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28. Juli 2010 17:19; Akt: 03.08.2010 11:46 Print

Die Preise des iPhone 4

Orange hat als erster Anbieter die Preispläne präsentiert. Sie beginnen bei 59 Franken und 69 Franken Grundgebühr. Auch die Angebote von Swisscom und Sunrise sind nun bekannt.

Empfangstest mit dem iPhone 4.
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Die Swisscom, Orange und Sunrise werden hierzulande Apples neustes Smartphone anbieten. Bei Orange wird iPhone 4 16GB mit Optima Max Surf für 59 Franken angeboten. Die Abodauer erstreckt sie über zwei Jahre, die monatlichen Kosten liegen bei 69 Franken. Die 32-Gigabyte-Version wird mit diesem Abotyp für 179 Franken verkauft.

«Optima Plus Surf»: Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 49 Franken, Abodauer zwei Jahre. Preis: 169 Franken (16-Gigabyte-Version) beziehungsweise 289 Franken (32-Gigabyte-Version). «Optima Start Surf»: Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 39 Franken, Abodauer zwei Jahre. Preis: 309 Franken (16-Gigabyte-Version) beziehungsweise 429 Franken (32-Gigabyte-Version). Das Vorgängermodell mit acht Gigabyte kostet bei Orange je nach Abo zwischen einem und 159 Franken.

Ab 199 Franken bei Swisscom

Kurz nachdem Orange seine Preise kommuniziert hatte, zogen die Konkurrenten nach: Bei Swisscom kostet die 16-Gigabyte-Version des iPhone 4 mit dem Vertrag «Natel liberty piccolo» 399, mit dem Abo «Natel liberty mezzo» 299 und dem Tarif «Natel liberty grande» 199 Franken. Das Apple-Smartphone mit 32 Gigabyte Speicher kostet 499, 399 beziehungsweise 200 Franken. Die Mindestvertragsdauer liegt bei jeweils zwei Jahren.

Neu hat nun auch Sunrise das iPhone im Programm. Die 16-Gigabyte-Variante gibt es ab 99 Franken. Voraussetzung dafür ist allerdings das Zweijahres-Abo «Flat Relax Surf» mit einer monatlichen Grundgebühr von 125 Franken - Surf- und Telefonie-Flatrate inklusive. Das 32-Gigabyte-Modell, welches laut Website vorübergehend nicht verfügbar ist, kostet mit diesem Abo 199 Franken. Im Vertrag «Surf Mini» werden für die Version mit 16 Gigabyte 499, für die mit doppelt so viel Speicher 599 Franken fällig. Bei diesem Abo beträgt die Grundgebühr 20 Franken, dafür erhält man 250 Megabyte Datenvolumen monatlich.

Wissen, was man will

Im Vergleich zeigt sich also, dass man das iPhone 4 mit 32 Gigabyte Speicher bei Orange für 179, bei Sunrise für 199 und von Swisscom für 299 Franken bekommt. Zu beachten ist, dass man dafür aber unterschiedlich viel Grundgebühr bezahlen muss: 69, 125, 55 Franken. Ausserdem wichtig: Bei Sunrise ist unbegrenztes Surfen möglich, während man bei der Konkurrenz nach Verbrauch eines Datenvolumens von einem Gigabyte wieder zur Kasse gebeten wird.

Umgekehrt lässt sich auch von einer möglichst niedrigen Grundgebühr und einem höheren Kaufpreis des Smartphones ausgehen. Für das iPhone 4 in der 32-Gigabyte-Variante werden dann bei Orange 39 beziehungsweise 429 Franken fällig, bei Sunrise 20 (599) und bei Swisscom (25 (499). Dafür schwanken natürlich wiederum die enthaltenen Datenvolumina, die bei einem Gigabyte, 250 beziehungsweise 100 Megabyte liegen. Bei allen Berechnungen sind überdies die unterschiedlichen Minutenpreise der Provider einzukalkulieren. Orange verlangt zwischen 35 und 45, Sunrise 35 Rappen. Im Tarif «Flat Relax Surf» ist eine Telefonie-Flatrate enthalten. Bei Swisscom werden 50 bis 70 Rappen fällig - pro Stunde. Am Ende lohnt sich also ein Blick auf die eigenen Rechnungen, um das eigene Telefon- und Surfverhalten genau zu analysieren. Dazu sollte man sich einen längeren Zeitraum anschauen und beispielsweise überprüfen, welcher Anbieter die besten Angebote fürs Surfen im Ausland macht, welches für viele vor allem während der Urlaubszeit interessant sein dürfte. Einen kurzen Tarifvergleich als Einstieg liefert die Website macprime.ch.

769 Franken ohne Vertrag

Das iPhone 4 wird ohne Vertrag für einen empfohlenen Verkaufspreis von 769 Franken für das 16-Gigabyte-Modell und CHF 899 für das 32-Gigabyte-Modell über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und Fachhändler verfügbar sein. Ein neues iPhone 3GS als 8-Gigabyte-Modell wird ohne Vertrag für nur 629 Franken erhältlich sein.

In Nachbarländern ist von Lieferverzögerungen von bis zu neun Wochen die Rede. Auch hierzulande dürfte es nicht anders sein, die weltweite Nachfrage nach dem jüngsten iPhone ist offenbar gewaltig. Mit dem iPhone 4 hatte der US-Computerhersteller eigenen Angaben zufolge den erfolgreichsten Produktstart der Firmengeschichte hingelegt. Anfang der Woche vermeldete Apple den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte. Im dritten Geschäftsquartal (Ende Juni) stieg der Gewinn auf unterm Strich knapp 3,3 Milliarden Dollar. In der Regel stellt Apple Schweiz den wichtigsten Medien jeweils ein paar Tage vor dem Markstart ein Testgerät zur Verfügung. Dieses Mal ist es allerdings anders: Ausgesuchte Medientitel erhalten erst am 30. Juli, also am Tag der offiziellen Markteinführung, die Möglichkeit, das iPhone 4 zu testen.

(mbu/hst)