E-Sport-Report

09. April 2019 16:58; Akt: 09.04.2019 16:58 Print

FC Barcelona gründet «Rocket League»-Team

Der FC Barcelona betreibt nun auch mit «Rocket League» E-Sport, die Location des Hero-League-Finals steht fest – sowie weitere Neuigkeiten aus dem E-Sport.

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Der spanische Topverein FC Barcelona will den eigenen E-Sport-Sektor weiter ausbauen. Neben dem Fussballspiel «Pro Evolution Soccer» entsteht nun auch ein Team für «Rocket League», ein Spiel, das Fussball und Motorsport vereint. Der Fussballclub will es laut Mitteilung bis an die Weltmeisterschaft schaffen. Aus diesem Grund holte Barça sich die zwei Briten «Deevo» und «Bluey» ins Team, die die letzte Europameisterschaft gewannen. Das erste Finale der Swisscom-Liga steht fest: Am 11. Mai spielen die besten Spieler und Teams in der Halle 622 in Oerlikon um den Pokal. Es gibt eine grosse Bühne, wo Fans ihre Spieler anfeuern können. Die Spiele werden mit Kommentar auf der Grossleinwand und online übertragen. Besucher können im Event «Beat the Pro» auch selber gegen die Profis antreten. Auf Swisscom.ch/hero gibt es die ersten 100 Tickets gratis. Kinder der 90er-Jahre aufgepasst: In Luzern findet am 13. April ein Nostalgie-Turnier zum Nintendo-Klassiker Mario Kart 64 statt. Die Teilnehmer können beweisen, dass sie nach all den Jahren immer noch den Dreh raus haben. Nach dem Turnier gibt es eine Mario After Party, bei dem die Besucher mit gleichgesinnten Rennfahrern feiern können. Die Teilnehmergebühr inklusive Party beträgt 25 Franken. Weitere Infos und die Anmeldung finden sich auf Das Bundesamt für Sport (Baspo) hat Ende März einen Bericht zum E-Sport veröffentlicht. Es kommt zum Schluss: E-Sport ist eine Spielkultur und keine Sportart. Der E-Sport boome zwar weltweit und suche auch in der Schweiz den Anschluss an die traditionelle Sportwelt. Er sei aber nicht mit anderen Sportarten vergleichbar, weil es neben dem virtuellen Raum «keine Primärerfahrungen in direktem Kontakt mit Mitmenschen und Umwelt» gebe. Ausserdem erfüllten gewaltvolle Spiele nicht die Anforderungen an den Jugendschutz. Weiter trage der E-Sport auch nicht zu Sport- und Bewegungsaktivitäten der Menschen bei, so das Bundesamt. (Bild: Feiernde, nicht-virtuelle Zuschauer an der «Dota 2»-WM) Das E-Sport-Team Philadelphia Fusion wird das erste Team der «Overwatch»-Liga, das eine eigene E-Sport-Arena erhält. Das kündigt der Sponsor, das Sportunternehmen Comcast Spectator, an. Die Fusion Arena soll 5500 Quadratmeter Fläche und Platz für über 3500 Besucher bieten. Neben E-Sport sollen auch andere Events stattfinden. Die Arena soll bis 2021 fertiggestellt werden und rund 50 Millionen Dollar kosten. (Bild: Konzeptbild der Arena) Team Ninja, der Publisher des Kampfspiels «Dead or Alive 6», hat angekündigt, eine eigene Weltmeisterschaft für das Spiel ins Leben zu rufen. Ab dem 20.April beginnen die ersten Qualifikationen im französischen Lyon. Weitere Qualifikationen gibt es in den USA und in Asien. Diese dauern bis im Sommer an. Der Final soll schliesslich in Japan stattfinden. Insgesamt soll es einen Preispool von 90'000 Dollar geben Sie sind schnell und mit blossem Auge schwer zu verfolgen: die Drohnen an der Drone Champions League (DCL). Dieses Spektakel lässt sich nach der Premiere im Oktober in Rapperswil-Jona, wo über 10'000 Zuschauer dabei waren, erneut in der Schweiz erleben. Vom 28. bis 30. März kommt die DCL in den Snowpark Laax auf dem Crap Sogn Gion. Dabei darf sich auch ein Schweizer Wildcard-Team aus Schweizern mit den Weltbesten messen. Die Rennen werden live im Internet übertragen und gestreamt. Der Eintritt zur Veranstaltung in Laax ist kostenlos. Nach Mathe und Turnen in den E-Sport-Kurs? Neben den klassischen Sportarten ist der E-Sport