cyberbrille kann man Dreams of Dalí ist ein Rundumblick in die surreale Welt des spanischen Künstlers. Mit VR-Brille kann man hier mit der Wüstenwelt des Werks «Archeological Reminiscence of Millet's Angelus» (1933) verschmelzen. Auf der Bühne mit Jack White im Red Rocks Amphitheatre in Morrison, Colorado. Voraussetzungen: Sie suchen den Nervenkitzel? Den bekommen sie bei . Ein Spieler trägt die Cyberbrille und versucht, mit Hilfe der Schilderungen der Mitspieler (ohne VR-Brille, dafür mit dem Manual) die Bombe zu entschärfen. Wer ab April England ist, in Staffordshire anschauen. Dort verschmelzen die G-Kräfte der rasanten Fahrt mit der visuellen Reizübeflutung über die Cyberbrille, die man während der Fahrt trägt. Ab auf den roten Planeten: Eine kurze Cyberdemo von «Martian» gibt es bereits auf so gut wie allen Virtual-Reality-Plattformen. Ende Jahr soll das ambitionierte Projekt für Oculus Rift, HTC Vive und Sony Playstation VR erscheinen. 8848 Meter ist er hoch, der Mount Everest. Mit der Cyberbrille HTC Vive wird man ab dem Zeitpunkt, wo die Brille gekauft werden kann, den gigantischen Berg in der eigenen Stube besteigen können. Mit «Gegen die Regeln» hat die ZHdK den ersten fiktionalen Virtual-Relity-Film der Schweiz gedreht.

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Apple hinkt hinterher. Während die anderen grossen Hersteller schon eine Cyberbrille auf dem Markt haben oder zumindest im Zuge sind, ein solches Gerät zu lancieren, ist es bei Apple still.

Das dürfte sich aber schon bald ändern. Davon gehen zumindest die Analysten der US-Firma Piper Jaffray aus. Ihre Prognose: Bis 2017 werde Apple ein Virtual-Reality-Headset zusammen mit dem iPhone vorstellen.

Microsoft-Mann wechselt zu Apple

Im Hintergrund arbeitet Apple jedenfalls auf dieses Ziel hin. Der Konzern habe eine Menge Zeit und Geld aufgewendet, Firmen übernommen und Mitarbeiter eingestellt, die in Zusammenhang mit einem solchen Gerät stünden, berichtet CNN.

Ende 2015 hat der iPhone-Konzern die Zürcher Animationsfirma Faceshift gekauft, die sich auf visuelle Effekte für Filme und Videospiele spezialisiert hat. Mit Nick Thompson ist zudem ein erfahrener Microsoft-Ingenieur zu Apple gestossen. Er arbeitete drei Jahre lang an der Hololens, Microsofts Augmented-Reality-Brille.

Der jüngste Apple-Zugang heisst Doug Bowman. Der Professor der Virginia Tech University gilt als einer der Top-Forscher im Bereich der virtuellen Realität, schreibt die «Financial Times».

Das iPhone als Brille

Dass Apple etwas in petto hat, darauf weisen auch mehrere Anträge hin, die in den letzten Jahren beim US-Patentamt eingereicht wurden. Das spannendste Patent, das Apple angemeldet hat, stammt vom 17. Februar 2015. Es zeigt eine Brillenhalterung fürs iPhone.

Der Credit-Suisse-Analyst Uwe Neumann rechnet damit, dass der Virtual-Reality-Markt in zehn Jahren 400 bis 600 Milliarden US-Dollar schwer sein und fast alle Bereiche des Lebens durchdringen wird.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fenster am 31.01.2016 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So und jetzt gleich nochmals

    Ein Artikel, wo sich die Leute darüber streiten werden. Klar mit dieser Überschrift lockt man ja die Besserwisser regelrecht an, aber es ist wohl gewollt dass bei so einer Überschrift keine richtige Diskussion Zustande kommt.

