Der Berg ruft

29. Mai 2013 13:47; Akt: 29.05.2013 13:57 Print

Virtuelle Reise auf den Mount Everest

Zum 60. Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest gibt es jetzt eine App mit einem interaktiven Trip auf den Gipfel. So haben Messner & Co. den Berg erlebt.

Aus tausenden Fotos enstand eine interaktive Everest-Reise. (Quelle: YouTube/URCVentures)
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60 Jahre ist es her, seit der Neuseeländer Sir Edmund Hillary als erster Mensch der Welt das Dach der Welt erklomm. 8848 Meter ragt der Mount Everest in die Höhe und lockt jedes Jahr hunderte von abenteuerlustigen Bergsteigern an. Zum Jubiläum hat sich Microsoft mit der Non-Profit-Organisation GlacierWorks zusammengetan, um Neugierigen das Erlebnis einer Everest-Besteigung näherzubringen. Auf der Everest-Seite kann man sich dank der Technologie des Internet-Explorer-Teams und tausend zusammengesetzter Fotos auf eine eindrückliche virtuelle Tour begeben.

Google gewährt seit einiger Zeit ebenfalls einen Blick auf den Mount Everest. Allerdings bietet Google Maps nicht das gleiche interaktive Erlebnis. Auf Everest können Besucher auf ihrer Reise zum Basecamp neun Punkte auswählen. Jeder Halt liefert detaillierte Informationen und Videos über den jeweiligen Ort und seine Umgebung. Auf der für Multitouch-Geräte optimierten Seite kann man dank Bings Panorama Viewer in die beeindruckende Landschaft hineinzoomen.

Vorzeigeobjekt für Internetstandard

Auf der Everest-Webseite kommt Microsofts Panorama Viewer zum ersten Mal zum Einsatz. Die gesamte Seite basiert auf HTML5 und CSS3. Microsoft versucht damit, laut dem US-Techblog TheNextWeb, wahrscheinlich Entwicklern das technische Potenzial von Internet-Auftritten schmackhaft zu machen.

Tausende Fotos zusammengefügt

David Breashears, ein Dokumentarfilmer, der die Seite betreibt, hat Jahre damit verbracht, jeden Fleck des Mount Everests zu fotografieren. Bereits fünfmal stand er auf der Spitze des höchsten Bergs der Welt. Seine Arbeit ist nun für jedermann zugänglich. Neben Unterhaltung soll die Seite den Besuchern auch etwas über den zunehmenden Rückgang der Gletscher mitgeben.

Trotz Optimierung für den Internet Explorer 10 kann Everest auch mit jedem anderem Browser angesurft werden.

(Quelle: YouTube/internetexplorer)

(pru)

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