neu in acht US-Bundesstaaten ein fester Bestandteil des Sportprogramms der Highschool. Letzten Herbst starteten die Bundesstaaten Connecticut, Georgia, Kentucky, Massachusetts und Rhode Island. In diesem Monat kamen laut dem nationalen Highschool-Verband Alabama, Mississippi und Texas dazu.Die Schüler messen sich mit den Teams anderer Schulen in verschiedenen Games wie «Smite» und «League of Legends». Am Sonntag widmete sich die Kult­-Serie «The Simpsons» in den USA erstmals dem E-­Sport. Dafür arbeiteten die Produzenten mit Riot Games zusammen, den Schöpfern des Moba (Multiplayer Online Battle Arena) «League of Legends». In der Folge spielt Bart mit seinen Schulfreunden ein Spiel namens «Conflict of Enemies», das «LoL» ähnelt. Laut den Produzenten half Riot Games dabei, den E­-Sport möglichst realitätsgetreu darzustellen. Der japanische Spiele-Publisher Konami will in Tokio ein zwölfstöckiges Gebäude bauen, das im Zeichen des E-­Sports steht.Der Turm mit dem Namen Konami Creative Center soll bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio fertiggestellt werden. Es wird eine Trainingsarena, Merchandise­ und andere Läden geben. Konami selber hat mit dem Fussballspiel «Pro Evolution Soccer» und Online-Varianten von «Yugioh» eigene E­-Sport-­Spiele im Repertoire. Die Schweizer Comic-Messe Fantasy Basel will den E-­Sport­-Sektor dieses Jahr weiter ausbauen. Dazu wird die Swiss Gaming Challenge, das Turnierformat an dem Event, mit einem grossen Preisgeld von über 40'000 Franken ausgestattet. Die Finals finden vor grossem Publikum auf der E­Sport­-Bühne statt. Gespielt wird unter anderem «CS:GO», «Rainbow Six», «Starcraft 2», «Fortnite» und «Overwatch». Der «Fifa»-­Final des Coca­Cola eCup wird ebenfalls im Rahmen der Messe ausgetragen. Das gesamte Programm und Anmeldedetails finden sich auf Swissgamingchallenge.ch. Die Fantasy Basel findet vom 3. bis 5. Mai in den Hallen der Messe Basel statt. Im Disneyland in Paris findet ein E-Sport-Turnier zum Strategiespiel «Dota 2» statt. Dies hat der Organisator Mars Media offiziell angekündigt. Damit findet in Frankreich zum ersten mal ein «Dota 2»-Major-Turnier statt. Diese Art von Turnier dient dazu, sich für die «Dota 2»-Weltmeisterschaft «The International» zu qualifizieren. Der Event findet vom 4. bis 12. Mai statt. 16 Teams kämpfen um eine Million Dollar und wichtige Punkte für die WM. Nintendo veranstaltet im Rahmen des European Smash Ball Team Cup 2019 am 17. März einen Wettkampf im eParadise in Zürich. Es gelten spezielle Bedingungen: Anmeldungen finden in Dreierteams statt.Das Gewinnerteam wird in fünf Sätzen bestimmt, wer drei gewinnt, ist also weiter. Dabei hat jeder Satz andere Regeln. Diese reichen vom 1-gegen-1-Modus bis zum Squad-Smash, wo alle sechs Spieler im gleichen Kampf aufeinandertreffen. Das Siegerteam wird die Schweiz in der europäischen Finalrunde vertreten. Anmelden kann man sich unter folgendem Link: Für Fans des taktischen Shooters «Rainbow Six: Siege» gibt es ein neues Update. Dieses bringt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Die Aktualisierung namens Burnt Horizon fügt neben einer neuen Map in der Wüste zwei neue Charaktere hinzu. Der Operator Gridlock kann Wege mit Stachelmatten versperren, während Mozzie die Kontrolle über gegnerische Drohnen erlangen kann. Das Update ist jetzt für den Download verfügbar. Für Fans des alten «Smash»-Ablegers auf der Gamecube gibt es schlechte Nachrichten: Die Organisatoren des grössten Kampfspiel-Events des Jahres, der Evolution Championship Series, kurz Evo, haben angekündigt, für «Super Smash Bros. Melee» kein Turnier mehr zu veranstalten. Nach sechs Jahren wird das Nintendo-Prügelspiel abgesetzt. Stattdessen soll der neuste Ableger «Ultimate» die Serie am Event repräsentieren. «Melee» ist fast 18 