Britischer Wunderknabe

17. November 2014 23:00; Akt: 17.11.2014 23:00 Print

Fünfjähriger besteht IT-Prüfung bei Microsoft

Statt Fussball zu spielen, beschäftigt sich Ayan Qureshi lieber mit Betriebssystemen. Er ist sogar so gut, dass er ein Examen für IT-Spezialisten meisterte.

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Seit er denken kann, sitzt der fünfjährige Ayan Qureshi vor dem Computer. «Was immer ich ihm auch erklärte, am nächsten Tag erinnerte er sich noch daran. Darum erklärte ich ihm laufend mehr», sagte der Vater, ein IT-Berater, dem britischen Sender BBC. Ayan wurde sogar so gut, dass er sich für einen Test für angehende IT-Spezialisten bei Microsoft einschrieb.

Beim US-Konzern zeigte man sich zunächst besorgt angesichts des Alters des Jungen. Doch Ayan überraschte alle und bestand den Test. «Das Schwierigste für ihn war die Sprache der Aufgabenstellung zu verstehen», sagte der Vater. Aber sein sehr gutes Gedächtnis habe ihm dabei geholfen. Ayan selbst sprach von einer schweren Prüfung, die ihm aber Spass gemacht habe.

Grosse Ziele

Der Brite, dessen Eltern ursprünglich aus Pakistan stammen, hat grosse Ziele. Er will dereinst eine eigene Firma gründen und ein IT-Zentrum in Grossbritannien aufbauen. Zum Vorbild nimmt er sich das Silicon Valley. Den Namen für sein Projekt hat Ayan auch schon: Er will es E-Valley nennen.

(dia)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Morpheus am 17.11.2014 23:16 Report Diesen Beitrag melden

    0x2A

    Respekt. Halte davon aber genauso wenig, wie TV-Shows die Kinder hypen, welche mega süss und extrem talentiert sind. Lasst die Kinder erstmals Kinder sein.

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  • franz am 17.11.2014 23:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die 5 jährigen kommen...

    Huch, jetzt kommen schon die 5jährigen, da wird wohl morgen in den news stehen, ab 30 ist man zu alt für den arbeitsmarkt ;)

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  • MCSE2012 am 17.11.2014 23:16 Report Diesen Beitrag melden

    not bad

    Respekt für einen 5 Jährigen bereits ein MCP zu sein. Aber für solche Zertifizierungen gibt es Tonnenweise Braindumps zum auswendig lernen. Wer ein bisschen ein gutes Gedächtnis hat (was er ja hat), kann so ein dump nach 3-4h auswendig je noch Anzahl fragen. Aber trotzdem respekt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dark Gray Bright am 18.11.2014 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Was nützt ihm das Zertifikat jetzt?

    Egal ob er einfach gut auswendig lernen kann oder die Materie dahinter bereits so gut versteht dass er die richtigen Lösungen mit Wissen und Herleiten gefunden hat, die Leistung ist nicht schlecht fürs Alter. Nur, was macht er jetzt mit der Zertifizierung? So einen Zettel braucht man doch nur bei Jobbewerbungen oder als Argument für eine kleine Lohnerhöhung. Ich denke er hätte mehr davon wenn er sich einige Programmiersprachen beibringt und versucht diese über die kommenden Jahre spielend zu vertiefen. Das analytische, strukturierte Denken würde ihm ein Leben lang nützen, egal bei welchen Job.

  • Michel am 18.11.2014 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schöner Beitrag

    Wenn die Eltern ihn nicht dazu anniemiert haben, ist das eine gute Sache. Schön wäre es wenn man das bei allen Kinder macht, da die meisten Kinder schon einen Interesse Fokus besitzen. Nur unser veraltetes Schulsystem fördert ja leider nicht, sondern diktiert nur. Normalerweise müsste man Kinder in ihren stärken Fördern und ihre schwächen minimieren. Nein heute gibt es Noten die mir was sagen sollen? Tun Sie aber nicht, da ich Minderbemittelte kenne die einen super Titel haben, aber in der Realität nichts gebacken kriegen. HMOS grosse Warnung, nicht umsetzen.

  • Sarkas Mus am 18.11.2014 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Gleich hagelt es Dislikes...

    Dachte ich es doch! Die Klügsten unter uns beschäftigen sich mit Microsoft und nicht mit Apple

    • Hans Ueli am 18.11.2014 20:26 Report Diesen Beitrag melden

      linux

      Es gibt wesentlich "klügeres" als Microsoft und Apple. lol

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  • Felix K am 18.11.2014 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    MCITP ist nicht wirklich schwierig

    Aber für einen 5 jährigen eine tolle Leistung (ausser es ist alles auswendig gelernt, dann buuuuuuuhhh...!!!!). Ich wünsche dem kleinen Mann dass er hiermit einen guten Grundstein für eine solide (Nicht Microsoft) Ausbildung gelegt zu haben.

  • martin M am 18.11.2014 08:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Kindheit

    Ihr redet von Respect und so, aber beachtet wie die Psyche des kindes nach den jahren zerstört wird. ohne richtige Kindheit, wird dieser junge nach jahren bestimmt Depressionen haben.

    • h peters am 18.11.2014 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht alle ticken gleich

      Martin Sie können ein Gehirn eines intelligenten Menschen nur schwer mit dem Durchschnitt vergleichen. Die Interessen eines "Intelligenten" sind anders ausgerichtet. Anstelle von hobbylosem Herumirren (Handy, Fussball, Tennis, Autos, feiern, etc.) ist dieses Gehirn auf Wissen fokussiert. Wenn andere in die Ferien fahren, lernt er z.B.) lieber eine neue Programmiersprache. Das ist auch unterhaltsam, oder er befasst sich später mit Philosophie und Naturwissenschaften. Da kommt 100% ig keine Depression auf.

    • Thomas G am 18.11.2014 14:09 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt nicht (selber bestes Beispiel)

      In der 1. - 3. Klasse war ich immer der Aussenseiter weil ich nichts vom "Kinderquatsch mit Michael" (Aussage meines 7 jährigen Ich) hielt. Ich war lieber zu Hause und habe gelesen und gelernt (konnte im kleinen Kindergarten schon fliessend lesen und schreiben, Schnüerlischrift). Ab der 4. Klasse war ich dann so unterfordert dass ich nur Seich machte und letztendlich in eine Sonderklasse versetzte wurde. Schnell hat sich dann herausgestellt dass ich hochintelligent bin und ich wurde von der 5. Sonderklasse in die Sek versetzt. Es wollen also nicht alle Kinder "Kinder sein" !!!

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