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  • patrick h. am 01.02.2016 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    super gähn

    So typisch. Handy-VR-Brillen Lösungen gibt es seit Jahren aber jetzt, ja jetzt wird der Markt umgekrempelt weil Apple mitmischt... dann noch der Inhaltlich falsche Vergleich zwischen VR und Augmentet Reality. Fazit nach dem lesen: Keine neuen Infos, nichts weltbewegendes, es dauert 2 Minuten weniger bis es Mittagessen gibt. Danke.

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  • Herr Bünzli am 31.01.2016 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    aber sicher nicht

    werde garantiert nicht mit dem komischen 5 Kg. schweren Gestänge auf dem Kopf rumlaufe,

Die neusten Leser-Kommentare

  • Zob am 01.02.2016 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2017

    gibt es noch iphones? Sehe schon fsst keine mehr..

  • patrick h. am 01.02.2016 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    super gähn

    So typisch. Handy-VR-Brillen Lösungen gibt es seit Jahren aber jetzt, ja jetzt wird der Markt umgekrempelt weil Apple mitmischt... dann noch der Inhaltlich falsche Vergleich zwischen VR und Augmentet Reality. Fazit nach dem lesen: Keine neuen Infos, nichts weltbewegendes, es dauert 2 Minuten weniger bis es Mittagessen gibt. Danke.

    • Sowieso am 01.02.2016 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @patrick h.

      Liegt an den Medien und nicht Apple. Das Projekt ist Geheim und niemand weiss was entwickelt wird geschweige ob überhaupt etwas entwickelt wird. Januarloch?

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  • Henry am 01.02.2016 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nachmacher

    Toll, das kann mein Samsung Galaxy S6 schon jetzt.

  • Fuchs am 01.02.2016 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    VR schon lange ein thema

    VR apps gibt es schon lange für Iphone und Android. Mit der dazugehörigen Google Cardbox ist es ein recht geiles erlebnis

  • Anti Patent am 01.02.2016 06:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Apples hats erfunden

    Wow, Apple reicht einen Patentantrag ein für etwas, was es in China für Android-Geräte schon seit Jahren zu kaufen gibt... Ich würde jede Wette eingehen, am Schluss hats Apple erfunden!

    • Öpfel am 01.02.2016 09:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anti Patent

      Nein Apple hats nicht erfunden, aber bei Apple funktionierts einwandfrei!!

    • Commodore am 01.02.2016 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Öpfel

      Sicher, genau wie die Maus, welche auf der UNTERSEITE geladen werden muss. Apple-Geräte sind technisch gesehen eine absolute Kathastrophe. Apple hinkt überall hinterher. Ob nun bei der VR Brille, bei Wasserdichten Geräten, bei der Qualität der Kamera und deren Bilder, etc. Das einzige wobei Apple wirklich zuoberst an der Spitze steht, ist der Preis. Für 800 SFr bekomme ich von jedem anderen Hersteller ein doppelt so gutes Gerät.

    • Sowieso am 01.02.2016 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Commodore

      Also ich kann auf meinem Magic Trackpad von Apple unterschreiben, also auch Zeichnen sowie Multitouchgesten mit bis zu vier Fingern ausführen seit 5 Jahren. Dazu meldet sich OSX wenn die Maus nur nich 20% Akku hat, damit lässt sich noch 2Wochen Arbeiten. Genug Zeit um den Akku mal über Mittag zu Laden. Peripherie von Apple ist etwas vom Besten.

    • Commodore am 01.02.2016 13:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sowieso

      Mit mehreren Fingern gleichzeitig auf dem Bildschirm arbeiten geht auch bei meinem Sony. Was die Peripherie betrifft, ist eindeutig die Schweizer Firma Logitech marktführend (die Meisten Artikel werden mit normalen Batterien betrieben, welche locker 4 Jahre halten).

    • Sowieso am 01.02.2016 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Commodore

      Nur das erst Win 10 Multitouchgesten mit mehr als zwei Fingern Native unterstützt. Dies also bis jetzt immer nur mit Treibern von Dritten sowie deren Programme funktionierte. Dazu Touchscreens nur bei Tablets Sinn machen. Wenn man auf einem Laptop oder anderen Bildschirm per Touch bedient bekommt man nur den Krampf im Arm. Logitech stellt auch gute Peripherie her, was aber nicht bedeutet das andere schlecht sind.

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