Jahre alt und erlangte in der Kampfspielszene grosse Beliebtheit, die über Jahre hinweg anhielt. An der Evo 2018 meldeten sich über 1300 Spieler für das Turnier an. Der Sieger war letztes Jahr der Schwede William «Leffen» Hjelte. Das Line-up der Evo besteht aus neun Spielen, dazu gehören bekannte Titel wie «Mortal Kombat», «Street Fighter» und «Dragon Ball FighterZ». Die Evo 2019 findet vom 2. bis 4. August in Las Vegas statt In der Spodek-Arena in Kattowitz fanden dieses Wochenende die letzten Spiele und Finals der Intel-Extreme-Masters-Meisterschaft statt. Drei Wochen kämpften die «CS:GO»-Teams am IEM Katowice um eine Million US-Dollar. Das dänische Team Astralis gewann den Final gegen die Finnen von Ence auf den Maps Train und Inferno. Astralis gewann im Best-of-Three zwei Spiele hintereinander. Das europäische E-Sport-Team gewinnt zum dritten Mal in Folge den Weltcup. Die ersten Qualifikationen des Coca-Cola eCup sind vorbei. In der ersten Phase spielten über 500 E-Sportler in vier Online-Turnieren um einen Platz im Final. Dennis «Mr-Fuma» Lo Conte entschied das erste Turnier für sich, ihm folgten Diego «The_D4rkflame» Musi, Kenan «Keyford» Ibranovic und Bruno «Brunisco» Bardelas. Die Offline-Qualifikationsspiele starten dieses Wochenende. Dort wird entscheiden, wer gegen die Online-Gewinner antreten wird : Der «Fortnite»-Entwickler und Publisher EpicGames zieht alle Register, um das Battle-Royale-Game zum wahren E-Sport hochzustufen. Angefangen beim Preisgeld. Für den «Fortnite» World Cup 2019 wird es über mehrere Turniere ganze 100 Millionen Dollar zu gewinnen geben. Das ist der bisher grösste Preispool im Wettkampf-Gamen. Die Weltmeisterschaft startet mit zehn wöchentlichen Online-Qualifikationsrunden, die vom 13. April bis 16. Juni stattfinden. Jede Woche gibt es bis zu eine Million Dollar zu gewinnen. Die 100 besten Solo-Spieler und 50 besten Duos aus aller Welt messen sich schliesslich vom 26. bis 28. Juli an der Weltmeisterschaft in New York. Der Gewinner aus dem Solo-Turnier nimmt drei Millionen Dollar mit nach Hause Im E-Sport wächst der Frauenanteil. Der Business-Analytiker Interpret zeigt, dass inzwischen über 30 Prozent des E-Sport-Publikums Frauen sind,wie die Zahlen für das letzte Quartal 2018 zeigen. 2016 waren es noch knapp 24 Prozent.Den höchsten Spielerinnen-Anteil bei den klassischen E-Sport-Titeln haben «Call of Duty: Black Ops», «League of Legends» und «Hearthstone».Den tiefsten Frauenanteil haben «Dota 2» und «Rocket League». Er ist wohl einer der bekanntesten «Starcraft»-Profis der Welt: Lim «BoxeR» Yo Hwan. Er wurde von der Electronic Sports League (ESL) kürzlich in die Esports Hall of Fame aufgenommen. Der 38-Jährige spielte zu einer Zeit, in der das Phänomen E-Sport noch weitgehend unbekannt war. Bis 2010 spielte der Koreaner die Rasse der Terraner in «Starcraft: Brood War». Danach arbeitete er kurzzeitig als Coach für das Team SK Telecom T1. Heute ist er professioneller Pokerspieler. Seit dem Wochenende spielen die besten «Overwatch»-E-Sportler der Welt gegeneinander um den Pokal. Es sind gesamthaft 20 Teams, darunter elf aus den USA, zwei aus Kanada, vier aus China und zwei aus Europa. Letzteres wird durch die beiden Teams London Spitfire und Paris Eternal repräsentiert. Im Gegensatz zu anderen E-SportTurnieren mussten alle Teilnehmer eigens für die «Overwatch» League ein Team gründen, das die Heimatstadt im Namen enthält. Die Mannschaften haben sich mit dem neuen Franchise-Modell einen Platz erkauft, Gerüchten zufolge lagen die Kosten zwischen 35 und 60 Millionen Dollar pro Team. Besitzer der Teams sind neben E-Sport-Organisationen auch private Investoren. So sind die beiden US-Milliardäre, Sportfunktionär Robert Kraft und der Unternehmer Stan Kroenke, je mit einem Team vertreten. Bei Activision