«RTS eSport»

28. Januar 2020 07:51; Akt: 28.01.2020 08:04 Print

Das Schweizer Fernsehen investiert in den E-Sport

RTS baut aus: Künftig sollen auf der eigenen Website und Twitch Inhalte zum kompetitiven Gaming erscheinen.

Projektleiter Stéphane Laurenceau gibt einen Überblick zum Studio von «RTS eSport». (Quelle: RTS/19h30)
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E-Sport im Schweizer Fernsehen? Bisher wurde bei SRF nur über den Digital-Kanal sporadisch über inter­nationale und Schweizer Highlights berichtet. Die Westschweizer Kollegen des SRF gehen nun einen Schritt weiter.

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Ab sofort verbreitet Radio Télévision Suisse mit der neuen Sendung «RTS eSport» täglich Inhalte über die Streaming-Plattform Twitch. Chefredaktor und Projektleiter von «RTS eSport», Stéphane Laurenceau, will die Debatte um den E-Sport fördern. «Unser Angebot richtet sich an ein ­junges Publikum, das sich über E-Sport informieren will», so Laurenceau.

Nicht nur E-Sport

Das Projekt wurde von RTS-Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen ins ­Leben gerufen, die eines gemeinsam haben: ihre Leidenschaft für Videospiele. Das Team aus sieben Leuten ­streamt aus einem alten Regieraum von Studio 4, das grösste Studio von RTS in Genf.

Die Inhalte variieren stark. Die Redaktoren besprechen neue Games, News aus der Spielebranche und veranstalten interne Wettkämpfe. «Natürlich sprechen wir auch über die grossen E-Sport-Turniere mit besonderem Augenmerk auf die Schweizer Szene», sagt Laurenceau.

Für die viermonatige Testphase hat RTS rund 50'000 Franken in Gaming-Infrastruktur investiert. Sollte der Test ­erfolgreich verlaufen, gibt es Aussicht auf eine Weiterführ­ung des Formats.

(rca)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alfred E. Neumann am 28.01.2020 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Nope.

    Dann wäre zwar auch endlich mal Unterhaltung für mich da. Aber nein Danke, ich möchte keine Gebührenfinanzierte Unterhaltung!

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  • Karl am 28.01.2020 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gebühren

    Kann man irgendwo seine Gebühren zurückverlangen?

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  • Guck in die Röhre am 28.01.2020 08:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blaaawwwooo

    Hja, als hätte man nicht schon genug Unterhaltung. So kann man nebst der Biodiversität auch noch den E-Sport sponsern. Aber für etwas bezahlt ja jeder täglich sein Fränkli...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Remo am 29.01.2020 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    nicht für jedermann aber für einige

    Ich als Hobby Esportler schätze diese Entscheidung sehr. Was in der CH vor allem fehlt ist Professionalität in Organisation, Betrieb und Berichterstattung im Esport. Es läuft zu wenig und es wird zu wenig investiert. Dabei ist Esport eine nachhaltige Unterhaltungsbranche und darf sich ruhig ein Stück vom Unterhaltungskuchen abschneiden.

  • Freakish Cord am 29.01.2020 05:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohjeh Schweizer Kommentatoren

    Wenn ich das schon anschaue von Pro7max und mir die Kommentatoren der Schweiz anschaue... Um Himmels willen, das ist zum Fremdschämen, da gönne ich mir lieber das Original direkt über Twitch direkt von den Veranstalter. Aber in der Schweiz word ja sowiso nur Clash of Clans auf dem Handy im Esports gezeigt, haha also richtiges esports wird nie durchkommen.

    • prolamer am 07.02.2020 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @FreakishCord

      Du warst wahrscheinlich nie an einer Netgame oder früher an der Lanforce... E-Sport wird in der Schweiz seit Jahren gelebt...

    • Freakish Cord am 07.02.2020 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @prolamer

      Du warst wohl nie in eiber Arena eines ESports Finales. Das ist Esports und nicht das putzige zeugs in der Schweiz, wo ein Handygame schon als Esports praktiziert wird.

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  • Peter Müller am 28.01.2020 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Lineares Fernsehen verliert Zuschauer.

    Jetzt versucht man krampfhaft nach den verloren Zuschauern im Netz um ja nicht von dem Honigtopf aus Zwangsgebühren vertrieben zu werden. Was für eine Geldverschwendung.

  • Ephraim Lercher am 28.01.2020 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schade

    Schade, dass die als Hobby nicht ihre eigenen Gehirne vitrifizieren.

  • danika am 28.01.2020 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Gegenvorschlag

    Zwangsgebühren abschaffen und sowas, wie vieles andere auch, im Abo anbieten, dann könnt ihr schauen ob es ein Erfolg wird.