Los Angeles

12. Dezember 2018 14:27; Akt: 12.12.2018 14:27 Print

Die E-Sport-Highlights der Game Awards

An den Game Awards wurden auch dieses Jahr Preise in der Gaming-Industrie verliehen. Das Event wurde zudem für Trailer und Ankündigungen genutzt.

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Ein klassisches Live-Orchester und die weltweit grössten Entwickler auf der Bühne: Die Game Awards beeindrucken auch dieses Jahr mit einem grossen Programm und vielen Trailern sowie Ankündigungen.

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Neben visuellen Spektakeln wurden dem Namen entsprechend auch Auszeichnungen verliehen, unter anderem die begehrte Verleihung für das «Game of the Year». Auch in Sachen E-Sport gab es Neuigkeiten.

«Counter-Strike» ist jetzt gratis

Entwickler Valve hat an den Game Awards angekündigt, «Counter-Strike: Global Offensive», kurz «CS:GO», Free-to-Play zu machen – also kostenlos. Zuvor musste man etwa 15 Franken für das Spiel zahlen, nun kann man es ohne Umstände auf der Plattform Steam herunterladen. Damit schliesst sich «CS:GO» den Modellen beliebter E-Sport-Titel wie «League of Legends» und «Dota 2» an. Käufer des Spieles erhalten als Kompensation einen Premium-Status, der Zugang zu speziellen Waffen und Gegenständen gibt. Einen neuen Battle-Royale-Modus gibt es noch obendrauf.

Veteranen des Spiels sind aber nicht erfreut: Sie bombardieren auf Steam den Entwickler mit bösen Kommentaren. Fast 15'000 negative Reviews wurden seit dem Update veröffentlicht. Grund dafür ist, dass Cheater mit gesperrtem Account aufgrund der nun fehlenden Bezahlschranke einfach einen neuen Account erstellen können, um weiterhin zu betrügen. Der Premium-Status soll dem etwas entgegenwirken, dieser bietet die Option, nur auf Spieler mit dem gleichen Status zu treffen.

SonicFox ist bester E-Sportler

Bei den Game Awards wurde auch der beste E-Sportler gekürt. Der US-Amerikaner Dominique «SonicFox» McLean nimmt diesen Titel mit nach Hause. Er gewann mehrere grosse internationale Turniere in Kampfspielen wie «Smash Bros.» und «Dragon Ball FighterZ». McLean hielt im blauen Fuchskostüm seine Rede, ein Merkmal des Spielers, das er auch an Turnieren trägt.

Als bestes E-Sport-Team wurde Cloud 9 gekürt. Es konnte dieses Jahr gute Leistungen an internationalen Turnieren vorweisen, unter anderem holte Cloud 9 den Pokal an der Weltmeisterschaft für «Rocket League»

Spiel des Jahres ist ...

Als bestes E-Sport-Spiel wurde «Overwatch» ausgezeichnet. Das Spiel biete die beste E-Sport-Erfahrung für alle Plattformen. Die «Overwatch League» war ausserdem auch dieses Jahr ein grosser Event, der in einigen Ländern sogar im Live-TV ausgestrahlt wurde.

Das Battle-Royale-Spiel «PUBG» nutzte die Awards ebenfalls für eine Ankündigung einer neuen, schneebedeckten Karte. Auch Nintendo überraschte alle mit der Ankündigung ihres ersten DLC-Kämpfers für «Smash Bros. Ultimate». Joker aus dem Rollenspiel «Persona 5» wird sich in Zukunft mit Mario prügeln können.

Grosse Namen waren für das Spiel des Jahres nominiert: «Red Dead Redemption 2», «Marvel's Spiderman», «God of War», «Monster Hunter World», «Celeste» und «Assassin's Creed Odyssey». «God of War» konnte sich aber schliesslich als «Game of the Year» gegen «Red Dead Redemption 2» durchsetzen.

(rca)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • BobStar am 12.12.2018 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    CS:GO

    Mit dem Prime(!)-Status bei CS:GO gibt es rein gar nichts extra an Waffen oder Gegenständen. Das ist eine Falschinformation. Es haben alle Spieler die selben Waffen und mit den selben Funktionen. Das ist ja das geniale an CS:GO. Der mit der besseren Taktik und den besseren Skills gewinnt und nicht der, welcher mehr bezahlt hat. Der Prime-Status dienst allein dazu, dass die etablierten Spieler, welche dazumal das Game bezahlt haben und sich den Prime-Status erspielen mussten, nicht mit den F2P-Spielern spielen müssen. Wie richtig geschrieben ist das cheaten der Grund.

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  • M. Tanner am 12.12.2018 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    E-Sport Team of the Year

    "Als bestes E-Sport-Team wurde Cloud 9 gekürt". Ja das Cloud 9 Team vom Spiel League of Legends nicht die ganze Organisation.

  • Fritz am 12.12.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    GT Sport

    Gran Turismo Sport ist zwar letztes Jahr herausgekommen. Dieses Jahr gab es laufend neue kostenlose Updates, die sich wirklich sehen lassen. Es gab viele neue Autos, sogar neue Kategorien und wiklich gute neue Strecken. Aus dem Grund ist das für mich das Spiel des Jahres.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Walter Rüdisüli am 13.12.2018 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    hi guys

    Vor allem kam Fortnite dieses Jahr raus, heisst es kann gar nicht Spiel des Jahres werden. Alle die in der Abstimmung fortnite gewählt haben, habe keien Ahnung vom Gamen und sind wahrscheinlich irgendwelche Leute die denken man ist ein gamer wenn man Clash of Clans spielt. PS. ex minecraft Player = new fortnite Player

  • M. Tanner am 12.12.2018 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    E-Sport Team of the Year

    "Als bestes E-Sport-Team wurde Cloud 9 gekürt". Ja das Cloud 9 Team vom Spiel League of Legends nicht die ganze Organisation.

  • BobStar am 12.12.2018 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    CS:GO

    Mit dem Prime(!)-Status bei CS:GO gibt es rein gar nichts extra an Waffen oder Gegenständen. Das ist eine Falschinformation. Es haben alle Spieler die selben Waffen und mit den selben Funktionen. Das ist ja das geniale an CS:GO. Der mit der besseren Taktik und den besseren Skills gewinnt und nicht der, welcher mehr bezahlt hat. Der Prime-Status dienst allein dazu, dass die etablierten Spieler, welche dazumal das Game bezahlt haben und sich den Prime-Status erspielen mussten, nicht mit den F2P-Spielern spielen müssen. Wie richtig geschrieben ist das cheaten der Grund.

    • Michu am 13.12.2018 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BobStar

      "Das Geniale daran". Das ist bei jedem ernstzunehmenden FPS so und hat nichts mit Genialität zu tun.

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  • V.Burri am 12.12.2018 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    E-Spo(r)t

    Noch so eine Veranstaltung, die es nicht braucht....

    • Te Rasse am 12.12.2018 16:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @V.Burri

      Jedem das Seine

    • Peter am 12.12.2018 22:57 Report Diesen Beitrag melden

      Jeden Sport anerkennen

      Dann braucht es aber sowas wie die Nominierung des Fussballers oder allgemein des Sportlers des Jahres auch nicht...

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  • luca-fortnite am 12.12.2018 15:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Früher war alles besser

    Computerspiele sind nebst reiner Zeitverschwendung ein gefährliches realitätsfremdes Fluchtmittel zur Kompensation von Minderwertigkeitskomplexen. Und die Leute sind auch noch stolz drauf, 2018 halt.