Blizzard wird wieder umstrukturiert, und diesmal trifft es die Angestellten: Fast 800 Mitarbeiter wurden laut dem Unternehmen weltweit entlassen. Man wolle man den Fokus auf die umsatzstärksten Game-Reihen setzen. Dazu sollen 2019 weitere Mitarbeiter für «Call of Duty», «Candy Crush», «Overwatch», «Warcraft», «Hearthstone» und «Diablo» angestellt werden. Auch der E-Sport stehe im Mittelpunkt und soll weiterhin gefördert werden, obwohl Blizzard im letzten Jahr E-Sport-Engagements für «Heroes of the Storm» gestrichen hat Der Entwickler des «Landwirtschafts-Simulators», Giants Software, macht mit der FarmCon 19 aus Simulation Realität. Zusammen mit dem Landmaschinenkonzern Claas werden am Event die Maschinen aus dem Spiel gleich in echt vorgezeigt. Die Farming Simulator League wird vor Ort eingeweiht. Neue Informationen zum E-Sport soll es auch geben. Die FarmCon findet am 27. und 28. Juli im deutschen Harsewinkel statt. : Das chinesische Ministerium für Human Resources und Social Security (CMHRSS) hat angekündigt, insgesamt 15 neue Beschäftigungen als Berufe anzuerkennen. Darunter sind auch der Esports Professional und der Esports Operator. Ersterer beschreibt laut dem Ministerium den klassischen professionellen Gamer, der an Wettkämpfen teilnimmt. Die zweite Bezeichnung repräsentiert Organisatoren von E-Sport-Turnieren.(Bild: Chinesisches Team Invictus Gaming an den «League of Legends» World Championships) Eine Million Dollar für «Rainbow: Six» MONTREAL. Publisher und Entwickler Ubisoft will das E-Sport-Jahr für den Team-Shooter «Rainbow: Six Siege» mit einem Knall starten: Das dritte Six-Invitational-Turnier, welches quasi die Weltmeisterschaft des Spiels darstellt, findet vom 11. bis 17.Februar statt. 16 internationale Organisationen nehmen daran teil und kämpfen in Montreal um eine Million US-Dollar. Das Preisgeld entstand zum Teil mit In-Game-Käufen. Das Herofest ist ein Treffpunkt für Cosplayer, Gamer, Geeks und E-Sportler: Für die diesjährige Ausgabe spannen die Veranstalter mit der Swisscom zusammen. Der Mobilfunkanbieter wird zum Presenting-Partner. So findet neu am Herofest auf dem Bernexpo-Gelände der Winterfinal der Swisscom Hero League statt. (Archivbild, Herofest 2018) An den Finalspielen der Swisscom Hero League duellieren sich die E-Sportler in den Titeln «Clash Royale», «Hearthstone» und «League of Legends». Den Gewinnern winken dabei Preisgelder von jeweils insgesamt 16'000 Schweizer Franken. (Im Bild: Das Final der «LoL»-WM in Wuhan City vom 14. Oktober 2017) Damit der Liga-Final mit dem Anlass parallel läuft, wird das Herofest aus diesem Grund um fünf Wochen verschoben. Der Event findet neu vom 22. bis am 24. November statt. «Die Freude ist gross, dass die Swisscom als Presenting-Partner die E-Sports-Community in der Schweiz aktiv unterstützt. Wir sind überzeugt, die zweite Ausgabe des Herofest mit diesem Schub auf das nächste Level bringen zu können», sagt Cédric Schlosser, CEO und Gründer der Herofest-Co-Organisatorin MYI Entertainment. Die erste Durchführung des Herofests im letzten Jahr hat 12'000 Besucher angezogen. «E-Sport ist in aller Munde und wir sind sehr stolz, dass wir uns schon nach der ersten Durchführung als wichtigster Event in der Schweiz betiteln konnten. Ein wichtiger Bestandteil ist die SwitzerLAN, eine LAN-Party mit über 2000 Teilnehmern, und somit die grösste im deutschsprachigen Raum. Dieser Event wird auch 2019 ein Highlight», wird die Herofest-Verantwortliche Anne Maria Schneider in einer Mitteilung zitiert. Der Schweizer Spieleentwickler Giants Software wird am Herofest mit der «Farming Simulator League» präsent sein. Mit dem Kult-Game «Landwirtschafts-Simulator» können begabte virtuelle Bauern bis zu 15'000 Euro gewinnen.

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